{"id":477,"date":"2026-03-04T10:09:44","date_gmt":"2026-03-04T09:09:44","guid":{"rendered":"https:\/\/iobseu-xejul.wordpress.com\/?p=477"},"modified":"2026-03-04T10:09:44","modified_gmt":"2026-03-04T09:09:44","slug":"texas-instruments-ti-99-4a-der-vollstandige-artikel-uber-den-ersten-16-bit-heimcomputer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/texas-instruments-ti-99-4a-der-vollstandige-artikel-uber-den-ersten-16-bit-heimcomputer\/","title":{"rendered":"Texas Instruments TI-99\/4A: Der vollst\u00e4ndige Artikel \u00fcber den ersten 16-Bit-Heimcomputer"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Als ein Halbleiterriese das Wohnzimmer erobern wollte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Texas Instruments (TI) im Juni 1981 den TI-99\/4A auf den Markt brachte, geschah etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches: Ein Unternehmen, das 1958 den integrierten Schaltkreis auf Siliziumbasis erfunden und sp\u00e4ter den ersten Taschenrechner entwickelt hatte, wagte sich in das junge Gesch\u00e4ft mit Heimcomputern&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Was folgte, war eine der turbulentesten Geschichten der fr\u00fchen Computer\u00e4ra \u2013 ein rasanter Aufstieg zur Marktf\u00fchrschaft, ein vernichtender Preiskrieg und ein ebenso schneller R\u00fcckzug, der bis heute als Lehrst\u00fcck f\u00fcr ambitionierte Markteinsteiger dient.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TI-99\/4A war technisch seiner Zeit voraus: Als erster Heimcomputer \u00fcberhaupt verf\u00fcgte er \u00fcber eine echte 16-Bit-CPU&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch diese technische Spitzenstellung wurde durch eine exzentrische Systemarchitektur ausgebremst, die selbst einfachste BASIC-Programme qu\u00e4lend langsam machte. Die Geschichte dieses Widerspruchs \u2013 zwischen technischem Fortschritt und kommerziellem Misserfolg \u2013 soll dieser Artikel erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Die Urspr\u00fcnge: Vom Halbleiterpionier zum Computerhersteller<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.1 Texas Instruments \u2013 Ein Unternehmen schreibt Technikgeschichte<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wurzeln von Texas Instruments reichen bis ins Jahr 1930 zur\u00fcck, als die Geophysical Service Inc. gegr\u00fcndet wurde. Nach mehreren Umstrukturierungen entstand 1951 schlie\u00dflich Texas Instruments, das sich schnell zu einem der bedeutendsten Halbleiterhersteller der Welt entwickelte&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Erfindung des integrierten Schaltkreises durch Jack Kilby im Jahr 1958 machte TI zu einem der einflussreichsten Technologieunternehmen seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 1970er Jahren dominierte TI den aufstrebenden Markt f\u00fcr Taschenrechner und baute dieses Know-how schlie\u00dflich in Richtung Mikroprozessoren aus. Die Entwicklung des&nbsp;<strong>TMS9900<\/strong>, einer der ersten kommerziell verf\u00fcgbaren 16-Bit-Mikroprozessoren, legte den Grundstein f\u00fcr den Einstieg in den Computermarkt&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1.2 Der erste Versuch: TI-99\/4 (1979)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Juni 1979 stellte Texas Instruments den&nbsp;<strong>TI-99\/4<\/strong>&nbsp;der \u00d6ffentlichkeit vor&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war der erste Heimcomputer mit einer 16-Bit-CPU \u2013 ein technologischer Meilenstein, der die Konkurrenz von Apple, Commodore und Tandy weit hinter sich lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch der TI-99\/4 hatte ein entscheidendes Problem: Er wurde nur im Paket mit einem teuren Zenith-Farbmonitor angeboten&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der eigentlich vorgesehene HF-Modulator f\u00fcr den Anschluss an handels\u00fcbliche Fernsehger\u00e4te erf\u00fcllte die strengen Auflagen der US-Kommunikationsagentur FCC zun\u00e4chst nicht. Durch dieses Bundle wurde der Rechner f\u00fcr die meisten potenziellen K\u00e4ufer unerschwinglich teuer \u2013 ein fataler Fehler in einem Markt, der gerade erst zu explodieren begann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TI-99\/4 wurde zum Flop und schnell wieder vom Markt genommen&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch TI gab nicht auf. Zwei Jahre sp\u00e4ter, im Juni 1981, erschien der \u00fcberarbeitete Nachfolger: der&nbsp;<strong>TI-99\/4A<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Die technische Revolution: 16-Bit-Power