{"id":2980,"date":"2026-04-04T18:22:11","date_gmt":"2026-04-04T16:22:11","guid":{"rendered":"https:\/\/g7itchme.wordpress.com\/?p=2980"},"modified":"2026-04-04T18:22:11","modified_gmt":"2026-04-04T16:22:11","slug":"im-ruckspiegel-die-curta-type-ii-der-mechanische-taschenrechner-der-aus-der-dunkelheit-kam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/im-ruckspiegel-die-curta-type-ii-der-mechanische-taschenrechner-der-aus-der-dunkelheit-kam\/","title":{"rendered":"Im R\u00fcckspiegel: Die Curta Type II \u2013 Der mechanische Taschenrechner, der aus der Dunkelheit kam"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Ein mechanisches Wunderwerk in der Handfl\u00e4che<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein zylindrisches Ger\u00e4t, kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Puderdose, das in der Handfl\u00e4che liegt und durch Drehen einer Kurbel in der Lage ist, zu addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren \u2013 das ist die Curta, die kleinste serienm\u00e4\u00dfig hergestellte mechanische Vier-Spezies-Rechenmaschine der Welt.<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Doch die Curta ist weit mehr als ein technisches Kuriosum. Sie ist die Verk\u00f6rperung eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Schicksals: entworfen in den dunkelsten Stunden des 20. Jahrhunderts, konstruiert unter unmenschlichen Bedingungen und schlie\u00dflich gefertigt im winzigen F\u00fcrstentum Liechtenstein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Artikel widmet sich der&nbsp;<strong>Curta Type II<\/strong>, dem leistungsst\u00e4rkeren der beiden Serienmodelle, und beleuchtet ihre Entstehungsgeschichte, ihre technische Brillanz und ihr bleibendes Verm\u00e4chtnis.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Curt Herzstark: Ein Leben f\u00fcr die Rechenmaschine<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte der Curta beginnt mit ihrem Sch\u00f6pfer,&nbsp;<strong>Curt Herzstark<\/strong>, geboren am 26. Januar 1902 in Wien.<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Er wuchs buchst\u00e4blich mit Rechenmaschinen auf: Sein Vater, Samuel Jakob Herzstark, war ein bekannter \u00f6sterreichischer Hersteller von Rechenmaschinen. Nach einer Lehre als Feinmechaniker und dem Studium an der Gewerbeschule trat Curt in das Familienunternehmen ein und \u00fcbernahm 1937 nach dem Tod des Vaters die Betriebsleitung.<a href=\"https:\/\/blog.hnf.de\/die-curta-der-erste-taschenrechner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/historisches-lexikon.li\/index.php?title=Herzstark,_Curt&amp;stableid=19315\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits Mitte der 1930er-Jahre reifte in ihm die Idee einer revolution\u00e4ren&nbsp;<strong>Kleinstrechenmaschine<\/strong>&nbsp;\u2013 eines handlichen, zylindrischen Ger\u00e4ts, das alle vier Grundrechenarten beherrschen und bequem in der Tasche mitgef\u00fchrt werden sollte.&nbsp;1938 meldete er ein erstes Patent an.<a href=\"https:\/\/www.curtawatch.com\/history-curta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann kam der \u201eAnschluss\u201c \u00d6sterreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich. Herzstarks Vater war j\u00fcdisch \u2013 ein Umstand, der f\u00fcr den Sohn verheerende Folgen haben sollte. Die Firma wurde auf die Produktion kriegswichtiger Pr\u00e4zisionsmessger\u00e4te umgestellt, und 1943 wurde Herzstark verhaftet. Der Vorwurf: Hilfe f\u00fcr Juden und \u201eunz\u00fcchtige Kontakte mit arischen Frauen\u201c.<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Es folgte die Deportation in das Konzentrationslager Buchenwald.<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.1 Die Zeichnungen, die ein Leben retteten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Buchenwald geschah etwas Unglaubliches. Die SS war von Herzstarks technischem K\u00f6nnen beeindruckt \u2013 die R\u00fcstungsbetriebe waren auf seine Expertise angewiesen.