{"id":473,"date":"2026-03-04T10:09:45","date_gmt":"2026-03-04T09:09:45","guid":{"rendered":"https:\/\/iobseu-xejul.wordpress.com\/?p=473"},"modified":"2026-03-04T10:09:45","modified_gmt":"2026-03-04T09:09:45","slug":"schneider-cpc-der-vollstandige-artikel-uber-den-8-bit-heimcomputer-aus-den-1980er-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/schneider-cpc-der-vollstandige-artikel-uber-den-8-bit-heimcomputer-aus-den-1980er-jahren\/","title":{"rendered":"Schneider CPC: Der vollst\u00e4ndige Artikel \u00fcber den 8-Bit-Heimcomputer aus den 1980er Jahren"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Ein Computer erobert die Kinderzimmer<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als im Sp\u00e4tsommer 1984 der Schneider CPC 464 in den deutschen Fachgesch\u00e4ften erschien, betraten die wenigsten K\u00e4ufer technisches Neuland. Der Markt f\u00fcr Heimcomputer war bereits fest in der Hand des scheinbar unbesiegbaren Commodore 64. Doch der schwarze Kasten aus dem Allg\u00e4u, der unter der Haube ein britisches Design verbarg, sollte sich als einer der ernsthaftesten Herausforderer des &#8222;Brotkastens&#8220; erweisen. Heute, mehr als 40 Jahre nach seiner Premiere, blicken wir zur\u00fcck auf eine faszinierende Computerbaureihe, die in Deutschland als Schneider CPC bekannt wurde, international jedoch als Amstrad CPC Geschichte schrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Artikel zeichnet die vollst\u00e4ndige Geschichte der Schneider CPC nach \u2013 von der Gr\u00fcndung der Schneider Computer Division \u00fcber die technischen Spezifikationen aller Modelle bis hin zum Verbleib der Rechte und dem bis heute aktiven Community-Leben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Die Urspr\u00fcnge: Zwei Unternehmen, eine Idee<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.1 Alan Sugar und die Geburt von Amstrad<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte des CPC beginnt nicht in Deutschland, sondern im Londoner East End. Dort gr\u00fcndete Alan Sugar, Sohn eines Schneiders, im Jahr 1968 mit 100 gesparten Pfund die Firma&nbsp;<strong>Amstrad<\/strong>&nbsp;\u2013 eine Abk\u00fcrzung f\u00fcr&nbsp;<strong>Alan Michael Sugar Trading<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sugar war kein Erfinder, sondern ein Gesch\u00e4ftsmann mit untr\u00fcglichem Gesp\u00fcr f\u00fcr Marktl\u00fccken. In den 1970er Jahren machte er sein Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Anbieter von preisg\u00fcnstigen HiFi-Anlagen. Seine Philosophie war simpel: Komplettsysteme zu einem Preis, den sich die Massen leisten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Qualit\u00e4t seiner fr\u00fchen Produkte machte sich Sugar keine Illusionen. \u00dcber den Verst\u00e4rker Amstrad 8000, das erste importierte Produkt seiner Firma, soll er gesagt haben:&nbsp;<em>&#8222;Der gr\u00f6\u00dfte Haufen Mist, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe&#8220;<\/em>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch das war nebens\u00e4chlich \u2013 die Ger\u00e4te verkauften sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Anfang der 1980er Jahre das HiFi-Gesch\u00e4ft stagnierte, suchte Sugar nach einem neuen Markt. Seine Wahl fiel auf Heimcomputer. Er analysierte den Marktf\u00fchrer Sinclair ZX Spectrum und fand zahlreiche Schwachstellen: Die Gummi-Tastatur war unangenehm, das Ger\u00e4t kompliziert anzuschlie\u00dfen und erinnerte ihn vom Design her an einen&nbsp;<em>&#8222;schwangeren Taschenrechner&#8220;<\/em>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sugar entwickelte eine Vision:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;Mein Konzept war einfach: Mum und Dad wollen nicht, dass der kleine Johnny den Fernseher einnimmt, also boten wir unseren Computer mit eigenem Monitor, einer Tastatur in voller Gr\u00f6\u00dfe sowie einem eingebauten Kassettenmechanismus zum Laden von Software und einem Zielpreis von 199 \u00a3 an. Ihn k\u00f6nnte der kleine Johnny in seinem Zimmer aufstellen und den Familienfernseher freihalten. Ein gro\u00dfartiges Konzept.&#8220;<\/em>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.2 Die Schneider Rundfunkwerke: Ein deutsches Traditionsunternehmen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parallel dazu existierte in T\u00fcrkheim im Allg\u00e4u ein Unternehmen mit langer Tradition: Die&nbsp;<strong>Schneider Rundfunkwerke<\/strong>, 1889 von Felix Schneider als Holzwaschmaschinenfabrik gegr\u00fcndet, hatten sich im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem angesehenen Hersteller von Radios und HiFi-Ger\u00e4ten entwickelt&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Gef\u00fchrt von den Br\u00fcdern&nbsp;<strong>Bernhard und Albert Schneider<\/strong>, besch\u00e4ftigte das Familienunternehmen Mitte der 1980er Jahre rund 800 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von etwa&nbsp;<strong>400 Millionen D-Mark<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits seit 1981 vertrieben die Schneider Rundfunkwerke Amstrad-HiFi-Anlagen in Deutschland \u2013 unter eigenem Namen. Als Amstrad 1984 mit dem CPC auf den Markt kam, bot sich die Partnerschaft f\u00f6rmlich an. Amstrad verf\u00fcgte im deutschsprachigen Raum \u00fcber keine eigenen Vertriebsstrukturen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Schneider hingegen besa\u00df ein dichtes Netz von Handelspartnern und Zugang zu den gro\u00dfen Versandh\u00e4usern&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.3 Gr\u00fcndung der Schneider Computer Division<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Vertrieb der Computer gr\u00fcndeten die Schneider Rundfunkwerke eigens eine Tochtergesellschaft: die&nbsp;<strong>Schneider Computer Division<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sie hatte ihren Sitz im Stammwerk T\u00fcrkheim und \u00fcbernahm nicht nur den Verkauf, sondern auch den technischen Support f\u00fcr die deutschsprachigen L\u00e4nder (Bundesrepublik Deutschland, \u00d6sterreich und Schweiz).