{"id":2208,"date":"2026-03-16T06:18:23","date_gmt":"2026-03-16T05:18:23","guid":{"rendered":"https:\/\/g7itchme.wordpress.com\/?p=2208"},"modified":"2026-03-16T06:18:23","modified_gmt":"2026-03-16T05:18:23","slug":"herman-hollerith-der-vergessene-riese-der-die-datenverarbeitung-erfand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/herman-hollerith-der-vergessene-riese-der-die-datenverarbeitung-erfand\/","title":{"rendered":"Herman Hollerith: Der vergessene Riese, der die Datenverarbeitung erfand"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von DerSchneider<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellen Sie sich eine Welt ohne Datenbanken vor. Keine Kreditkartenabrechnungen, keine Steuerlisten, keine W\u00e4hlerregister \u2013 zumindest nicht in der Form, wie wir sie heute kennen. Im 19. Jahrhundert ertrank die amerikanische Verwaltung buchst\u00e4blich in Papier. Die Volksz\u00e4hlung von 1880 dauerte acht Jahre; als sie abgeschlossen war, stand die n\u00e4chste bereits vor der T\u00fcr. In diesem Chaos trat ein Mann auf den Plan, dessen Name heute weitgehend vergessen ist, obwohl er die Grundlagen unserer Informationsgesellschaft legte: Herman Hollerith.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Sohn pf\u00e4lzischer Auswanderer erfand nicht nur die Lochkartenmaschine \u2013 er erfand die Idee, dass man Daten \u00fcberhaupt maschinell verarbeiten k\u00f6nnte. Er war der erste, der erkannte, dass Informationen nicht nur gesammelt, sondern auch gez\u00e4hlt, sortiert und vor allem wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Ohne ihn g\u00e4be es IBM nicht, vielleicht sogar keinen Computer, wie wir ihn kennen. Seine Geschichte ist die Geschichte eines T\u00fcftlers, der die Zeichen der Zeit erkannte \u2013 und der damit unbeabsichtigt die T\u00fcr zu einer neuen Epoche aufstie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vom Bergbau zur Statistik: Die ungew\u00f6hnliche Karriere eines Quereinsteigers<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herman Hollerith wurde am 29. Februar 1860 in Buffalo, New York, als Sohn deutscher Einwanderer geboren&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Seine Eltern stammten aus Gro\u00dffischlingen in der Pfalz und waren nach der gescheiterten Revolution von 1848 in die USA ausgewandert \u2013 Teil jener Welle politisch motivierter Auswanderung, die Europa in der Mitte des 19. Jahrhunderts verlie\u00df&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der Vater, Johann Georg Hollerith, hatte am Gymnasium in Speyer alte Sprachen unterrichtet \u2013 eine akademische Tradition, die den Sohn pr\u00e4gen sollte, wenn auch auf ganz andere Weise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Kindheit des jungen Herman war nicht einfach. Er hatte gro\u00dfe Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung und besuchte zun\u00e4chst den Unterricht eines lutherischen Pfarrers, bevor er den regul\u00e4ren Schulbesuch weitgehend vermied&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elsiglodetorreon.com.mx\/noticia\/2019\/1929-muere-herman-hollerith-estadistico-que-invento-la-maquina-tabuladora.html?from=old\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Diese fr\u00fche Erfahrung des Scheiterns im traditionellen Lernbetrieb mag seinen sp\u00e4teren Erfindergeist befeuert haben \u2013 wer nicht aus B\u00fcchern lernen kann, muss sich die Welt eben anders erschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1875 gelang ihm der Sprung ans City College von New York, 1879 schloss er sein Studium an der renommierten Columbia University School of Mines als Bergbauingenieur ab&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Mit 19 Jahren war er diplomiert \u2013 ein fr\u00fcher Start in eine Karriere, die jedoch nicht im Bergwerk enden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sein erster Job f\u00fchrte ihn zur amerikanischen Volksz\u00e4hlungsbeh\u00f6rde. Sein ehemaliger Professor W.P. Trowbridge war dorthin berufen worden und nahm seinen talentierten Studenten als Assistenten mit&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elsiglodetorreon.com.mx\/noticia\/2019\/1929-muere-herman-hollerith-estadistico-que-invento-la-maquina-tabuladora.html?from=old\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Holleriths Aufgabe: die Erstellung eines statistischen Berichts \u00fcber Art und regionale Verteilung der Energiequellen in der Schwerindustrie&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er tauchte ein in die Welt der Zahlen, Tabellen und vor allem: der Probleme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Volksz\u00e4hlung