<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Man befahl ihm, die Konstruktionszeichnungen seiner Rechenmaschine anzufertigen. Das Ziel: Nach dem \u201eEndsieg\u201c sollte die Maschine ein Geschenk f\u00fcr Adolf Hitler sein.<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.curtawatch.com\/history-curta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzstark nutzte diese Chance zum \u00dcberleben. In der knappen Freizeit, die ihm blieb, zeichnete er aus dem Ged\u00e4chtnis die vollst\u00e4ndigen Pl\u00e4ne seiner Erfindung. Als das Lager im April 1945 befreit wurde, rettete er die wertvollen Skizzen.<a href=\"https:\/\/www.curtawatch.com\/history-curta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Seine sp\u00e4tere Autobiografie trug den programmatischen Titel:&nbsp;<strong>\u201eKein Geschenk f\u00fcr den F\u00fchrer\u201c<\/strong><a href=\"https:\/\/prod.spektrum.de\/podcast\/geschichten-aus-der-mathematik-der-erste-echte-taschenrechner\/2284441\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;\u2013 ein Akt stiller, aber unmissverst\u00e4ndlicher Subversion.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Lebensstation<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Details<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Geburt<\/strong><\/td><td>26. Januar 1902 in Wien<\/td><\/tr><tr><td><strong>Eltern<\/strong><\/td><td>Samuel Jakob Herzstark (Rechenmaschinenfabrikant, j\u00fcdisch) und Marie Herzstark<\/td><\/tr><tr><td><strong>Ausbildung<\/strong><\/td><td>Lehre als Feinmechaniker, Gewerbeschule<\/td><\/tr><tr><td><strong>1938<\/strong><\/td><td>Erstes Patent f\u00fcr eine Kleinstrechenmaschine<\/td><\/tr><tr><td><strong>1943<\/strong><\/td><td>Verhaftung und Deportation nach Buchenwald<\/td><\/tr><tr><td><strong>1945<\/strong><\/td><td>Befreiung des Lagers, Rettung der Konstruktionszeichnungen<\/td><\/tr><tr><td><strong>1946\u20131952<\/strong><\/td><td>Technischer Direktor der Contina AG in Liechtenstein<\/td><\/tr><tr><td><strong>1988<\/strong><\/td><td>Tod in Nendeln, Liechtenstein<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Von der Skizze zur Serie: Die Contina AG in Liechtenstein<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der Befreiung suchte Herzstark nach einer M\u00f6glichkeit, seine Erfindung zu realisieren. \u00d6sterreich verf\u00fcgte nicht \u00fcber die n\u00f6tigen finanziellen Mittel. Das F\u00fcrstentum Liechtenstein hingegen suchte h\u00e4nderingend nach Industrieansiedlungen, um den Wandel vom Agrar- zum Industrieland voranzutreiben.<a href=\"https:\/\/www.liechtenstein.li\/liechtenstein_news\/die-curta-made-liechtenstein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1946 wurde die&nbsp;<strong>Contina AG<\/strong>&nbsp;in Mauren gegr\u00fcndet \u2013 ein Gemeinschaftsprojekt des F\u00fcrstenhauses von Liechtenstein und Herzstarks.<a href=\"https:\/\/www.landesmuseum.li\/de\/medien\/die-curta-made-in-liechtenstein-9yajy7j\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.liechtenstein.li\/liechtenstein_news\/die-curta-made-liechtenstein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Herzstark \u00fcbernahm die technische Leitung. Die Schweizer Beh\u00f6rden versuchten vergeblich, die Firmengr\u00fcndung zu verhindern \u2013 sie f\u00fcrchteten die Abwanderung von Fachkr\u00e4ften aus der eigenen B\u00fcromaschinenindustrie.<a href=\"https:\/\/www.liechtenstein.li\/liechtenstein_news\/die-curta-made-liechtenstein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produktionsbedingungen waren denkbar ung\u00fcnstig: Es gab kaum qualifizierte Fachkr\u00e4fte in Liechtenstein, weshalb Contina von Beginn an eigene Lehrlinge ausbildete.