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Partnerschaft sah folgende Arbeitsteilung vor:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Amstrad<\/strong>\u00a0entwickelte die Hardware und lie\u00df sie in Fernost \u2013 unter anderem beim koreanischen Hersteller Orion \u2013 produzieren\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schneider<\/strong>\u00a0\u00fcbernahm den Vertrieb, das Marketing und den Kundendienst in den deutschsprachigen L\u00e4ndern<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ger\u00e4te erhielten das Schneider-Logo und eine optisch leicht \u00fcberarbeitete Tastatur mit einheitlich grauen Tasten, w\u00e4hrend das britische Original farblich abgesetzte Tasten hatte\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Die Produktpalette im Detail: Alle Schneider CPC-Modelle<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1 Der CPC 464: Der Urvater (1984)<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Technische Spezifikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;<strong>Schneider CPC 464<\/strong>&nbsp;war das erste Modell der Baureihe und das mit Abstand erfolgreichste. Er wurde in Gro\u00dfbritannien am&nbsp;<strong>11. April 1984<\/strong>&nbsp;in der Westminster School in London vorgestellt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. In Deutschland begann der Verkauf im&nbsp;<strong>August 1984<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Prozessor:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Zilog Z80A mit 4 MHz Taktfrequenz (durch Speicherzugriffskonflikte effektiv etwas langsamer)\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>8-Bit-Architektur mit 16-Bit-Adressbus<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Speicher:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>64 KB RAM (davon f\u00fcr BASIC-Programme etwa 42 KB nutzbar)\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>32 KB ROM (enthielt Locomotive BASIC 1.1 und das Monitor-Programm)\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489?versioning=2023-10-05+23:57:46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Grafik:<\/strong><br>Der CPC 464 bot eine Palette von&nbsp;<strong>27 Farben<\/strong>&nbsp;und drei w\u00e4hlbare Bildschirmmodi&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Mode 0:<\/strong>\u00a0160 \u00d7 200 Pixel mit 16 gleichzeitigen Farben (h\u00f6chste Farbaufl\u00f6sung)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mode 1:<\/strong>\u00a0320 \u00d7 200 Pixel mit 4 gleichzeitigen Farben (mittlere Aufl\u00f6sung)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Mode 2:<\/strong>\u00a0640 \u00d7 200 Pixel mit 2 gleichzeitigen Farben (h\u00f6chste Aufl\u00f6sung, ideal f\u00fcr Textverarbeitung)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sound:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>AY-3-8912 Soundchip mit drei Stimmen\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Integrierter Lautsprecher im Computergeh\u00e4use\u00a0<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Laufwerk:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Integriertes Kassettenlaufwerk (Datenrecorder)\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489?versioning=2023-10-05+23:57:46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Speicherung auf handels\u00fcblichen Kompaktkassetten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schnittstellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Monitorausgang (f\u00fcr Schneider-Monitore)<\/li>\n\n\n\n<li>Kopfh\u00f6rerausgang<\/li>\n\n\n\n<li>Joystick-Port (Atari-kompatibel)\u00a0<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Abmessungen und Gewicht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Breite: 525 mm, H\u00f6he: 70 mm, Tiefe: 120 mm\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489?versioning=2023-10-05+23:57:46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Gewicht: 2,4 kg (Rechner allein)\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489?versioning=2023-10-05+23:57:46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Monitore<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charakteristisch f\u00fcr das CPC-Konzept war der Verkauf als Komplettsystem. Schneider bot zwei Monitore an&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>CTM 640 (Farbmonitor):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>14-Zoll-R\u00f6hre<\/li>\n\n\n\n<li>RGB-Eingang f\u00fcr gestochen scharfe Farbdarstellung<\/li>\n\n\n\n<li>Integriertes Netzteil f\u00fcr den gesamten Computer (der CPC bezog seinen Strom \u00fcber das Monitor-Kabel!)