{"id":2038,"date":"2026-03-14T05:52:15","date_gmt":"2026-03-14T04:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/g7itchme.wordpress.com\/?p=2038"},"modified":"2026-03-14T05:52:15","modified_gmt":"2026-03-14T04:52:15","slug":"das-bauhaus-prinzip-in-der-technik-form-follows-funktion-und-dann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/das-bauhaus-prinzip-in-der-technik-form-follows-funktion-und-dann\/","title":{"rendered":"Das Bauhaus-Prinzip in der Technik: Form follows Funktion \u2013 und dann?"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von DerSchneider<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man k\u00f6nnte meinen, das Bauhaus sei eine Angelegenheit f\u00fcr Kunsthistoriker. F\u00fcr Liebhaber schlichter M\u00f6bel und wei\u00dfer Fassaden. Eine Stilfrage. Doch wer in die Maschinenr\u00e4ume unserer Gegenwart blickt, wer die Logik von Leichtbau, Schnittstellenoptimierung oder modularen Systemen studiert, st\u00f6\u00dft unweigerlich auf ein Erbe, das tiefer reicht als jede \u00c4sthetik. Das Bauhaus, 1919 von Walter Gropius in Weimar gegr\u00fcndet, war nie nur eine Kunstschule. Es war ein Denkraum, in dem die Verschmelzung von Kunst, Handwerk und Technik zur sozialen Aufgabe erkl\u00e4rt wurde. Und genau dieses Prinzip \u2013 die disziplinlose Disziplin, die Funktionalit\u00e4t nicht als Mangel, sondern als Befreiung begreift \u2013 wirkt bis heute fort. Nicht im Museum. Sondern in der Konstruktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage ist nur: Leben wir noch in dieser Tradition? Oder haben wir das Bauhaus-Prinzip l\u00e4ngst \u00fcberholt, indem wir es perfektionierten?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">I. Die Idee: Von der Werkstatt ins Labor<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um das Bauhaus-Prinzip in der Technik zu verstehen, muss man zun\u00e4chst einen fundamentalen Irrtum ausr\u00e4umen: Das Bauhaus war nicht asketisch. Es war radikal optimistisch. Gropius und seine Meister \u2013 K\u00fcnstler wie Paul Klee, Wassily Kandinsky oder L\u00e1szl\u00f3 Moholy-Nagy \u2013 glaubten an die Gestaltbarkeit der modernen Welt durch Industrie und Technik. Der vielzitierte Satz \u201eForm follows Function\u201c (der eigentlich vom amerikanischen Architekten Louis Sullivan stammt) wurde am Bauhaus nicht als Einschr\u00e4nkung verstanden, sondern als Programm: Wenn ein Ding seinem Zweck vollendet dient, wenn es haltbar, billig und \u201esch\u00f6n\u201c ist, dann hat es seine ideale Form gefunden&nbsp;<a href=\"https:\/\/designwissen.net\/grundsatze-der-bauhausproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entscheidend war der Weg dorthin. In den Bauhaus-Werkst\u00e4tten wurde nicht einfach entworfen, was sch\u00f6n aussah. Es wurden Prototypen entwickelt. Modelle f\u00fcr die industrielle Serienproduktion. Die Werkstatt war Laboratorium, der Werkmeister kein Handwerker alter Schule, sondern ein \u201eModellkonstrukteur\u201c, der Technik und Form gleicherma\u00dfen beherrschte&nbsp;<a href=\"https:\/\/designwissen.net\/grundsatze-der-bauhausproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Gropius formulierte es 1923 in der Parole \u201eKunst und Technik \u2013 eine neue Einheit\u201c&nbsp;<a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/8-kunst-handwerk-technik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das war mehr als ein Slogan. Es war die Absage an das ornamental-verspielte Kunstgewerbe des 19. Jahrhunderts und die Hinwendung zu einer Gestaltung, die aus den Bedingungen der Maschine erwuchs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Technikhistorisch bedeutsam ist dabei ein Aspekt, der oft \u00fcbersehen wird: Das Bauhaus hat die sogenannte \u201eEchtheit\u201c der industriellen Fertigung verteidigt. Die Maschine, so die \u00dcberzeugung, d\u00fcrfe nicht handwerkliche Produkte imitieren, sondern m\u00fcsse eine eigene, neue \u00c4sthetik hervorbringen&nbsp;<a href=\"https:\/\/designwissen.net\/grundsatze-der-bauhausproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Wer heute ein iPhone in der Hand h\u00e4lt, sp\u00fcrt diese Haltung: keine Imitation von Leder oder Holz, sondern die selbstbewusste Inszenierung von Glas, Aluminium und pr\u00e4ziser