<a href=\"https:\/\/www.liechtenstein.li\/liechtenstein_news\/die-curta-made-liechtenstein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Dennoch gelang 1947 die Herstellung der ersten Vorserie. Zun\u00e4chst trug die Maschine den Namen&nbsp;<strong>\u201eContina\u201c<\/strong>&nbsp;\u2013 nach der Herstellerfirma. Erst Ende 1948 setzte sich der von einem holl\u00e4ndischen Korrespondenten vorgeschlagene Name&nbsp;<strong>\u201eCurta\u201c<\/strong>&nbsp;durch, abgeleitet von Herzstarks Vornamen: \u201eDer Erfinder hei\u00dft Curt, und die Maschine ist seine Tochter \u2013 nennen wir sie doch einfach Curta.\u201c<a href=\"https:\/\/www.arithmeum.uni-bonn.de\/sammlungen\/rechnen-einst\/objekt.html?tx_arithinventory[object]=1768\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.curtawatch.com\/history-curta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1 Produktionszahlen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta wurde von 1947 bis 1971 produziert, die Auslieferung erfolgte von 1949 bis 1972.<a href=\"https:\/\/www.arithmeum.uni-bonn.de\/sammlungen\/rechnen-einst\/objekt.html?tx_arithinventory[object]=1768\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Insgesamt entstanden&nbsp;<strong>rund 140.000 Exemplare<\/strong><a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;\u2013 eine beachtliche Zahl f\u00fcr ein so spezialisiertes und aufw\u00e4ndig gefertigtes Ger\u00e4t. Allerdings lag die Zahl weit unter Herzstarks urspr\u00fcnglichen Sch\u00e4tzungen: Er hatte den weltweiten Bedarf auf&nbsp;<strong>drei bis vier Millionen St\u00fcck<\/strong>&nbsp;taxiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preise waren f\u00fcr die damalige Zeit betr\u00e4chtlich: 1965 kostete die Curta I 425 DM, die gr\u00f6\u00dfere Curta II 535 DM \u2013 mehrere Monatsgeh\u00e4lter eines durchschnittlichen Angestellten.<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/843\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Ein Indiz f\u00fcr die hohe Wertsch\u00e4tzung, die das Ger\u00e4t genoss.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Jahr<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Ereignis<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>1946<\/strong><\/td><td>Gr\u00fcndung der Contina AG in Mauren<\/td><\/tr><tr><td><strong>1947<\/strong><\/td><td>Produktionsbeginn der Vorserie<\/td><\/tr><tr><td><strong>1948<\/strong><\/td><td>Offizieller Markteintritt der Curta I<\/td><\/tr><tr><td><strong>1954<\/strong><\/td><td>Einf\u00fchrung der Curta Type II<\/td><\/tr><tr><td><strong>1971\/72<\/strong><\/td><td>Produktionsende, Schlie\u00dfung von Contina AG<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Die Curta Type II im Detail: Technische Meisterleistung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta Type II ist das gr\u00f6\u00dfere und leistungsf\u00e4higere der beiden Serienmodelle. Technisch basiert sie auf dem gleichen genialen Prinzip wie die Type I, wurde aber f\u00fcr anspruchsvollere Rechnungen ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.1 Das Prinzip der doppelten Staffelwalze<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Herzst\u00fcck der Curta ist eine&nbsp;<strong>komplement\u00e4re Staffelwalze<\/strong>&nbsp;\u2013 ein walzenf\u00f6rmiges Zahnrad, dessen Z\u00e4hne in unterschiedlichen L\u00e4ngen angeordnet sind, \u00e4hnlich einer Treppe.<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/api.php?action=feedcontributions&amp;user=186.140.27.92&amp;feedformat=atom\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Anders als bei fr\u00fcheren Staffelwalzenmaschinen (etwa der legend\u00e4ren \u201eLeibniz\u2019schen Rechenmaschine\u201c) ist die Walze bei der Curta doppelt ausgef\u00fchrt. Dies erm\u00f6glicht die Subtraktion durch Addition des Zehnerkomplements: Um 173 von 451 zu subtrahieren, addiert die Maschine einfach 827 und streicht anschlie\u00dfend die f\u00fchrende 1 \u2013 ein elegantes mechanisches Verfahren.