mit Hindernissen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.1 Der Prozessor: TMS9900 bei 3 MHz<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Herzst\u00fcck des TI-99\/4A war der von TI selbst entwickelte&nbsp;<strong>TMS9900<\/strong>-Prozessor mit einer Taktfrequenz von&nbsp;<strong>3,3 MHz<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dies war nicht nur eine der ersten 16-Bit-CPUs \u00fcberhaupt, sondern lange Zeit auch die einzige im Consumer-Markt verf\u00fcgbare&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TMS9900 war eigentlich f\u00fcr den Einsatz in Minicomputern und industriellen Steuerungen konzipiert worden. Seine Architektur \u00e4hnelte der des damals verbreiteten PDP-11 von Digital Equipment Corporation und war f\u00fcr einen Heimcomputer fast schon \u00fcberdimensioniert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.2 Die Speicherproblematik: 256 Bytes f\u00fcr die CPU<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier offenbart sich die gro\u00dfe Schw\u00e4che des TI-99\/4A: Seine Speicherarchitektur war so kompliziert wie ungl\u00fccklich&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Ausgangslage:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Videoprozessor TMS9918 ben\u00f6tigte zwingend einen eigenen Speicherbereich von 16 KB\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>RAM war Anfang der 1980er Jahre noch teuer<\/li>\n\n\n\n<li>TI stattete den Computer daher mit nur\u00a0<strong>16 KB RAM<\/strong>\u00a0aus, die komplett dem Videoprozessor als Videospeicher zugeordnet wurden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die fatale Konsequenz:<\/strong><br>Der schnelle 16-Bit-Hauptprozessor hatte lediglich Zugriff auf ein kleines&nbsp;<strong>256-Byte-RAM<\/strong>, das sogenannte&nbsp;<strong>Scratch-PAD-RAM<\/strong>&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dieses reichte gerade aus, um interne Betriebssystemparameter zu verwalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BASIC-Programme und alle zugeh\u00f6rigen Daten (wie Symbol- und Sprungtabellen) wurden dagegen in einem ungenutzten Bereich des Videospeichers abgelegt. Der Hauptprozessor konnte auf diesen Speicher nur&nbsp;<strong>indirekt zugreifen<\/strong>, indem er den Inhalt jeder Speicherzelle vom TMS9918 einzeln anforderte und zur\u00fcckgeben lie\u00df&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Konstruktion hatte fatale Folgen f\u00fcr die Geschwindigkeit. Einfache BASIC-Programme liefen auf dem TI-99\/4A nur etwa ein Viertel so schnell wie auf vergleichbaren 6502-basierten Computern&nbsp;<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der fortschrittliche 16-Bit-Prozessor wurde durch die Architektur so sehr ausgebremst, dass er langsamer arbeitete als die 8-Bit-Konkurrenz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.3 Der Grafikchip: TMS9918 mit Sprite-Unterst\u00fctzung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Coprozessor (auch dies war damals ungew\u00f6hnlich) verf\u00fcgte der TI-99\/4A \u00fcber den Videoprozessor&nbsp;<strong>TMS9918<\/strong>&nbsp;(bzw. f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt die PAL-Variante&nbsp;<strong>TMS9929<\/strong>)&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Technische Daten des TMS9918:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Unterst\u00fctzung f\u00fcr Hardware-Sprites (bis zu 32 gleichzeitig)<\/li>\n\n\n\n<li>Mehrere Grafikmodi bis zu 256 \u00d7 192 Pixel<\/li>\n\n\n\n<li>16 Farben (aus einer Palette von 16)<\/li>\n\n\n\n<li>Eigener Videospeicher von 16 KB<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Grafikf\u00e4higkeiten des TI-99\/4A waren f\u00fcr die damalige Zeit durchaus respektabel. Spiele wie&nbsp;<strong>Parsec<\/strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Tunnels of Doom<\/strong>&nbsp;nutzten die Sprite-Hardware effektiv aus und boten eine fl\u00fcssige, arcade-\u00e4hnliche Darstellung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.4 Der Sound: Noch keine Speziall\u00f6sung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als beim sp\u00e4teren C64 mit seinem legend\u00e4ren SID-Chip verf\u00fcgte der TI-99\/4A \u00fcber keinen dedizierten Soundchip. Die Tonausgabe erfolgte \u00fcber einfache Piepser, die \u00fcber den Fernseher oder Monitor ausgegeben wurden. Erst mit dem optionalen Sprachsynthesizer erweiterte sich die Klangpalette dramatisch.