F\u00fcgung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">II. Die Methode: Typisierung, Standardisierung, Systemdenken<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bauhaus-Prinzip in der Technik l\u00e4sst sich auf drei Begriffe bringen: Typisierung, Standardisierung und Systemdenken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die&nbsp;<strong>Typisierung<\/strong>&nbsp;war f\u00fcr Gropius keine \u00e4sthetische Marotte, sondern eine \u201esoziale Notwendigkeit\u201c&nbsp;<a href=\"https:\/\/designwissen.net\/grundsatze-der-bauhausproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Lebensbed\u00fcrfnisse der Menschen seien gleichartig, also brauche es gleichartige, gute L\u00f6sungen f\u00fcr alle. Das bedeutete: Entwurf von Gebrauchsgegenst\u00e4nden, die sich f\u00fcr die Massenproduktion eignen, ohne ihre Qualit\u00e4t zu verlieren. Die ber\u00fchmte Bauhaus-Leuchte von Carl Jakob Jucker und Wilhelm Wagenfeld (1924) ist ein solcher Typus: reduziert auf Kugel, Zylinder und Kreis, aber technisch durchdacht bis ins letzte Detail.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eng verbunden damit ist die&nbsp;<strong>Standardisierung<\/strong>. Nicht im Sinne von langweiliger Einheitsware, sondern als Voraussetzung f\u00fcr industrielle Fertigung. Das Bauhaus entwickelte Modelle, die in Lizenz von Firmen produziert werden konnten. Die Bauhaus-Tapeten, die unter Hannes Meyer (ab 1928) entstanden, wurden zum wirtschaftlich erfolgreichsten Produkt der Schule&nbsp;<a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/8-kunst-handwerk-technik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sie waren preiswert, in gro\u00dfer Auflage herstellbar und dennoch gestaltet \u2013 ein fr\u00fches Beispiel f\u00fcr \u201eDemokratisierung des Designs\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das&nbsp;<strong>Systemdenken<\/strong>&nbsp;schlie\u00dflich ist vielleicht das nachhaltigste Erbe. Ein Bauhaus-Entwurf war nie isoliert. Ein Stuhl stand im Verh\u00e4ltnis zum Tisch, der Tisch zum Raum, der Raum zum Haus. Diese ganzheitliche Perspektive, die in der Architektur selbstverst\u00e4ndlich ist, wurde am Bauhaus auf den gesamten Lebensbereich \u00fcbertragen. Der Designer wurde zum Organisator, der nicht nur Formen, sondern Prozesse und Zusammenh\u00e4nge gestaltete&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article4158682\/Es-war-immer-auch-eine-kuenstlerische-Bewegung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">III. Die Anwendung: Vom Stahlrohrstuhl zum Algorithmus<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unmittelbaren technischen Innovationen des Bauhaus liegen auf der Hand. Marcel Breuers Fahrradlenker- Inspiration f\u00fcr den ersten Stahlrohrstuhl (1925) ist legend\u00e4r&nbsp;<a href=\"https:\/\/ir.patrizia.ag\/de\/news-publikationen\/detail\/100-jahre-bauhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Verwendung von Stahl, Glas und Beton als ehrliche, unverkleidete Materialien setzte sich weltweit durch. Die Entwicklung der Vliesfassade, die das Tragwerk vom Mauerwerk trennt und Glasfl\u00e4chen erm\u00f6glicht, geht wesentlich auf Bauhaus-Architekten zur\u00fcck&nbsp;<a href=\"https:\/\/bouwencyclopedie.nl\/term\/definition\/bauhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das Prinzip wirkt weiter. In der&nbsp;<strong>Industriearchitektur<\/strong>&nbsp;etwa: Wer heute durch ein modernes Fertigungswerk geht, sieht offene Grundrisse, klare Linien, optimierte Abl\u00e4ufe \u2013 alles Denkfiguren, die im Bauhaus vorbereitet wurden. Die ber\u00fchmte \u201eFreiheit der Fl\u00e4che\u201c, die Gropius propagierte, ist im Maschinenbau l\u00e4ngst angekommen: flexible Fertigungsstra\u00dfen, modulare Produktionsmodule, adaptive Systeme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein noch pr\u00e4ziseres Beispiel ist die&nbsp;<strong>Schnittstellengestaltung<\/strong>. Wenn Steve Jobs und Jonathan Ive am Bauhaus- Prinzip festhielten, Produkte \u201e\u00e4sthetisch, einfach und nutzerfreundlich\u201c zu machen, dann \u00fcbersetzten sie die Werkstatt-Logik ins Digitale&nbsp;<a href=\"https:\/\/ir.patrizia.ag\/de\/news-publikationen\/detail\/100-jahre-bauhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das iPhone ist ein Bauhaus-Produkt