<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/api.php?action=feedcontributions&amp;user=186.140.27.92&amp;feedformat=atom\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta Type II besteht aus&nbsp;<strong>719 Einzelteilen<\/strong>&nbsp;(die Type I aus 571).<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Diese winzigen Zahnr\u00e4der, Federn und Hebel wurden mit einer Pr\u00e4zision gefertigt, die bis heute Bewunderung hervorruft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.2 Technische Daten im Vergleich<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Merkmal<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Curta Type I<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Curta Type II<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Einstellwerk (Eingabestellen)<\/strong><\/td><td>8 Stellen<\/td><td>11 Stellen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Umdrehungsz\u00e4hlwerk<\/strong><\/td><td>6 Stellen<\/td><td>8 Stellen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Resultatz\u00e4hlwerk (Ergebnis)<\/strong><\/td><td>11 Stellen<\/td><td>15 Stellen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Durchmesser<\/strong><\/td><td>53 mm<\/td><td>65 mm<\/td><\/tr><tr><td><strong>H\u00f6he<\/strong><\/td><td>85 mm<\/td><td>90 mm<\/td><\/tr><tr><td><strong>Gewicht (Maschine)<\/strong><\/td><td>ca. 230 g<\/td><td>ca. 360\u2013370 g<\/td><\/tr><tr><td><strong>Anzahl Einzelteile<\/strong><\/td><td>571<\/td><td>719<\/td><\/tr><tr><td><strong>Einf\u00fchrungsjahr<\/strong><\/td><td>1948<\/td><td>1954<\/td><\/tr><tr><td><strong>Preis (1965)<\/strong><\/td><td>425 DM<\/td><td>535 DM<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Quellen:&nbsp;<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.landesmuseum.li\/de\/medien\/die-curta-made-in-liechtenstein-9yajy7j\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.curta.de\/kr31\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/843\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.3 Bedienung und Funktionsweise<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bedienung der Curta ist intuitiv und f\u00fcr eine mechanische Maschine erstaunlich schnell erlernbar:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Zahleneingabe:<\/strong>\u00a0\u00dcber 11 (Typ II) bzw. 8 (Typ I) Schieber auf der Zylinderau\u00dfenseite wird die gew\u00fcnschte Zahl eingestellt. Die eingegebenen Ziffern erscheinen in kleinen Fenstern.<a href=\"https:\/\/www.americanhistory.si.edu\/pt\/collections\/object\/nmah_690691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Addition:<\/strong>\u00a0Ein voller Umdrehung der Kurbel addiert die eingestellte Zahl zum Resultatz\u00e4hlwerk.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Subtraktion:<\/strong>\u00a0Die Kurbel wird nach oben gezogen, bevor sie gedreht wird \u2013 dann wird subtrahiert.<a href=\"https:\/\/www.americanhistory.si.edu\/pt\/collections\/object\/nmah_690691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Multiplikation:<\/strong>\u00a0Durch mehrfaches Drehen und Versetzen des oberen Teils (des \u201eRundwagens\u201c) wird die Multiplikation auf eine Folge von Additionen zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Division:<\/strong>\u00a0Analog erfolgt die Division durch wiederholte Subtraktionen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Nullstellung:<\/strong>\u00a0Ein Hebel an der Seite setzt alle Z\u00e4hlwerke zur\u00fcck.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein ge\u00fcbter Benutzer konnte mit der Curta beachtliche Rechengeschwindigkeiten erreichen \u2013 eine F\u00e4higkeit, die insbesondere in den 1960er Jahren sehr gesch\u00e4tzt wurde.<a href=\"https:\/\/www.oldcalculatormuseum.com\/curta2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.4 Design und Materialien<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta Type II ist nicht nur technisch, sondern auch \u00e4sthetisch bemerkenswert. Das Geh\u00e4use besteht aus einem grauen Aluminium-Mittelteil, w\u00e4hrend Ober- und Unterseite mit schwarzem Kunststoff beschichtet sind.