von 1880 war ein logistischer Albtraum. \u00dcber 50.000 Z\u00e4hler waren ausgeschickt worden, um die damals gut 50 Millionen Amerikaner zu erfassen. Die Datenflut, die zur\u00fcckkam, \u00fcberforderte die Beh\u00f6rde v\u00f6llig. Acht Jahre lang rechneten Angestellte mit der Hand, addierten, subtrahierten und trugen Ergebnisse in dicke Folianten ein&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Hollerith sa\u00df mitten in diesem Chaos und begann zu gr\u00fcbeln: Es musste doch einen schnelleren Weg geben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Idee: Vom Webstuhl und der Fahrkarte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die entscheidende Inspiration kam von zwei v\u00f6llig unterschiedlichen Quellen. Die eine war technischer Natur: der Jacquard-Webstuhl. Der Franzose Joseph-Marie Jacquard hatte Anfang des 19. Jahrhunderts eine Methode entwickelt, Webmuster durch gelochte Karten zu steuern \u2013 ein Prinzip, das auf \u00e4ltere Ideen des Mechanikers Falcon zur\u00fcckging&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Hollerith erkannte: Wenn man Maschinen durch L\u00f6cher steuern kann, kann man vielleicht auch Daten durch L\u00f6cher speichern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Inspiration war allt\u00e4glicher. In einem Zug beobachtete Hollerith, wie ein Schaffner mit einer Lochzange die Fahrkarten der Passagiere an bestimmten Stellen durchlochte \u2013 um Geschlecht, Alter und Hautfarbe zu markieren und so die mehrfache Nutzung eines Tickets zu verhindern&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Ein einfaches System der Verschl\u00fcsselung, das aber genau das tat, was Hollerith brauchte: Es speicherte Informationen in einer maschinenlesbaren Form.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er begann zu experimentieren. 1882 wechselte er als Dozent f\u00fcr Maschinenbau an das Massachusetts Institute of Technology, wo er seine ersten Lochkartenversuche durchf\u00fchrte&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. 1883 ging er ins Patentamt \u2013 eine kluge Entscheidung f\u00fcr einen angehenden Erfinder, der die Rechtslage verstehen wollte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Und am 23. September 1884 reichte er seine erste Patentanmeldung ein, die nach mehreren \u00dcberarbeitungen 1889 zu den ber\u00fchmten Patenten 395781 und 395782 f\u00fchrte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das System: Wie die Hollerith-Maschine funktionierte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hollerith erfand kein einzelnes Ger\u00e4t, sondern ein ganzes System. Es bestand aus mehreren Komponenten: dem Lochkartenlocher, dem Lochkartenleser, dem Sortierer und der Tabelliermaschine&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das Herzst\u00fcck war die Karte selbst \u2013 ein rechteckiger Karton von 168 \u00d7 76 Millimetern (sp\u00e4ter auf 187 \u00d7 83 Millimeter normiert), mit einer abgeschnittenen Ecke, die sicherstellte, dass alle Karten richtig herum eingelegt wurden&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Dateneingabe erfolgte \u00fcber einen Pantographen-Locher, eine Art mechanische Schablone, mit der die L\u00f6cher an den richtigen Stellen gestanzt wurden. Ab 1901 konstruierte Hollerith einen Handlocher mit Tastatur, der die Karten spaltenweise bewegte \u2013 der direkte Vorl\u00e4ufer der sp\u00e4teren IBM-Locher&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/442BOQEGX7EV2DXGPIFN4MWK3GVQSH4I\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Auslesen war das eigentliche Genie der Erfindung. Die Tabelliermaschine enthielt eine Platte mit kleinen, quecksilbergef\u00fcllten N\u00e4pfchen an genau den Positionen, an denen L\u00f6cher sein konnten. Dar\u00fcber befand sich ein Satz federnder Kontaktstifte. Wurde eine Karte eingelegt und der Hebel heruntergedr\u00fcckt, tauchten die Stifte durch die L\u00f6cher in das Quecksilber und schlossen einen Stromkreis. Wo kein Loch war, blockierte das Papier den Kontakt&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die so geschlossenen Stromkreise trieben Elektromagnete an, die Z\u00e4hlwerke weiterschalteten \u2013 mechanische Anzeigen, die bis 10.000 z\u00e4hlen konnten&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Parallel dazu konnten die Karten sortiert werden: Ein zweiter Kasten mit 24 F\u00e4chern, deren Klappen von Elektromagneten gehalten wurden, \u00f6ffnete automatisch das richtige Fach f\u00fcr jede Karte&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Sicherheitsmechanismus war ebenfalls eingebaut: Ein Z\u00e4hlwerk z\u00e4hlte alle eingelegten Karten, und eine