im besten Sinne: Es reduziert Komplexit\u00e4t auf das Wesentliche, ohne technisch zu unterfordern. Die Form folgt der Funktion \u2013 und die Funktion ist Bedienbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst in der&nbsp;<strong>K\u00fcnstlichen Intelligenz<\/strong>&nbsp;begegnet uns das Bauhaus-Prinzip wieder. Algorithmische Entwurfsverfahren, die Grundrisse oder Bauteile optimieren, sind die digitalen Erben der Bauhaus-Werkst\u00e4tten. Parametrisches Design erlaubt Individualisierung bei gleichzeitiger Standardisierung \u2013 ein alter Traum der Moderne&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.baumeister.de\/bauhaus-zukunft-architektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IV. Die Spannung: Was vom Bauhaus blieb \u2013 und was nicht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch w\u00e4re es naiv, das Bauhaus-Prinzip als ungebrochene Erfolgsgeschichte zu erz\u00e4hlen. Die historische Realit\u00e4t war widerspr\u00fcchlicher, und diese Widerspr\u00fcche setzen sich in der Gegenwart fort.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erstens:&nbsp;<strong>Das Spannungsfeld zwischen Kunst und Technik<\/strong>. Das Bauhaus war nie nur rational. Es war immer auch eine k\u00fcnstlerische Bewegung, getragen von Malern und Denkern, die nach dem Ganzen suchten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article4158682\/Es-war-immer-auch-eine-kuenstlerische-Bewegung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. In der Praxis setzte sich jedoch oft nur der technisch-\u00f6konomische Aspekt durch \u2013 weil er sich leichter vermarkten lie\u00df. Was \u00fcbrig blieb, war manchmal nur die nackte Funktionalit\u00e4t, die \u201eseelenlose\u201c Zweckm\u00e4\u00dfigkeit, die dem Bauhaus sp\u00e4ter den Vorwurf der K\u00e4lte einbrachte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweitens:&nbsp;<strong>Die soziale Frage<\/strong>. Das Bauhaus wollte f\u00fcr die breite Masse bauen und gestalten. Es entwarf die \u201eExistenzminimum\u201c-Wohnung und den preiswerten Stuhl. Doch schon in den 1920er Jahren zeigte sich, dass viele Bauhaus-Produkte in der Realit\u00e4t eher von Intellektuellen und Besserverdienenden gekauft wurden&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article4158682\/Es-war-immer-auch-eine-kuenstlerische-Bewegung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Heute ist dieses Dilemma noch gr\u00f6\u00dfer: Nachhaltiges, gestaltetes Design ist oft teuer. Die Massenware im Discount-Markt folgt selten Bauhaus-Prinzipien, sondern vor allem einer: Kostenoptimierung um jeden Preis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drittens:&nbsp;<strong>Die Ambivalenz der Technik<\/strong>. Das Bauhaus vertraute auf Technik als Fortschrittsmotor. Dieses Vertrauen ist uns abhandengekommen. Wir wissen, dass Technik nicht nur befreit, sondern auch \u00fcberwacht, normiert, ausschlie\u00dft. Der Algorithmus, der uns individualisierte Produkte verspricht, ist derselbe, der unser Verhalten analysiert und steuert. Das Bauhaus-Prinzip in der Technik m\u00fcsste heute auch bedeuten: Technikkritik. Gestaltung der Maschine im Bewusstsein ihrer Schattenseiten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">V. Der Ausblick: Vom Bauhaus zum Neuen Bauhaus?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was also bleibt? Das Bauhaus wurde 1933 von den Nationalsozialisten geschlossen. Viele seiner Protagonisten emigrierten in die USA, wo sie an Harvard, am Black Mountain College oder am Illinois Institute of Technology weiterlehrten&nbsp;<a href=\"https:\/\/preview-www.nature.com\/articles\/d41586-019-02355-4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Von dort aus eroberten ihre Ideen die Welt \u2013 als \u201eInternational Style\u201c, als Corporate Design, als Funktionalismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das Bauhaus-Prinzip ist kein abgeschlossenes Kapitel. Es lebt, wo immer Menschen versuchen, Technik und Gestaltung zusammenzudenken. In der Frage nach nachhaltigen Materialien. In der Suche nach menschenfreundlicher Digitalisierung. In der Entwicklung von Produkten, die nicht nur funktionieren, sondern auch Haltung zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die europ\u00e4ische