<a href=\"http:\/\/waywiser.fas.harvard.edu\/objects\/3529\/curta-type-ii-calculating-machine;jsessionid=48E8FC72194566D8722B251466354BF4?ctx=c93cafaa-f676-4390-8bc2-b4f890493ab4&amp;idx=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Die Einstellschieber wechseln in der Farbe \u2013 zwei schwarze, ein roter \u2013 was die Lesbarkeit verbessert.<a href=\"http:\/\/waywiser.fas.harvard.edu\/objects\/3529\/curta-type-ii-calculating-machine;jsessionid=48E8FC72194566D8722B251466354BF4?ctx=c93cafaa-f676-4390-8bc2-b4f890493ab4&amp;idx=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders erw\u00e4hnenswert ist die&nbsp;<strong>Aufbewahrungsdose<\/strong>: Urspr\u00fcnglich mit Rechtsgewinde versehen, f\u00fchrte dies zu einem konstruktiven Problem. Beim Zuschrauben dr\u00fcckte der Gummipuffer im Deckel auf die Kurbel und verdrehte sie geringf\u00fcgig, was die gesamte Mechanik blockierte. Contina reagierte umgehend und stattete alle folgenden Dosen mit einem&nbsp;<strong>Linksgewinde<\/strong>&nbsp;aus \u2013 eine kleine, aber entscheidende Verbesserung.<a href=\"http:\/\/www.curta.de\/kr31\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Der Typ II im Einsatz: Die leistungsst\u00e4rkere Schwester<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta Type II wurde&nbsp;<strong>ab Januar 1954<\/strong>&nbsp;produziert und richtete sich an Nutzer, die mit besonders gro\u00dfen Zahlen arbeiteten \u2013 etwa Ingenieure, Architekten, Chemiker, Statistiker oder Versicherungsmathematiker.<a href=\"https:\/\/www.americanhistory.si.edu\/pt\/collections\/object\/nmah_690691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Mit 11 Eingabestellen, einem 8-stelligen Umdrehungsz\u00e4hlwerk und einem 15-stelligen Resultatz\u00e4hlwerk war sie selbst f\u00fcr anspruchsvolle wissenschaftliche Berechnungen ger\u00fcstet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Type II ist etwas gr\u00f6\u00dfer und schwerer als die Type I, aber im Aufbau v\u00f6llig identisch.<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Ihre 15-stellige Ergebnisanzeige war eine direkte Antwort auf den wachsenden Bedarf an h\u00f6herer Rechenkapazit\u00e4t in der Nachkriegszeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein interessantes Detail: Die ersten Modelle der Type II waren noch komplett schwarz wie die Type I. Kurz nach der Einf\u00fchrung wechselte man jedoch zum charakteristischen&nbsp;<strong>schwarz-grauen Design mit roten Einstellschiebern<\/strong>&nbsp;\u2013 ein Design, das bis heute als Markenzeichen der Curta gilt.<a href=\"http:\/\/www.curta.de\/kr31\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Der Niedergang: Die elektronische Konkurrenz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta erlebte ihre Bl\u00fctezeit in den 1950er und 1960er Jahren. Doch in den fr\u00fchen 1970er Jahren wurden die ersten&nbsp;<strong>elektronischen Taschenrechner<\/strong>&nbsp;auf den Markt gebracht. Sie waren g\u00fcnstiger, schneller, einfacher zu bedienen \u2013 und ben\u00f6tigten keinen Muskelkraft.<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Contina AG konzentrierte sich ab 1966 ausschlie\u00dflich auf ihr einziges gewinnbringendes Produkt, die Curta.&nbsp;Doch der Siegeszug der Digitaltechnik war nicht aufzuhalten. 1972 musste die Firma schlie\u00dfen.&nbsp;Herzstark selbst hatte sich bereits 1952 aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden und aufgrund von Unstimmigkeiten mit der kaufm\u00e4nnischen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung aus dem Unternehmen zur\u00fcckgezogen.<a href=\"https:\/\/historisches-lexikon.li\/index.php?title=Herzstark,_Curt&amp;stableid=19315\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curt Herzstark starb am 27. Oktober 1988 in Nendeln, Liechtenstein.