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.5 Betriebssystem und GPL<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Betriebssystem des TI-99\/4A war zusammen mit einem Interpreter f\u00fcr eine TI-eigene Sprache namens&nbsp;<strong>Graphical Programming Language (GPL)<\/strong>&nbsp;in einem 8 KB gro\u00dfen ROM-Baustein eingebrannt&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>GPL<\/strong>&nbsp;war eine Art Mittelding zwischen Assembler und h\u00f6herer Programmiersprache, die etwas komfortabler als Maschinensprache, aber deutlich langsamer in der Ausf\u00fchrung war. Der GPL-Interpreter interpretierte den Code, der dann vom Hauptprozessor ausgef\u00fchrt wurde \u2013 ein zus\u00e4tzlicher Geschwindigkeitsnachteil&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.6 Das Modul-System und GROM<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Besonderheit des TI-99\/4A war sein&nbsp;<strong>Modulschacht<\/strong>&nbsp;auf der rechten Seite des Geh\u00e4uses&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Hier konnten Steckmodule eingeschoben werden, die das System erweiterten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Module enthielten neben \u00fcblichem ROM auch sogenannte&nbsp;<strong>GROMs<\/strong>&nbsp;(Graphics Read Only Memory)&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dabei handelte es sich um exklusiv von Texas Instruments gefertigte 6-KB-Bausteine (statt der \u00fcblichen 8 KB), die speziell f\u00fcr GPL-Code ausgelegt waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Besonderheit der GROMs:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Sie waren nur indirekt adressierbar<\/li>\n\n\n\n<li>Sie verf\u00fcgten \u00fcber keinen von au\u00dfen erreichbaren Adressbus<\/li>\n\n\n\n<li>Ihr Anschluss erfolgte nur \u00fcber den Datenbus und Steuersignale<\/li>\n\n\n\n<li>Der TI-99\/4A akzeptierte nur Module mit solchen GROM-Bausteinen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Konstruktion hatte einen handfesten wirtschaftlichen Hintergrund: TI wollte Drittanbietern die Herstellung nicht lizenzierter Module unm\u00f6glich machen. Wer Spiele oder Anwendungen f\u00fcr den TI-99\/4A entwickeln wollte, musste dies in Lizenz tun und TI an den Erl\u00f6sen beteiligen&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2.7 Der BASIC-Interpreter: Dreifach interpretierte Langsamkeit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der 24 KB gro\u00dfe&nbsp;<strong>BASIC-Interpreter<\/strong>&nbsp;des TI-99\/4A war nicht \u2013 wie bei anderen Heimcomputern \u00fcblich \u2013 in Maschinensprache geschrieben, sondern in&nbsp;<strong>GPL<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutete eine dreistufige Interpretationskette:<\/p>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Der BASIC-Code wurde vom BASIC-Interpreter gelesen<\/li>\n\n\n\n<li>Der BASIC-Interpreter (in GPL) wurde seinerseits vom GPL-Interpreter ausgef\u00fchrt<\/li>\n\n\n\n<li>Der GPL-Interpreter (in Maschinensprache) \u00fcbergab die Befehle an die CPU<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammen mit dem indirekten Speicherzugriff erkl\u00e4rt dies, warum TI-BASIC so extrem langsam war&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. TI versuchte, mit dem&nbsp;<strong>Extended BASIC<\/strong>-Modul nachzubessern, das einige Teile in Maschinensprache ausf\u00fchrte und damit die Geschwindigkeit etwas erh\u00f6hte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Die Modellreihen im Detail<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders als viele Konkurrenten beschr\u00e4nkte sich TI bei den 8-Bit-Heimcomputern im Wesentlichen auf zwei Modelle: den gescheiterten TI-99\/4 und den erfolgreichen TI-99\/4A. Sp\u00e4tere Varianten wie der TI-99\/2 oder TI-99\/8 blieben Prototypen oder kamen nie in den Massenmarkt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.1 Der TI-99\/4 (1979)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Eigenschaft<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Detail<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/td><td>Juni 1979&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Prozessor<\/strong><\/td><td>TMS9900 @ 3,3 MHz<\/td><\/tr><tr><td><strong>RAM<\/strong><\/td><td>16 KB (f\u00fcr Video und Programme)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Tastatur<\/strong><\/td><td>Chicklet-Tasten (kleine Gummitasten)<\/td><\/tr><tr><td><strong>Besonderheit<\/strong><\/td><td>Nur mit teurem Monitor erh\u00e4ltlich<\/td><\/tr><tr><td><strong>Markterfolg<\/strong><\/td><td>Flop, bald eingestellt&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.2 Der TI-99\/4A (1981)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Eigenschaft<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Detail<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/td><td>Juni 1981&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Einf\u00fchrungspreis (USA)<\/strong><\/td><td>525 US-Dollar&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Prozessor<\/strong><\/td><td>TMS9900 @ 3,3 MHz&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>RAM<\/strong><\/td><td>16 KB (davon 256 Byte CPU-RAM)&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>ROM<\/strong><\/td><td>26 KB (Betriebssystem, BASIC, GPL-Interpreter)&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Grafik<\/strong><\/td><td>TMS9918 mit 16 KB Videospeicher, 16 Farben, Sprites<\/td><\/tr><tr><td><strong>Tastatur<\/strong><\/td><td>Vollwertige Schreibmaschinentastatur&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>Anschl\u00fcsse<\/strong><\/td><td>Modulschacht, Kassettenrekorder, Joystick, rechte Erweiterungsschnittstelle<\/td><\/tr><tr><td><strong>Besonderheit<\/strong><\/td><td>Erster 16-Bit-Heimcomputer&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3.3 Nicht erschienene Modelle<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>TI-99\/2:<\/strong>&nbsp;Ein geplantes Einstiegsmodell ohne vollwertige Tastatur, das nie in Serie ging.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>TI-99\/8:<\/strong>&nbsp;Ein weiterentwickelter Nachfolger mit mehr Speicher und verbesserter Architektur, der 1983 fertig entwickelt war, aber aufgrund des Marktr\u00fcckzugs von TI nicht mehr erschien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Compact Computer 40 (CC-40):<\/strong>&nbsp;Ein tragbarer Computer mit LCD-Display, der 1983 erschien, aber nicht zur TI-99\/4A-Familie geh\u00f6rte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Peripherie und Zubeh\u00f6r<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.1 Das Sidecar-Prinzip: Erweiterungen am Flie\u00dfband<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Besonderheit des TI-99\/4A war sein Erweiterungskonzept&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. An der rechten Geh\u00e4useseite befand sich eine Schnittstelle, an die Erweiterungsger\u00e4te angeschlossen werden konnten. Diese Ger\u00e4te besa\u00dfen an ihrer linken Seite einen Stecker, der in diese Schnittstelle passte, w\u00e4hrend auf der rechten Seite die Schnittstelle wieder herausgef\u00fchrt wurde. So lie\u00dfen sich mehrere Ger\u00e4te wie bei einer Perlenschnur aneinanderreihen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigsten Sidecars waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Sprachsynthesizer:<\/strong>\u00a0Das bekannteste Zubeh\u00f6r, das dem TI-99\/4A eine Stimme verlieh. Es konnte \u00fcber den Spieler auch per Sprache gesteuert werden \u2013 eine damals futuristisch anmutende Funktion\u00a0<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Allerdings war es nur kurze Zeit erh\u00e4ltlich, und insgesamt wurden nur etwa 10 Spiele daf\u00fcr hergestellt\u00a0<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Thermo-Nadeldrucker:<\/strong>\u00a0Ein kompakter Drucker f\u00fcr Textausgaben.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>RS232-Interface:<\/strong>\u00a0F\u00fcr den Anschluss von Modems und anderen seriellen Ger\u00e4ten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.2 Die Peripheral Expansion Box (PEB)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sidecar-L\u00f6sung hatte einen gravierenden Nachteil: Die aneinandergereihten Ger\u00e4te konnten sich \u00fcber mehrere Fu\u00df erstrecken \u2013 ein Kabelsalat, der jeden Schreibtisch zur Unordnung verdammte&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TI brachte daher eine wesentlich komfortablere L\u00f6sung auf den Markt: die&nbsp;<strong>Peripheral Expansion Box (PEB)<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sie enthielt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Ein eigenes Netzteil<\/li>\n\n\n\n<li>Einen oder mehrere Diskettenlaufwerke (5,25 Zoll)<\/li>\n\n\n\n<li>Acht Steckpl\u00e4tze f\u00fcr Erweiterungskarten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verf\u00fcgbare Karten f\u00fcr die PEB:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Karte<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Funktion<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Schnittstelle zum TI-99\/4A<\/td><td>Verbindungskarte zur Konsole<\/td><\/tr><tr><td>32 KB RAM<\/td><td>Der dringend