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>GT 65 (Gr\u00fcnmonitor):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Monochrome Darstellung in Gr\u00fcn<br>Ebenfalls mit integriertem Netzteil<\/li>\n\n\n\n<li>Deutlich g\u00fcnstiger als der Farbmonitor<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Bauweise hatte einen entscheidenden Vorteil: Der Computer war sofort nach dem Auspacken betriebsbereit. Kein m\u00fchsames Zusammensuchen von Komponenten, kein Anschlie\u00dfen an den Familienfernseher \u2013 der kleine Johnny konnte sein Reich im eigenen Zimmer aufschlagen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neupreise 1984<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preise f\u00fcr den Schneider CPC 464 waren im deutschen Markt aggressiv kalkuliert&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>CPC 464 mit Gr\u00fcnmonitor:<\/strong>\u00a0895 D-Mark<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CPC 464 mit Farbmonitor:<\/strong>\u00a0etwa 1.300 D-Mark (Sch\u00e4tzung basierend auf dem \u00fcblichen Aufpreis von ca. 400-500 DM)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Vergleich Commodore 64:<\/strong>\u00a0798 D-Mark (ohne Monitor, ohne Laufwerk)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Universit\u00e4ts-Sammlung gibt f\u00fcr das Komplettpaket mit Farbmonitor sogar einen Neupreis von&nbsp;<strong>ca. 1.700 D-Mark<\/strong>&nbsp;an&nbsp;<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Diese Diskrepanz erkl\u00e4rt sich m\u00f6glicherweise durch Preis\u00e4nderungen im Laufe der Verkaufszeit oder unterschiedliche H\u00e4ndlerpreise.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zubeh\u00f6r f\u00fcr den CPC 464<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Externes 3-Zoll-Diskettenlaufwerk (DDI-1):<\/strong><br>Um den CPC 464 mit Disketten betreiben zu k\u00f6nnen, bot Schneider ein externes Laufwerk an. Es wurde \u00fcber den Expansionsport angeschlossen und erm\u00f6glichte das Laden von CP\/M und Disketten-basierter Software. Die Disketten hatten das ungew\u00f6hnliche&nbsp;<strong>3-Zoll-Format<\/strong>&nbsp;von Hitachi-Maxell, das sich au\u00dferhalb der Amstrad\/Sinclair-Welt nie durchsetzte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Preis pro Diskette:&nbsp;<strong>7 bis 20 D-Mark<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schneider Matrix Printer NLQ 401:<\/strong><br>Der offizielle Nadeldrucker von Schneider mit NLQ-Qualit\u00e4t (Near Letter Quality)&nbsp;<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Joysticks:<\/strong><br>Verschiedene kabelgebundene Joysticks f\u00fcr den Atari-kompatiblen Port.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fernsehanschlussadapter:<\/strong><br>Obwohl der CPC f\u00fcr den Monitorbetrieb konzipiert war, gab es einen Adapter, um den Computer an einem handels\u00fcblichen Fernseher zu betreiben&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.2 Der CPC 664: Der \u00dcbergang zur Diskette (1984)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits Ende 1984, nur wenige Monate nach dem 464, brachte Amstrad den&nbsp;<strong>CPC 664<\/strong>&nbsp;auf den Markt \u2013 und Schneider zog mit einer eigenen Version nach.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Technische \u00c4nderungen gegen\u00fcber dem CPC 464<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Integriertes 3-Zoll-Diskettenlaufwerk<\/strong>\u00a0statt Kassettenlaufwerk<\/li>\n\n\n\n<li><strong>\u00dcberarbeitetes Geh\u00e4use<\/strong>\u00a0mit kompakterem Design<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Separater Ziffernblock<\/strong>\u00a0auf der Tastatur<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Locomotive BASIC 1.1<\/strong>\u00a0(unver\u00e4ndert)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>64 KB RAM<\/strong>\u00a0(unver\u00e4ndert)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der CPC 664 war der kurzlebigste der CPC-Familie. Bereits 1985 wurde er durch den CPC 6128 ersetzt. Die Produktionszeit betrug weniger als ein Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neupreise 1984\/1985<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der CPC 664 war als Aufsteigermodell f\u00fcr Anwender positioniert, die mit Kassetten nicht mehr zufrieden waren. Der Preis lag aufgrund des Diskettenlaufwerks deutlich \u00fcber dem des 464, genaue Zahlen sind jedoch nicht \u00fcberliefert. Sch\u00e4tzungen gehen von etwa&nbsp;<strong>1.200 bis 1.400 D-Mark<\/strong>&nbsp;f\u00fcr das Komplettsystem mit Gr\u00fcnmonitor aus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.3 Der CPC 6128: Die Speichererweiterung (1985)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1985 erschien das leistungsf\u00e4higste Modell der klassischen CPC-Serie: der&nbsp;<strong>CPC 6128<\/strong>. Schneider vertrieb ihn ebenfalls unter eigenem Namen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Technische Spezifikationen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Speicher:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>128 KB RAM<\/strong>\u00a0(doppelt so viel wie die Vorg\u00e4nger)\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Realisierung durch Bank Switching: Ein 16 KB gro\u00dfer Block des zweiten Speicherbereichs konnte in den adressierbaren Bereich eingeblendet werden\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcr BASIC-Programme standen etwa 42 KB zur Verf\u00fcgung (wie bei den Vorg\u00e4ngern), die zus\u00e4tzlichen 