<a href=\"https:\/\/historisches-lexikon.li\/index.php?title=Herzstark,_Curt&amp;stableid=19315\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Seine Erfindung aber lebte weiter \u2013 als begehrtes Sammlerst\u00fcck und als Symbol einer vergangenen \u00c4ra der mechanischen Pr\u00e4zision.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Die Curta heute: Zwischen Techarch\u00e4ologie und Kultobjekt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute, ein halbes Jahrhundert nach dem Ende der Produktion, erlebt die Curta eine zweite Karriere. Bei Sammlern historischer Rechenmaschinen werden gut erhaltene Exemplare zu&nbsp;<strong>betr\u00e4chtlichen Preisen gehandelt<\/strong>.<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;Auf Auktionsplattformen erzielen Curtas Preise im niedrigen bis mittleren vierstelligen Euro-Bereich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Faszination f\u00fcr die Curta speist sich aus mehreren Quellen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Technische Brillanz:<\/strong>\u00a0719 Einzelteile, pr\u00e4zise gefertigt und zu einem funktionierenden Ganzen zusammengef\u00fcgt \u2013 ein mechanisches Meisterwerk.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Geschichte:<\/strong>\u00a0Die Entstehungsgeschichte im Konzentrationslager verleiht der Curta eine moralische Tiefe, die \u00fcber reine Technikgeschichte hinausweist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00c4sthetik:<\/strong>\u00a0Das Design ist zeitlos sch\u00f6n \u2013 kein Wunder, dass die Curta auch in Museen wie dem Smithsonian Institution in Washington D.C. oder dem Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn ausgestellt wird.<a href=\"https:\/\/www.americanhistory.si.edu\/pt\/collections\/object\/nmah_690691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/blog.hnf.de\/die-curta-der-erste-taschenrechner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Liechtensteinische Landesmuseum verf\u00fcgt heute \u00fcber eine&nbsp;<strong>l\u00fcckenlose Dokumentation der Entwicklung<\/strong>&nbsp;der Curta, darunter den ersten Prototypen von 1938, die Modelle von 1945 und die ersten Versuchsmuster aus Mauren.<a href=\"https:\/\/www.liechtenstein.li\/liechtenstein_news\/die-curta-made-liechtenstein\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit und Ausblick: Ein mechanischer Geist, der nicht vergeht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Curta Type II ist mehr als eine Rechenmaschine. Sie ist das Produkt eines au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lebens, ein Zeugnis menschlicher Kreativit\u00e4t unter unmenschlichen Bedingungen und ein Denkmal f\u00fcr eine \u00c4ra, in der Rechnen noch eine haptische Erfahrung war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Siegeszug der digitalen Technik verschwand die Curta aus dem Alltag \u2013 doch ihr Verm\u00e4chtnis bleibt. In einer Zeit, in der wir Rechnungen mit Sprachassistenten und KI-Chatbots erledigen, erinnert uns die Curta daran, dass Technik nicht immer abstrakt und ungreifbar sein muss. Ein Dreh an der Kurbel, ein Klicken der Zahnr\u00e4der, das Erscheinen des Ergebnisses in einem kleinen Fenster \u2013 das war Rechnen mit allen Sinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curt Herzstark, der Mann, der die Pl\u00e4ne f\u00fcr seinen Taschenrechner im Schatten des KZ zeichnete, hat ein&nbsp;<strong>Symbol f\u00fcr die \u00dcberlegenheit des menschlichen Geistes \u00fcber die rohe Gewalt<\/strong>&nbsp;geschaffen. Kein Geschenk f\u00fcr den F\u00fchrer \u2013 aber ein Geschenk an die Nachwelt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellenverzeichnis (reale Quellen)<\/h2>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Historische Rechentechnik<\/strong>\u00a0(TU Dresden):\u00a0<code>geschichte.inf.tu-dresden.de<\/code>\u00a0\u2013 Technische Daten und Geschichte der Curta<a href=\"https:\/\/geschichte.inf.tu-dresden.de\/?q=DE\/EXPERT\/expo09\/mec_curta\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Arithmeum