ben\u00f6tigte Arbeitsspeicher f\u00fcr Maschinenprogramme<\/td><\/tr><tr><td>Diskettenkontroller<\/td><td>Mit WD1771 FDD-Controller, unterst\u00fctzte Single-Density-Disketten mit 89 KB Kapazit\u00e4t&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td>RS232-Schnittstelle<\/td><td>F\u00fcr Modem und serielle Ger\u00e4te<\/td><\/tr><tr><td>Centronics-Schnittstelle<\/td><td>F\u00fcr parallele Drucker<\/td><\/tr><tr><td>P-Code-Interpreter<\/td><td>Konnte Pascal-Programme ausf\u00fchren, implementierte ein modernes Dateisystem mit langen Dateinamen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Preis der PEB war atemberaubend:&nbsp;<strong>1.475 US-Dollar<\/strong>&nbsp;\u2013 fast das Dreifache des Computers selbst&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. \u00dcberraschenderweise verkaufte TI dennoch&nbsp;<strong>250.000 Einheiten<\/strong>&nbsp;dieses teuren Zubeh\u00f6rs&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.3 Datenspeicherung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kassettenrekorder:<\/strong><br>Wie die meisten Heimcomputer seiner Zeit konnte der TI-99\/4A handels\u00fcbliche Kassettenrekorder zur Datenspeicherung verwenden&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dies war die g\u00fcnstigste, aber auch langsamste Speichermethode.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Diskettenlaufwerke:<\/strong><br>Mit der PEB und dem Diskettenkontroller standen 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerke zur Verf\u00fcgung. Die Kapazit\u00e4t betrug zun\u00e4chst 89 KB pro Diskette (Single Density, einseitig, 40 Spuren)&nbsp;<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der sp\u00e4tere &#8222;Disk Manager 2&#8220; unterst\u00fctzte auch doppelseitige Laufwerke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4.4 Joysticks<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TI bot eigene Joysticks an, die an den daf\u00fcr vorgesehenen Anschluss auf der rechten Seite des Computers angeschlossen wurden. Sie waren f\u00fcr Spiele wie&nbsp;<strong>Parsec<\/strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>Henhouse<\/strong>&nbsp;unerl\u00e4sslich&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Software: Das Herzst\u00fcck des Systems<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.1 TI BASIC<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das im ROM integrierte BASIC war, wie beschrieben, extrem langsam und in seinem Befehlsumfang beschr\u00e4nkt. Es enthielt keine Befehle f\u00fcr Grafik oder Sound \u2013 diese mussten \u00fcber POKEs angesteuert werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.2 Extended BASIC<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Extended-BASIC-Modul erweiterte den Sprachumfang erheblich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Integrierte Sprite-Befehle<\/li>\n\n\n\n<li>Verbesserte Grafikbefehle<\/li>\n\n\n\n<li>Teilweise in Maschinensprache geschriebene Routinen f\u00fcr h\u00f6here Geschwindigkeit\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.3 TI LOGO<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Umsetzung der ber\u00fchmten Programmiersprache f\u00fcr Kinder, die Ende der 1970er Jahre am MIT entwickelt worden war. LOGO war als Modul erh\u00e4ltlich und erm\u00f6glichte spielerisches Programmieren mit der Schildkr\u00f6tengrafik&nbsp;<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.4 TI Pascal<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die PEB gab es einen P-Code-Interpreter, der Pascal-Programme ausf\u00fchren konnte \u2013 eine damals fortschrittliche Entwicklungsumgebung&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.5 Assembler<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Entwicklung schneller Maschinenprogramme war ein Assembler-Modul erh\u00e4ltlich. Allerdings konnte man ohne die teure PEB und die 32-KB-RAM-Karte kaum ernsthafte Assembler-Programme entwickeln&nbsp;<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.6 Die Spiele: Glanzlichter der TI-Software<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz aller technischen Einschr\u00e4nkungen brachte TI einige bemerkenswerte Spiele heraus, die die F\u00e4higkeiten der Hardware voll ausnutzten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Parsec (TI)<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Parsec war das Flaggschiff unter den TI-Spielen \u2013 ein anspruchsvoller Weltraum-Shooter, der die Grafik- und Soundf\u00e4higkeiten des Systems