64 KB dienten als RAM-Disk oder f\u00fcr spezielle Software<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Laufwerk:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Integriertes 3-Zoll-Diskettenlaufwerk (baugleich mit dem des 664)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Betriebssystem:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>AMSDOS (Disketten-Betriebssystem)<\/li>\n\n\n\n<li>CP\/M 2.2 oder CP\/M 3.0 (mit 128 KB RAM) nachladbar\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geh\u00e4use:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Weiterentwicklung des 664-Designs mit leicht ver\u00e4nderter Tastatur<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Besonderheiten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der CPC 6128 war der erste CPC, der die erweiterten M\u00f6glichkeiten des Bank Switching voll ausnutzen konnte. Mit CP\/M 3.0 und entsprechenden Anwendungen (wie Wordstar oder dBase II) wurde er zu einem ernstzunehmenden B\u00fcrocomputer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. In Deutschland nutzten viele Schulen den CPC 6128 im Informatikunterricht&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neupreise 1985<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut einem Bericht der Zeitschrift&nbsp;<em>Happy Computer<\/em>&nbsp;wurden Ende 1985 vom CPC 6128 bereits&nbsp;<strong>etwa 35.000 Exemplare<\/strong>&nbsp;in Deutschland verkauft&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der Neupreis lag deutlich \u00fcber dem des 464:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Mit Gr\u00fcnmonitor: ca.\u00a0<strong>1.400-1.600 D-Mark<\/strong><\/li>\n\n\n\n<li>Mit Farbmonitor: ca.\u00a0<strong>1.800-2.000 D-Mark<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.4 Die Plus-Serie und GX4000: Der letzte Versuch (1990)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die Partnerschaft mit Schneider 1988 geendet hatte, versuchte Amstrad 1990 ein Comeback der CPC-Reihe \u2013 diesmal unter eigenem Namen. Die&nbsp;<strong>CPC 464 Plus<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>CPC 6128 Plus<\/strong>&nbsp;sowie die reine Spielekonsole&nbsp;<strong>GX4000<\/strong>&nbsp;kamen auf den Markt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Technische Neuerungen<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verbesserte Grafikhardware mit Hardware-Sprites<\/li>\n\n\n\n<li>Integrierter Joystick-Anschl\u00fcsse<\/li>\n\n\n\n<li>Kompatibel zur alten CPC-Software (mit Einschr\u00e4nkungen)<\/li>\n\n\n\n<li>Moderneres Geh\u00e4usedesign<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Scheitern<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Plus-Serie kam zu sp\u00e4t. Die 8-Bit-\u00c4ra war vorbei, 16\/32-Bit-Rechner wie Atari ST und Commodore Amiga dominierten den Markt. Die Verkaufszahlen blieben weit hinter den Erwartungen zur\u00fcck&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. In Deutschland wurden diese Ger\u00e4te nicht mehr von Schneider, sondern von Amstrads neu aufgebautem Eigenvertrieb angeboten, der nie richtig Fu\u00df fassen konnte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Die Software: Was den CPC besonders machte<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.1 Locomotive BASIC: Das Herzst\u00fcck<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als viele Konkurrenten setzte Amstrad nicht auf Microsoft BASIC, sondern beauftragte die britische Firma Locomotive Software mit der Entwicklung eines eigenen BASIC-Dialekts. Das Ergebnis war das&nbsp;<strong>Locomotive BASIC<\/strong>, das auf dem ROM-Chip des CPC residierte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">St\u00e4rken des Locomotive BASIC<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Befehlsumfang war wesentlich gr\u00f6\u00dfer als beim C64-BASIC&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Besonders hervorzuheben waren die integrierten Grafikbefehle:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Befehl<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Funktion<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><code>MOVE x,y<\/code><\/td><td>Setzt den Grafikcursor an Position (x,y)<\/td><\/tr><tr><td><code>DRAW x,y<\/code><\/td><td>Zeichnet eine Linie von der aktuellen Position nach (x,y)<\/td><\/tr><tr><td><code>TAG<\/code><\/td><td>Aktiviert Grafiktext-Modus<\/td><\/tr><tr><td><code>FILL x,y<\/code><\/td><td>F\u00fcllt einen Bereich ab Position (x,y) mit Farbe<\/td><\/tr><tr><td><code>PLOT x,y<\/code><\/td><td>Setzt einen Punkt an Position (x,y)<\/td><\/tr><tr><td><code>MODE n<\/code><\/td><td>Schaltet zwischen den drei Grafikmodi um<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Programmierer konnte also problemlos geometrische Figuren zeichnen, ohne sich mit POKEs und Speicheradressen herumzuplagen. Zudem lie\u00dfen sich Text und Grafik auf dem CPC problemlos mischen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.2 CP\/M: Die B\u00fcrowelt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein entscheidender Vorteil des CPC war die M\u00f6glichkeit, das Betriebssystem&nbsp;<strong>CP\/M<\/strong>&nbsp;zu laden. CP\/M (Control Program for Microcomputers) war in den 1980er Jahren der Industriestandard f\u00fcr 8-Bit-Computer&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit CP\/M standen dem CPC-Anwender professionelle Anwendungen zur Verf\u00fcgung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Wordstar<\/strong>: Die damals f\u00fchrende Textverarbeitung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>dBase II<\/strong>: Datenbanksystem<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Turbo Pascal 3.01A<\/strong>: Die beliebte Programmiersprache\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Logo<\/strong>: Programmiersprache f\u00fcr den Unterricht<\/li>\n\n\n\n<li>Diverse Tabellenkalkulationen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den CPC 464 war daf\u00fcr das externe Diskettenlaufwerk notwendig, die Modelle 664 und 6128 hatten es bereits eingebaut.