Initiative f\u00fcr ein&nbsp;<strong>\u201eNeues Europ\u00e4isches Bauhaus\u201c<\/strong>, die 2020 von der EU-Kommission gestartet wurde, versucht genau das: Nachhaltigkeit, \u00c4sthetik und Inklusion zu verbinden. Das ist, bei aller politischen Rhetorik, eine durchaus bauhaussche Idee: Gestaltung als gesellschaftliche Aufgabe zu begreifen, die \u00fcber den einzelnen Gegenstand hinausweist&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.baumeister.de\/bauhaus-zukunft-architektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob das gelingt, wird sich zeigen. Aber vielleicht ist genau das das bleibende Prinzip: nicht die Antwort, sondern die Frage. Nicht die fertige Form, sondern der Prozess. Nicht das Museum, sondern die Werkstatt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bauhaus in der Technik \u2013 das ist am Ende kein Stil. Es ist eine Haltung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.baumeister.de\/bauhaus-zukunft-architektur\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Baumeister (2025): Bauhaus 101: Funktion, Form und die Freiheit der Fl\u00e4che. Online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.baumeister.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.baumeister.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.sohu.com\/a\/309361876_161795\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;S\u00fcddeutsche Zeitung \/ Wang Shouzhi (2019): Interview zum 100. Jubil\u00e4um des Bauhaus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/designwissen.net\/grundsatze-der-bauhausproduktion\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Walter Gropius \/ L\u00e1szl\u00f3 Moholy-Nagy (Hrsg.): Neue Arbeiten der Bauhauswerkstatt. Bauhausb\u00fccher 7. M\u00fcnchen 1925, S. 5-8. Zitiert nach&nbsp;<a href=\"https:\/\/designwissen.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">DesignWissen.net<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/blog.decordesignshow.com.au\/spotlight-on-the-bauhaus-1919-1933\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Decor + Design Show: Spotlight on: The Bauhaus (1919 \u2013 1933). Online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/blog.decordesignshow.com.au\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">blog.decordesignshow.com.au<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/welt_print\/article4158682\/Es-war-immer-auch-eine-kuenstlerische-Bewegung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Die Welt (2009): \u201eEs war immer auch eine k\u00fcnstlerische Bewegung\u201c. Beitrag von Prof. Christoph Ingenhoven.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/8-kunst-handwerk-technik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien (ZKM): 8. Kunst, Handwerk, Technik. Online unter&nbsp;<a href=\"https:\/\/zkm.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">zkm.de<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.eol.cn\/liuxue\/qita\/ys20230811219930.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;China Education Online (2023): \u767e\u5e74\u5305\u8c6a\u65af\uff0c\u5b83\u7528\u600e\u6837\u7684\u8bbe\u8ba1\u98a0\u8986\u4e16\u754c\uff1f<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/preview-www.nature.com\/articles\/d41586-019-02355-4\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Nature (2019): The Bauhaus at 100: science by design. Von Nicholas Fox Weber. Vol. 572, S. 174-175.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/bouwencyclopedie.nl\/term\/definition\/bauhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/bouwencyclopedie.nl\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bouwencyclopedie.nl<\/a>&nbsp;(2026): Bauhaus \u2013 Definition und technische Ausf\u00fchrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/ir.patrizia.ag\/de\/news-publikationen\/detail\/100-jahre-bauhaus\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Patrizia SE (2019): 100 Jahre Bauhaus. Mit Statements von Lord Norman Foster.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von DerSchneider Man k\u00f6nnte meinen, das Bauhaus sei eine Angelegenheit f\u00fcr Kunsthistoriker. F\u00fcr Liebhaber schlichter M\u00f6bel und wei\u00dfer Fassaden. Eine Stilfrage. 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