demonstrierte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spielmechanik:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Spieler kommandiert ein Raumschiff, das \u00fcber die Oberfl\u00e4che eines fremden Planeten fliegt<\/li>\n\n\n\n<li>Die Landschaft (Felsen, T\u00fcrme, Roboter) scrollt von rechts nach links<\/li>\n\n\n\n<li>Unter der Planetenoberfl\u00e4che werden Nachrichten (&#8222;Alien craft advancing&#8220;), Treibstoffstand, Punktzahl und verbleibende Schiffe angezeigt<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcnf Schiffe stehen zur Verf\u00fcgung (eins im Spiel, vier in Reserve)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gegnertypen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Swoopers:<\/strong>\u00a0Zweifl\u00fcgelige Raumschiffe, die unberechenbar aus der oberen rechten Ecke herabsto\u00dfen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Urbites:<\/strong>\u00a0Fliegende &#8222;Stecker&#8220;, die mit Zwillingskanonen feuern und dem Spieler vertikal folgen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Lichtdreieck-J\u00e4ger:<\/strong>\u00a0\u00c4hnlich den Swoopers, aber schneller<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Dramites:<\/strong>\u00a0Noch schnellere J\u00e4ger mit Raketenfeuer<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Saucers:<\/strong>\u00a0Versuchen, das Schiff von hinten zu rammen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bynites:<\/strong>\u00a0Feuern ganze Salven von Raketen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonderheiten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Laser kann \u00fcberhitzen, wenn man zu schnell feuert<\/li>\n\n\n\n<li>Treibstoff kann in einem speziellen Tunnel auf der Planetenoberfl\u00e4che nachgetankt werden<\/li>\n\n\n\n<li>Nach jedem Level wird ein Asteroideng\u00fcrtel durchflogen<\/li>\n\n\n\n<li>Ab dem zweiten Level m\u00fcssen Gegner zweimal getroffen werden, ab dem dritten Level dreimal<\/li>\n\n\n\n<li>Bei 5.000, 15.000 und 25.000 Punkten gibt es ein zus\u00e4tzliches Schiff<\/li>\n\n\n\n<li>Optionale Sprachausgabe mit dem Sprachsynthesizer<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rezeption:<\/strong>&nbsp;&#8222;Parsec ist ein Genuss f\u00fcr TI-Benutzer; es verbindet schnelle Action, gute Grafik und gen\u00fcgend Schwierigkeit f\u00fcr erfahrene Spieler&#8220;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tunnels of Doom (TI)<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein komplexes Rollenspiel, das eher auf Strategie und Ged\u00e4chtnis als auf Reflexe setzte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spielprinzip:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Der Spieler sucht in den Verliesen einer Burg nach dem K\u00f6nig, der von Monstern gefangen gehalten wird<\/li>\n\n\n\n<li>Gleichzeitig muss die &#8222;Rainbow Orb of Power&#8220; des K\u00f6nigs gefunden werden, bevor sie zerst\u00f6rt wird oder die Zeit abl\u00e4uft<\/li>\n\n\n\n<li>Die Gruppe der Retter durchstreift das Verlies, k\u00e4mpft gegen Kobolde, Ratten und &#8222;Dark Slime&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li>Sch\u00e4tze wie Goldst\u00fccke und magische Schriftrollen k\u00f6nnen aus Truhen und Tresoren geborgen werden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Besonderheit:<\/strong>&nbsp;Zwei Spiele waren enthalten: &#8222;Quest of the King&#8220; und das einfachere &#8222;Pennies and Prizes&#8220; f\u00fcr Kinder. Das Spiel war so komplex, dass man das Handbuch studieren musste \u2013 wer das nicht tat, war schnell verloren&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Henhouse (Funware)<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein skurriles Spiel, in dem der Spieler ein Bauer ist, der Eier sammeln und gleichzeitig W\u00f6lfe und Wilderer abwehren muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spielablauf:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Eier fallen aus dem H\u00fchnerhaus in f\u00fcnf Rutschen unterschiedlicher L\u00e4nge<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00e4hrend die Rutschen vollaufen, kann der Spieler mit dem Gewehr Wilderer und V\u00f6gel abschie\u00dfen<\/li>\n\n\n\n<li>Sind die Rutschen voll, muss das Gewehr abgelegt werden, um die Eier zu sammeln<\/li>\n\n\n\n<li>Die gesammelten Eier m\u00fcssen zu einem Lastwagen in der unteren rechten Ecke gebracht werden<\/li>\n\n\n\n<li>W\u00f6lfe und Wilderer lauern st\u00e4ndig<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kritik:<\/strong>&nbsp;Das Spiel machte Spa\u00df, war aber mit 44,95 US-Dollar zu teuer