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.3 Spiele: Die bunte Seite<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl der CPC in Deutschland oft als &#8222;seri\u00f6ser&#8220; Computer galt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>, gab es eine lebendige Spielekultur. Viele britische Softwarefirmen entwickelten Titel f\u00fcr den Amstrad CPC, die in Deutschland als Schneider-Versionen erschienen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bekannte Spieletitel (Auswahl)<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Super Robin Hood<\/strong>\u00a0(Eigenentwicklung, die sich vor C64-Spielen nicht verstecken musste)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Saboteur<\/strong>\u00a0(urspr\u00fcnglich f\u00fcr den Spectrum, f\u00fcr den CPC portiert)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Harrier Attack<\/strong>\u00a0(Durell, eines der bekanntesten CPC-Spiele)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Roland-Serie<\/strong>\u00a0(die &#8222;Maskottchen&#8220;-Spiele von Amsoft)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Spiele waren in der Regel g\u00fcnstiger als die C64-Titel, da viele Hersteller aufgrund der \u00e4hnlichen Hardware einfach Spectrum-Versionen f\u00fcr den CPC umsetzten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Verkaufszahlen und Markterfolg<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.1 Der Start in Deutschland<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schneider Rundfunkwerke waren beim Start des CPC 464 vorsichtig. Sie orderten zun\u00e4chst nur&nbsp;<strong>40.000 Ger\u00e4te<\/strong>&nbsp;f\u00fcr den deutschen Markt, da sie angesichts der starken Konkurrenz durch den C64 unsicher waren&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sorge war unbegr\u00fcndet:&nbsp;<strong>Innerhalb von drei Tagen<\/strong>&nbsp;waren alle 40.000 Ger\u00e4te verkauft&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Schneider hatte M\u00fche, zeitnah Nachschub zu ordern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.2 Marktanteile und Verkaufszahlen im Zeitverlauf<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits zwei Monate nach dem Verkaufsstart lag der Schneider CPC mit&nbsp;<strong>12 Prozent Marktanteil<\/strong>&nbsp;auf Platz zwei der deutschen Verkaufscharts \u2013 direkt hinter dem C64&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verkaufszahlen in Deutschland entwickelten sich wie folgt (basierend auf Angaben der Zeitschrift&nbsp;<em>Happy Computer<\/em>, Ende 1985)&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>CPC 464:<\/strong>\u00a0etwa 100.000 Exemplare<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CPC 6128:<\/strong>\u00a0etwa 35.000 Exemplare<\/li>\n\n\n\n<li><strong>CPC 664:<\/strong>\u00a0etwa 20.000 Exemplare<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weltweit<\/strong>&nbsp;werden die Verkaufszahlen der gesamten CPC-Serie auf etwa&nbsp;<strong>3 Millionen Ger\u00e4te<\/strong>&nbsp;gesch\u00e4tzt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/35-jahre-schneider-cpc-der-aussenvielseiter,3343137.html#comments\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Zum Vergleich: Der C64 verkaufte sich etwa 17 Millionen Mal&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.3 Internationale Erfolge<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In anderen L\u00e4ndern war der CPC noch erfolgreicher als in Deutschland:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Land<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Besonderheit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Gro\u00dfbritannien<\/strong><\/td><td>Zeitweise 25% Marktanteil, zeitweise meistverkaufter Computer&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Frankreich<\/strong><\/td><td>Etwa 1 Million verkaufte Ger\u00e4te, meistverkaufter 8-Bit-Computer der 80er&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Spanien<\/strong><\/td><td>Sondermodell CPC 472 mit spanischer Tastatur und funktionslosem Zusatzchip&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>DDR<\/strong><\/td><td>KC Compact, ein CPC-Klon des VEB Mikroelektronik &#8222;Wilhelm Pieck&#8220; M\u00fchlhausen (1989)&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der spanische&nbsp;<strong>CPC 472<\/strong>&nbsp;war eine Kuriosit\u00e4t: Die spanische Regierung verlangte, dass Computer mit 64 KB RAM mit spanischer Tastatur ausgeliefert werden mussten. Amstrad umging dies zun\u00e4chst durch den Einbau eines funktionslosen Zusatzchips, der den Rechner offiziell auf 72 KB aufwertete \u2013 sp\u00e4ter wurde die Regelung ausgeweitet und die letzten 472er erhielten doch spanische Tastaturen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.4 Der Niedergang<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab 1985 zeichnete sich das Ende der 8-Bit-\u00c4ra ab. Mit dem&nbsp;<strong>Atari ST<\/strong>&nbsp;und dem&nbsp;<strong>Commodore Amiga<\/strong>&nbsp;kamen 16\/32-Bit-Rechner auf den Markt, die die CPCs technisch weit \u00fcberfl\u00fcgelten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verkaufszahlen gingen zur\u00fcck, und die Partnerschaft zwischen Schneider und Amstrad begann zu br\u00f6ckeln.