Klingel ert\u00f6nte bei jeder Z\u00e4hlung. Blieb sie aus, wusste der Bediener sofort, dass etwas nicht stimmte&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war ein System von beeindruckender Durchdachtheit \u2013 und es funktionierte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Durchbruch: Die Volksz\u00e4hlung von 1890<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gro\u00dfe Bew\u00e4hrungsprobe kam 1890. Die amerikanische Regierung schrieb einen Wettbewerb f\u00fcr die neue Volksz\u00e4hlung aus. Drei Systeme traten gegeneinander an: Holleriths elektrisches System, das &#8222;Chip System&#8220; von C.F. Pidgin und das &#8222;Kerbsystem&#8220; von W.M. Hunt&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Testlauf umfasste die Daten von 10.491 Einwohnern aus vier Bezirken \u2013 ein Ausschnitt aus der Z\u00e4hlung von 1880. Die Vorbereitung der Daten dauerte bei Hollerith 72 Stunden und 27 Minuten, bei Hunt 144 Stunden, bei Pidgin 110 Stunden. Die eigentliche Tabellierung aber war der Durchbruch: Hollerith schaffte sie in 5 Stunden und 28 Minuten, Hunt brauchte 55 Stunden, Pidgin 44&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Holleriths Maschine war nicht nur zehnmal schneller, sondern auch genauer. Die Kosten, so sch\u00e4tzte das Pr\u00fcfkomitee des Franklin-Instituts, w\u00fcrden nur ein Drittel der Konkurrenzverfahren betragen&nbsp;<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Regierung bestellte. Und Hollerith lieferte. F\u00fcr die Volksz\u00e4hlung von 1890 wurden 43 Maschinen aufgestellt und 500 Angestellte geschult&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das Ergebnis \u00fcbertraf alle Erwartungen: Wo die Z\u00e4hlung von 1880 acht Jahre gebraucht hatte, war die von 1890 in zwei Jahren abgeschlossen \u2013 obwohl die Bev\u00f6lkerung inzwischen auf 62 Millionen angewachsen war&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Manche Quellen sprechen sogar von nur sechs Wochen f\u00fcr die reine Maschinenarbeit&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elsiglodetorreon.com.mx\/noticia\/2019\/1929-muere-herman-hollerith-estadistico-que-invento-la-maquina-tabuladora.html?from=old\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/wapbaike.baidu.com\/item\/%E8%B5%AB%E5%B0%94%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E4%B9%90%E7%A4%BC\/3751583?fromtitle=%E9%9C%8D%E5%88%97%E7%91%9E%E6%96%AF&amp;fromid=15673926\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Zum ersten Mal in der Geschichte war eine Massendatenverarbeitung gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hollerith hatte das Zeitalter der automatischen Datenverarbeitung er\u00f6ffnet&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er war 30 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Gesch\u00e4ft: Von der Tabulating Machine Company zu IBM<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hollerith war nicht nur Erfinder, sondern auch Gesch\u00e4ftsmann \u2013 und zwar ein kluger. Er verkaufte seine Maschinen nicht, er vermietete sie&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das sicherte ihm langfristige Einnahmen und die Kontrolle \u00fcber seine Technologie. 1896 gr\u00fcndete er die Tabulating Machine Company, um seine Erfindung kommerziell zu verwerten&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erfolg stellte sich schnell ein. Nicht nur die USA, auch Russland (das gerade seine erste Volksz\u00e4hlung durchf\u00fchrte), England, Italien, Deutschland, \u00d6sterreich, Frankreich, Norwegen, Puerto Rico, Kuba und die Philippinen wurden Kunden&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Hollerith-Maschine wurde zum Weltstandard.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es gab auch R\u00fcckschl\u00e4ge. 1905 verlor Hollerith seinen wichtigsten Kunden: das US Census Bureau. Der Grund: \u00fcberzogene Preise&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Beh\u00f6rde entwickelte eigene Verfahren und Hollerith verklagte sie 1910 wegen angeblicher Patentverletzung \u2013 vergeblich&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war eine schmerzhafte Lektion \u00fcber die Grenzen des Gesch\u00e4ftssinns.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1911 zog Hollerith die Konsequenzen. Er verkaufte sein Unternehmen f\u00fcr 1,21 Millionen Dollar an die neugegr\u00fcndete Computing Tabulating Recording Corporation (CTR) \u2013 verbunden mit einem zehnj\u00e4hrigen Beratervertrag \u00fcber j\u00e4hrlich 20.000 Dollar&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war ein kluger Ausstieg zum richtigen Zeitpunkt. 