f\u00fcr das Gebotene&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anteater (Romox)<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ausgefallene Adaption des Arcade-Klassikers, in der der Spieler eine Ameise steuert, die von einem Ameisenb\u00e4r gejagt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spielprinzip:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Ameise gr\u00e4bt Tunnel im Sand, um an einen Futterkorb zu gelangen<\/li>\n\n\n\n<li>Der Ameisenb\u00e4r kann nur in den bereits gegrabenen Tunneln folgen<\/li>\n\n\n\n<li>Mit Eierbomben kann der Verfolger kurzzeitig aufgehalten oder get\u00f6tet werden<\/li>\n\n\n\n<li>Felsen k\u00f6nnen zum Einsturz gebracht werden, um den Ameisenb\u00e4r zu zerquetschen<\/li>\n\n\n\n<li>Neun Schwierigkeitsstufen w\u00e4hlbar<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lob:<\/strong>&nbsp;&#8222;Wir gratulieren Romox zu einem ausgezeichneten Spiel. Die Schwierigkeitsstufen steigen gleichm\u00e4\u00dfig an; junge Kinder und Anf\u00e4nger k\u00f6nnen die fr\u00fchen Stufen bew\u00e4ltigen, ihre F\u00e4higkeiten verbessern, w\u00e4hrend die h\u00f6heren Stufen die Experten herausfordern&#8220;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5.7 Software von Drittanbietern<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">TI kontrollierte die Softwareentwicklung f\u00fcr seine Maschine streng und lizenzierte nur etwa&nbsp;<strong>300 Titel<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Viele der damals popul\u00e4rsten Programme fehlten daher im TI-Sortiment \u2013 ein weiterer Wettbewerbsnachteil gegen\u00fcber dem C64 mit seiner riesigen Bibliothek.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Der Markterfolg: Aufstieg und Fall in Zahlen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.1 Die Verkaufsschlager: 1982 als goldenes Jahr<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach seiner Einf\u00fchrung im Juni 1981 verkaufte sich der TI-99\/4A zun\u00e4chst solide. Der Durchbruch kam 1982&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Zeitraum<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Verkaufte Einheiten (pro Monat)<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Ende 1982<\/td><td>150.000&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td>Februar 1983<\/td><td>200.000&nbsp;<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ende 1982 kontrollierte TI etwa&nbsp;<strong>35 Prozent des US-Heimcomputermarktes<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Damit war der TI-99\/4A kurzzeitig der meistverkaufte Heimcomputer Amerikas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt verkaufte Texas Instruments etwa&nbsp;<strong>2,5 Millionen Einheiten<\/strong>&nbsp;des TI-99\/4A&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Ein beachtlicher Erfolg \u2013 und doch nur ein Bruchteil der St\u00fcckzahlen, die der sp\u00e4tere C64 erreichen sollte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.2 Die Preisentwicklung: Eine rasante Talfahrt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Preisentwicklung des TI-99\/4A war dramatisch und letztlich ruin\u00f6s&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Datum<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Preis (US-Dollar)<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Juni 1981<\/td><td>525<\/td><\/tr><tr><td>Ende 1982<\/td><td>ca. 400 (mit 100 Dollar Rabatt)<\/td><\/tr><tr><td>Januar 1983<\/td><td>199<\/td><\/tr><tr><td>Mitte 1983<\/td><td>149<\/td><\/tr><tr><td>Juni 1983<\/td><td>unter 100 (Plastikversion)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Komiker Bill Cosby, der den TI-99\/4A in Fernsehspots bewarb, soll s\u00fcffisant bemerkt haben: &#8222;Es ist ganz einfach, Computer zu verkaufen \u2013 man m\u00fcsse nur jedem Kunden daf\u00fcr 100 Dollar bezahlen&#8220;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.3 Der Preiskrieg mit Commodore<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Hauptgrund f\u00fcr diesen Preisverfall war der erbitterte Konkurrenzkampf mit&nbsp;<strong>Commodore<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Jack Tramiel, der legend\u00e4re Chef von Commodore, hatte 1981 den&nbsp;<strong>VIC-20<\/strong>&nbsp;(in Deutschland als VC-20 &#8222;Volkscomputer&#8220; vermarktet) f\u00fcr 299 Dollar auf den Markt gebracht&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl der VIC-20 technisch dem TI unterlegen war, war er deutlich g\u00fcnstiger. Als TI die Preise senkte, zog Commodore nach. Der Preiskrieg