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Die Firmenhistorie: Aufstieg und Ende<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.1 Die Trennung von Schneider und Amstrad (1988)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1988 beendeten Schneider und Amstrad ihre Zusammenarbeit&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Gr\u00fcnde waren vielf\u00e4ltig:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Schneider wollte nun eigene Computer entwickeln und nicht nur Lizenzen vertreiben<\/li>\n\n\n\n<li>Das Gesch\u00e4ft mit den CPC-Rechnern lie\u00df nach<\/li>\n\n\n\n<li>Amstrad selbst begann, sich st\u00e4rker auf IBM-kompatible PCs zu konzentrieren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schneider brachte daraufhin den&nbsp;<strong>Euro PC<\/strong>&nbsp;auf den Markt \u2013 einen IBM-kompatiblen PC, der optisch stark an den CPC 6128 erinnerte. Auch das Geh\u00e4use integrierte Tastatur und Laufwerk&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sp\u00e4ter folgten Modelle mit Intel 80286- und 80386-Prozessoren in verschiedenen Geh\u00e4useformen&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amstrad versuchte, in Deutschland einen eigenen Vertrieb aufzubauen, was aber mit erheblichen Anlaufschwierigkeiten verbunden war&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die meisten in Deutschland verkauften CPCs stammen daher von Schneider&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.2 Das Ende der Schneider Computer Division<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schneider Computer Division existierte noch einige Jahre als Hersteller von PC-Kompatiblen weiter. Doch der Markt ver\u00e4nderte sich radikal. Asiatische Hersteller dr\u00e4ngten mit immer g\u00fcnstigeren Preisen auf den Markt, und immer mehr kleine Computerl\u00e4den begannen, eigene &#8222;Clones&#8220; zusammenzubauen&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Muttergesellschaft, die Schneider Rundfunkwerke, wurde an&nbsp;<strong>Thomson<\/strong>&nbsp;verkauft&nbsp;<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Im Jahr&nbsp;<strong>2002<\/strong>&nbsp;ging das Unternehmen schlie\u00dflich in die Insolvenz&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.3 Der Verbleib der Rechte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage nach den heutigen Rechten an der Marke Schneider CPC und der zugrundeliegenden Amstrad-Technologie ist komplex.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Amstrad und die CPC-Rechte:<\/strong><br>Amstrad existiert als Marke noch heute, geh\u00f6rt aber seit 2007 zum britischen Pay-TV-Anbieter&nbsp;<strong>BSkyB<\/strong>&nbsp;(heute Sky UK)&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Alan Sugar verkaufte sein Lebenswerk f\u00fcr 125 Millionen Pfund an den Medienkonzern. Heute entwickelt und fertigt Amstrad vor allem Set-Top-Boxen f\u00fcr den Bezahlfernsehsender&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rechte an der Hardware und den ROM-Inhalten liegen daher heute bei&nbsp;<strong>Sky\/BSkyB<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Allerdings gab Amstrad bereits in den 1990er Jahren die Erlaubnis, die CPC-ROMs frei zu verteilen, solange der Copyright-Hinweis nicht ver\u00e4ndert wird und anerkannt wird, dass Amstrad weiterhin das Copyright h\u00e4lt&nbsp;<a href=\"https:\/\/resources.mpi-inf.mpg.de\/yago-naga\/hyena\/results\/tracing\/instances\/3112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dies erm\u00f6glichte die Entwicklung von Emulatoren und die legale Verbreitung der Systemsoftware.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Marke Amsoft:<\/strong><br>Die Softwaresparte&nbsp;<strong>Amsoft<\/strong>&nbsp;existierte von 1984 bis 1989. Eine Recherche in britischen Markenregistern zeigt, dass die Markeneintragungen f\u00fcr Amsoft (UK00001211033, UK00001211034, UK00001332619) s\u00e4mtlich als&nbsp;<strong>&#8222;Dead&#8220;<\/strong>&nbsp;(erloschen) gef\u00fchrt werden&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das bedeutet, dass die Markenrechte nicht mehr aktiv sind. Die Rechte an einzelnen Spielen d\u00fcrften bei den urspr\u00fcnglichen Entwicklern liegen oder sind ebenfalls verfallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schneider-Markenrechte:<\/strong><br>Was die Marke&nbsp;<strong>Schneider<\/strong>&nbsp;f\u00fcr Computerprodukte betrifft: Heute werden in Deutschland tats\u00e4chlich wieder Elektronikger\u00e4te unter dem Namen Schneider verkauft, allerdings mit anderen Logos und ohne Verbindung zum urspr\u00fcnglichen Unternehmen&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es ist m\u00f6glich, dass w\u00e4hrend der Insolvenz 2002 die Markenrechte verkauft wurden&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die offizielle Schneider-Webseite enth\u00e4lt heute keinerlei Hinweise mehr auf die Computer-Sparte der 1980er und 1990er Jahre.