1924 wurde CTR in International Business Machines Corporation (IBM) umbenannt&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Holleriths Firma war das Fundament, auf dem der sp\u00e4tere Weltkonzern errichtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Erbe: Lochkarten, Nationalsozialismus und die Grenzen der Technik<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hollerith starb am 17. November 1929 in Washington D.C. an einem Herzinfarkt&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er erlebte nicht mehr, wof\u00fcr seine Erfindung noch verwendet werden w\u00fcrde \u2013 und wof\u00fcr nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lochkartentechnik eroberte die Welt. In den 1920er Jahren kamen Addierwerke hinzu, die nicht nur z\u00e4hlen, sondern auch rechnen konnten&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabelliermaschine?oldid=156136783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. 1936 folgten Multiplikation und Division&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabelliermaschine?oldid=156136783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Stecktafelprogrammierung erm\u00f6glichte flexible Anwendungen \u2013 Buchhaltung, Lohnabrechnung, Lagerverwaltung&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabelliermaschine?oldid=156136783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. In Deutschland wurde 1910 die Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft (DEHOMAG) gegr\u00fcndet, die den deutschen Markt belieferte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch die Technik hatte auch ihre Schattenseiten. Die Nationalsozialisten erkannten schnell, dass sich mit Holleriths System die rassistischen Kategorien der N\u00fcrnberger Gesetze erfassen und verwalten lie\u00dfen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Maschinen halfen bei der Organisation von Verfolgung und Vernichtung \u2013 eine dunkle Seite der Datenverarbeitung, die bis heute nachwirkt. Hollerith selbst hatte damit nichts zu tun; er war 1929 gestorben. Aber seine Erfindung war zu einem Werkzeug geworden, das auch f\u00fcr unmenschliche Zwecke eingesetzt werden konnte \u2013 eine fr\u00fche Lektion \u00fcber die Ambivalenz technischen Fortschritts.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Lochkarte \u00fcberlebte ihren Erfinder um Jahrzehnte. Noch in den 1950er und 1960er Jahren war sie das dominierende Medium der Datenverarbeitung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/442BOQEGX7EV2DXGPIFN4MWK3GVQSH4I\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Erst Magnetb\u00e4nder, Disketten und Festplatten verdr\u00e4ngten sie. Und selbst im 21. Jahrhundert spielte sie eine letzte, unr\u00fchmliche Rolle: Bei der amerikanischen Pr\u00e4sidentschaftswahl im Jahr 2000 sorgten Lochkarten-Wahlautomaten in Florida f\u00fcr Chaos. Die ber\u00fcchtigten &#8222;hanging chads&#8220; \u2013 nicht vollst\u00e4ndig durchgestanzte Papierst\u00fcckchen \u2013 wurden zum Symbol einer Wahl, die wochenlang unentschieden blieb&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabelliermaschine?oldid=156136783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Holleriths Erfindung, 110 Jahre nach ihrem Durchbruch, erwies sich als nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Der vergessene Riese<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herman Hollerith war keiner dieser glamour\u00f6sen Erfinder, deren Namen jeder kennt. Er war ein T\u00fcftler, ein Querdenker, ein Mann, der aus Alltagsbeobachtungen technische Revolutionen schmiedete. Er erfand nicht nur eine Maschine \u2013 er erfand eine Denkweise. Die Idee, dass Daten nicht nur gesammelt, sondern maschinell verarbeitet werden k\u00f6nnen, war neu. Dass man Informationen in bin\u00e4rer Form speichern und wiederabrufen kann, war revolution\u00e4r. Hollerith legte das Fundament f\u00fcr alles, was sp\u00e4ter kam: f\u00fcr IBM, f\u00fcr die Computerindustrie, f\u00fcr das Informationszeitalter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Geschichte lehrt uns, dass technischer Fortschritt selten im luftleeren Raum entsteht. Hollerith stand auf den Schultern von Jacquard und Falcon, er lernte von einem Schaffner im Zug, er profitierte von der Unterst\u00fctzung durch John Shaw Billings, einen Arzt, der ihn ermutigte&nbsp;<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/podcast\/datenverarbeitung-die-erfindung-der-lochkarte\/2237988\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er war Teil eines Netzwerks von Ideen und Menschen. Und er war hartn\u00e4ckig genug, seine Vision gegen alle Widerst\u00e4nde durchzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute, in einer Welt, die von Daten \u00fcberflutet wird, ist Hollerith aktueller denn je. Die Probleme, die er l\u00f6sen wollte \u2013 wie bew\u00e4ltigt man Massendaten? Wie macht man Informationen nutzbar? \u2013 sind unsere Probleme. Nur dass wir heute mit Terabytes statt mit Tausenden von Karten k\u00e4mpfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herman Hollerith starb vergleichsweise unbekannt. Aber sein Geist lebt weiter \u2013 in jedem Computer, jeder Datenbank, jedem Algorithmus. Er war der Vater der Datenverarbeitung. Es wird Zeit, ihn wiederzuentdecken.