der Universit\u00e4t Bonn<\/strong>:\u00a0<code>www.arithmeum.uni-bonn.de<\/code>\u00a0\u2013 Objektbeschreibung und Patentinformationen<a href=\"https:\/\/www.arithmeum.uni-bonn.de\/sammlungen\/rechnen-einst\/objekt.html?tx_arithinventory[object]=1768\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Historisches Lexikon des F\u00fcrstentums Liechtenstein<\/strong>\u00a0(eHLFL): Biografie von Curt Herzstark und Contina AG<a href=\"https:\/\/historisches-lexikon.li\/index.php?title=Herzstark,_Curt&amp;stableid=19315\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Landesmuseum Liechtenstein<\/strong>:\u00a0<code>www.landesmuseum.li<\/code>\u00a0\u2013 Ausstellung \u201eDie Curta \u2013 Made in Liechtenstein\u201c<a href=\"https:\/\/www.landesmuseum.li\/de\/medien\/die-curta-made-in-liechtenstein-9yajy7j\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Heinz Nixdorf MuseumsForum (HNF) Blog<\/strong>:\u00a0<code>blog.hnf.de<\/code>\u00a0\u2013 Artikel \u201eDie Curta \u2013 der erste Taschenrechner\u201c<a href=\"https:\/\/blog.hnf.de\/die-curta-der-erste-taschenrechner\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Smithsonian National Museum of American History<\/strong>:\u00a0<code>americanhistory.si.edu<\/code>\u00a0\u2013 Curta Type II Sammlungsdatenbank<a href=\"https:\/\/www.americanhistory.si.edu\/pt\/collections\/object\/nmah_690691\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Old Calculator Museum<\/strong>:\u00a0<code>www.oldcalculatormuseum.com<\/code>\u00a0\u2013 Detaillierte Beschreibung der Curta Type II<a href=\"https:\/\/www.oldcalculatormuseum.com\/curta2.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/curta.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Curta.de<\/a><\/strong>:\u00a0<code>www.curta.de<\/code>\u00a0\u2013 Technische Vergleiche zwischen Type I und II<a href=\"http:\/\/www.curta.de\/kr31\/index.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Harvard University Waywiser Collections<\/strong>:\u00a0<code>waywiser.fas.harvard.edu<\/code>\u00a0\u2013 Curta Type II Objektbeschreibung<a href=\"http:\/\/waywiser.fas.harvard.edu\/objects\/3529\/curta-type-ii-calculating-machine;jsessionid=48E8FC72194566D8722B251466354BF4?ctx=c93cafaa-f676-4390-8bc2-b4f890493ab4&amp;idx=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>FAU Erlangen-N\u00fcrnberg (iser.wisski)<\/strong>:\u00a0<code>iser.wisski.data.fau.de<\/code>\u00a0\u2013 Objektdaten der Contina Curta Typ II<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/843\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wikipedia<\/strong>\u00a0(deutsch\/englisch): Artikel zu Curta und Curt Herzstark (allgemeine Rahmendaten)<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/api.php?action=feedcontributions&amp;user=186.140.27.92&amp;feedformat=atom\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/?curid=1248057\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/curtawatch.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Curtawatch.com<\/a><\/strong>:\u00a0<code>www.curtawatch.com<\/code>\u00a0\u2013 Ausf\u00fchrliche Geschichte der Curta-Entwicklung<a href=\"https:\/\/www.curtawatch.com\/history-curta\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Spektrum der Wissenschaft<\/strong>: Podcast \u201eGeschichten aus der Mathematik\u201c<a href=\"https:\/\/prod.spektrum.de\/podcast\/geschichten-aus-der-mathematik-der-erste-echte-taschenrechner\/2284441\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung: Ein mechanisches Wunderwerk in der Handfl\u00e4che Ein zylindrisches Ger\u00e4t, kaum gr\u00f6\u00dfer als eine Puderdose, das in der Handfl\u00e4che liegt und durch Drehen einer Kurbel in der Lage ist, zu addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren \u2013 das ist die Curta, die kleinste 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