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Das Erbe: Die CPC-Community heute<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bemerkenswerterweise ist der CPC auch im Jahr 2025, mehr als 40 Jahre nach seiner Einf\u00fchrung, nicht vergessen. Eine aktive Retrocomputing-Szene h\u00e4lt das System am Leben&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.1 Hardware-Entwicklungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Enthusiasten entwickeln bis heute neue Hardware f\u00fcr den CPC:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Speichererweiterungen<\/strong>\u00a0bis zu mehreren MB<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SD-Karten-Adapter<\/strong>\u00a0als moderner Massenspeicher (z.B. M4 Board)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>VGA-Adapter<\/strong>\u00a0f\u00fcr den Betrieb an modernen Monitoren<\/li>\n\n\n\n<li><strong>USB-Joystick-Adapter<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.2 Software und Spiele<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch neue Spiele und Anwendungen entstehen noch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Homebrew-Spiele von Hobbyentwicklern<\/li>\n\n\n\n<li>Demoszene-Produktionen, die die Grenzen der Hardware ausloten<\/li>\n\n\n\n<li>Grafische Benutzeroberfl\u00e4chen wie\u00a0<strong>SymbOS<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/resources.mpi-inf.mpg.de\/yago-naga\/hyena\/results\/tracing\/instances\/3112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.3 Emulation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dank der freigegebenen ROMs gibt es zahlreiche Emulatoren f\u00fcr alle g\u00e4ngigen Plattformen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>WinAPE<\/strong>\u00a0(Windows)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Caprice<\/strong>\u00a0(macOS, Linux)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>JavaCPC<\/strong>\u00a0(plattformunabh\u00e4ngig)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.4 Online-Ressourcen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Community vernetzt sich \u00fcber spezialisierte Plattformen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>CPCWiki<\/strong>\u00a0\u2013 das umfangreichste Wiki zum Thema\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>CPC-Forum<\/strong>\u00a0\u2013 Austausch f\u00fcr Sammler und Entwickler<\/li>\n\n\n\n<li><strong>YouTube-Kan\u00e4le<\/strong>\u00a0mit Reviews und Tutorials<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Zeittafel der wichtigsten Ereignisse<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Jahr<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Ereignis<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>1889<\/strong><\/td><td>Gr\u00fcndung der Schneider Rundfunkwerke durch Felix Schneider (als Holzwaschmaschinenfabrik)&nbsp;<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1968<\/strong><\/td><td>Alan Sugar gr\u00fcndet Amstrad (Alan Michael Sugar Trading) in London&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1981<\/strong><\/td><td>Schneider beginnt mit dem Vertrieb von Amstrad-HiFi-Ger\u00e4ten in Deutschland&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/35-jahre-schneider-cpc-der-aussenvielseiter,3343137.html#comments\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1984, 11. April<\/strong><\/td><td>Vorstellung des Amstrad CPC 464 in London&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1984, August<\/strong><\/td><td>Verkaufsstart des Schneider CPC 464 in Deutschland&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1984, Herbst<\/strong><\/td><td>Nach drei Tagen sind die ersten 40.000 Ger\u00e4te ausverkauft&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1984, Ende<\/strong><\/td><td>Einf\u00fchrung des CPC 664 (nur kurze Produktionszeit)<\/td><\/tr><tr><td><strong>1985<\/strong><\/td><td>Einf\u00fchrung des CPC 6128 mit 128 KB RAM&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1985<\/strong><\/td><td>Erste 16\/32-Bit-Konkurrenz (Atari ST, Amiga) erscheint&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1988<\/strong><\/td><td>Trennung von Schneider und Amstrad&nbsp;<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1989<\/strong><\/td><td>DDR-Klon KC Compact erscheint&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1990<\/strong><\/td><td>Letzter Versuch mit CPC Plus-Serie und GX4000 \u2013 Misserfolg&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>2002<\/strong><\/td><td>Insolvenz der Schneider Rundfunkwerke&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>2007<\/strong><\/td><td>Alan Sugar verkauft Amstrad an BSkyB&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. Fazit: Ein Computer mit Charakter<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schneider CPC war mehr als nur ein Lizenzprodukt. Er war der Versuch, dem \u00fcberm\u00e4chtigen Commodore 64 etwas Eigenst\u00e4ndiges entgegenzusetzen \u2013 und in vielerlei Hinsicht gelang das auch. Das durchdachte All-in-One-Konzept, das leistungsf\u00e4hige BASIC und die professionellen Einsatzm\u00f6glichkeiten unter CP\/M machten ihn zu einem ernsthaften Arbeitsger\u00e4t, das gleichzeitig Spa\u00df machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass er am Ende doch im Schatten des C64 verschwand, lag weniger an seinen technischen F\u00e4higkeiten als an der schieren Marktmacht des Kontrahenten. Commodore hatte einfach die gr\u00f6\u00dfere Marketingmaschine und die breitere Softwarebasis.