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Wikipedia: Herman Hollerith. Abgerufen am 16. M\u00e4rz 2026. URL:\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herman_Hollerith\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herman_Hollerith<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.m.wikipedia.org\/wiki\/Hollerithmaschine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Wikipedia:\u8d6b\u5c14\u66fc\u00b7\u970d\u5229\u91cc\u601d. Abgerufen am 16. M\u00e4rz 2026. URL:\u00a0<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/wiki\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/zh.wikipedia.org\/wiki\/<\/a>\u8d6b\u5c14\u66fc\u00b7\u970d\u5229\u91cc\u601d\u00a0<a href=\"https:\/\/zh.wikipedia.org\/api\/rest_v1\/page\/mobile-html\/%E8%B5%AB%E7%88%BE%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E6%A8%82%E7%A6%AE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Polytechnisches Journal: Hollerith&#8217;s elektrische Tabellirmaschine f\u00fcr statistische Z\u00e4hlungen. Band 278, 1890, S. 297-299.\u00a0<a href=\"https:\/\/khan.dwds.de\/articles\/ar278047.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Spektrum der Wissenschaft: Datenverarbeitung: Die Erfindung der Lochkarte (Podcast). 16. Oktober 2024.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/podcast\/datenverarbeitung-die-erfindung-der-lochkarte\/2237988\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>El Siglo de Torre\u00f3n: 1929: Muere Herman Hollerith, estad\u00edstico que invent\u00f3 la m\u00e1quina tabuladora. 16. November 2019.\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elsiglodetorreon.com.mx\/noticia\/2019\/1929-muere-herman-hollerith-estadistico-que-invento-la-maquina-tabuladora.html?from=old\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Planet Wissen: Herman Hollerith und der Lochkartencomputer. Stand: 4. Januar 2018 (Erstver\u00f6ffentlichung 2005). URL:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.planet-wissen.de\/technik\/computer_und_roboter\/geschichte_des_computers\/pwiehollerithundderlochkartencomputer100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Wikipedia: Tabelliermaschine (Version vom 14. Juli 2016).\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tabelliermaschine?oldid=156136783\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Baidu Baike: \u8d6b\u5c14\u66fc\u00b7\u4f55\u4e50\u793c. Abgerufen am 16. M\u00e4rz 2026.\u00a0<a href=\"https:\/\/wapbaike.baidu.com\/item\/%E8%B5%AB%E5%B0%94%E6%9B%BC%C2%B7%E4%BD%95%E4%B9%90%E7%A4%BC\/3751583?fromtitle=%E9%9C%8D%E5%88%97%E7%91%9E%E6%96%AF&amp;fromid=15673926\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Deutsche Digitale Bibliothek: IBM Modell 26 (Kartenlocher). TECHNOSEUM Landesmuseum f\u00fcr Technik und Arbeit in Mannheim, Inventarnummer EVZ:1990\/0166.\u00a0<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von DerSchneider Stellen Sie sich eine Welt ohne Datenbanken vor. Keine Kreditkartenabrechnungen, keine Steuerlisten, keine W\u00e4hlerregister \u2013 zumindest nicht in der Form, wie wir sie heute kennen. Im 19. Jahrhundert ertrank die amerikanische Verwaltung buchst\u00e4blich in Papier. Die Volksz\u00e4hlung von 1880 dauerte acht Jahre; als sie abgeschlossen war, stand die n\u00e4chste bereits vor der T\u00fcr. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,32],"tags":[1429,3061,3207,4187,6799,6859,7510],"class_list":["post-2208","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-im-ruckspiegel","category-techarchaologie","tag-datenverarbeitung","tag-herman-hollerith","tag-ibm","tag-lochkarte","tag-tabelliermaschine","tag-technikgeschichte","tag-volkszahlung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2208","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2208"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2208\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2208"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2208"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2208"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}