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bemerkenswert ist, wie viele Menschen der CPC dennoch erreichte. Die gesch\u00e4tzten 3 Millionen verkauften Ger\u00e4te weltweit \u2013 darunter eine Million allein in Frankreich \u2013 sind ein respektabler Wert. In Deutschland stand er zeitweise auf Platz 2 der Verkaufscharts, viele Schulen w\u00e4hlten ihn f\u00fcr den Informatikunterricht, und unz\u00e4hlige Kinder und Jugendliche machten ihre ersten Programmiererfahrungen mit Locomotive BASIC.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte der Schneider Computer Division ist auch eine deutsche Unternehmergeschichte. Die Br\u00fcder Bernhard und Albert Schneider wagten den Schritt in einen v\u00f6llig neuen Markt, erkannten die Chance der Partnerschaft mit Amstrad und bauten innerhalb k\u00fcrzester Zeit einen erfolgreichen Gesch\u00e4ftszweig auf. Dass sie sp\u00e4ter den Anschluss an die PC-\u00c4ra suchten und letztlich scheiterten, tut dem Pioniergeist jener Jahre keinen Abbruch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute lebt der CPC in der Retrocommunity weiter. Wer einen Schneider CPC 464 sein Eigen nennt, besitzt nicht einfach nur alten Technik-Schrott, sondern ein St\u00fcck Computergeschichte \u2013 und ein Ger\u00e4t, das auch 40 Jahre sp\u00e4ter noch zu faszinieren wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">9. Quellenverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Elektronikpraxis<\/strong>\u00a0(2014):\u00a0<em>Der Schneider CPC wird 30 Jahre alt<\/em>. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/der-schneider-cpc-wird-30-jahre-alt-a-435070\/?print\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>museum-digital:rheinland<\/strong>\u00a0(2023):\u00a0<em>Schneider CPC 464<\/em>. Objekteintrag im museum comp:ex. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/rheinland.museum-digital.de\/object\/23489?versioning=2023-10-05+23:57:46\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>heise online<\/strong>\u00a0(2024):\u00a0<em>Zahlen, bitte! \u2013 Schneider CPC 464: Homecomputer im Schatten des Commodore 64<\/em>. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Zahlen-bitte-Schneider-CPC-464-Homecomputer-im-Schatten-des-Commodore-64-9686034.html?seite=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Max-Planck-Institut f\u00fcr Informatik<\/strong>:\u00a0<em>Amstrad CPC &#8211; Community<\/em>. YAGO-Datenbankeintrag. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/resources.mpi-inf.mpg.de\/yago-naga\/hyena\/results\/tracing\/instances\/3112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/resources.mpi-inf.mpg.de\/yago-naga\/hyena\/results\/tracing\/instances\/3112.html<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/resources.mpi-inf.mpg.de\/yago-naga\/hyena\/results\/tracing\/instances\/3112.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Academic dictionaries and encyclopedias<\/strong>:\u00a0<em>Schneider CPC<\/em>. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de-academic.com\/dic.nsf\/dewiki\/1255095\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>GameStar<\/strong>\u00a0(2019):\u00a0*35 Jahre Schneider CPC &#8211; Das fast vergessene Opfer des C64*. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/35-jahre-schneider-cpc-der-aussenvielseiter,3343137.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/35-jahre-schneider-cpc-der-aussenvielseiter,3343137.html<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.gamestar.de\/artikel\/35-jahre-schneider-cpc-der-aussenvielseiter,3343137.html#comments\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>CPCWiki Forum<\/strong>\u00a0(2017):\u00a0<em>Who&#8217;s got the rights for Amsoft?<\/em>\u00a0Diskussionsbeitr\u00e4ge zur Rechtesituation. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.cpcwiki.eu\/forum\/games\/doppleganger-for-amstrad\/?prev_next=next;PHPSESSID=1rfcpcgvm7qtu7e0um1iog6bg6#new\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wikipedia (spanisch)<\/strong>:\u00a0<em>Schneider Computer Division<\/em>. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/es.m.wikipedia.org\/wiki\/Schneider_Computer_Division\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>FAU Erlangen-N\u00fcrnberg<\/strong>:\u00a0*I0794 &#8211; Schneider CPC 464*. Sammlungsdatenbank. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/iser.wisski.data.fau.de\/wisski\/navigate\/3057\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hinweis:<\/strong>&nbsp;Dieser Artikel wurde im Februar 2026 verfasst. Alle Preise und historischen Angaben beziehen sich, soweit nicht anders vermerkt, auf die 1980er Jahre und die damalige W\u00e4hrung D-Mark. Die heutige Rechtslage bez\u00fcglich Markenrechten kann sich aufgrund von nicht \u00f6ffentlich dokumentierten Transaktionen ge\u00e4ndert haben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung: Ein Computer erobert die Kinderzimmer Als im Sp\u00e4tsommer 1984 der Schneider CPC 464 in den deutschen Fachgesch\u00e4ften erschien, betraten die wenigsten K\u00e4ufer technisches Neuland. Der Markt f\u00fcr Heimcomputer war bereits fest in der Hand des scheinbar unbesiegbaren Commodore 64. 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