eskalierte, bis beide Unternehmen ihre Ger\u00e4te unter dem Produktionspreis verkauften&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr TI wurde die Lage besonders prek\u00e4r, weil das Unternehmen die meisten Komponenten selbst fertigte und damit h\u00f6here Fixkosten hatte als Commodore, das viele Teure zukaufte&nbsp;<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Ein Forumsnutzer erinnerte sich: &#8222;TI hat am 4\/A sogar beim Verkaufspreis von 199 Dollar Geld verloren, wegen der hohen Kosten der Qualit\u00e4tskomponenten und der Tatsache, dass TI im Gegensatz zu anderen Computerherstellern die meisten Komponenten seiner Maschinen selbst fertigte&#8220;&nbsp;<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6.4 Der Unternehmensverlust<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Quartal 1983 musste Texas Instruments einen Verlust von&nbsp;<strong>100 Millionen Dollar<\/strong>&nbsp;ausweisen&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Computer-Sparte war zum Milliardengrab geworden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Der R\u00fcckzug: Das Ende einer \u00c4ra<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">7.1 Die Entscheidung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Oktober 1983 zog Texas Instruments die Rei\u00dfleine. Das Unternehmen k\u00fcndigte an, sich aus dem Heimcomputermarkt zur\u00fcckzuziehen&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Verluste waren nicht mehr zu rechtfertigen, und TI wollte sich wieder auf sein Kerngesch\u00e4ft \u2013 Halbleiter und Embedded Systems \u2013 konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produktion des TI-99\/4A wurde eingestellt, die Restbest\u00e4nde zu Schleuderpreisen abverkauft. Einige Modelle wurden noch bis Mitte der 1980er Jahre in anderen L\u00e4ndern vertrieben, aber der gro\u00dfe Traum vom Heimcomputer war f\u00fcr TI ausgetr\u00e4umt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">7.2 Die offizielle Produktionseinstellung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am&nbsp;<strong>1. Januar 1992<\/strong>&nbsp;\u2013 fast ein Jahrzehnt nach dem Marktr\u00fcckzug \u2013 stellte TI offiziell jegliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr die 8-Bit-Linie ein. Zu diesem Zeitpunkt waren die Ger\u00e4te l\u00e4ngst Museumsst\u00fccke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">7.3 Die Sp\u00e4tfolgen f\u00fcr Texas Instruments<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gescheiterte Vorsto\u00df in den Heimcomputermarkt hatte f\u00fcr TI weitreichende Folgen. Das Unternehmen konzentrierte sich fortan wieder auf seine Kernkompetenzen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Entwicklung und Fertigung von Halbleitern<\/li>\n\n\n\n<li>Eingebettete Systeme<\/li>\n\n\n\n<li>Digitale Signalprozessoren (DSPs)<\/li>\n\n\n\n<li>Taschenrechner (hier blieb TI Weltmarktf\u00fchrer)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Strategie zahlte sich aus: Texas Instruments ist bis heute eines der bedeutendsten Halbleiterunternehmen der Welt, auch wenn der Traum vom eigenen Heimcomputer l\u00e4ngst Geschichte ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">8. Das Erbe: Die TI-99\/4A-Community heute<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.1 \u00dcberlebende Exemplare<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TI-99\/4A ist heute ein begehrtes Sammlerst\u00fcck. In vielen Technikmuseen weltweit sind Exemplare ausgestellt, darunter im&nbsp;<strong>National Museum of American History<\/strong>&nbsp;in Washington&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>&nbsp;und im&nbsp;<strong>Computerspielemuseum Berlin<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.2 Die aktive Community<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die TI-99\/4A-Community ist eine der lebendigsten in der Retro-Szene. Besonders aktiv sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>TI Club Errorfree Deutschland<\/strong>\u00a0\u2013 eine der \u00e4ltesten deutschen Anwendergruppen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>SNUG<\/strong>\u00a0(System-99 User Group) \u2013 internationale Nutzergruppe\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Diverse Facebook-Gruppen und Foren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.3 Hardware-Neuentwicklungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis heute entstehen neue Hardware-Projekte f\u00fcr den TI-99\/4A:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Speichererweiterungen<\/strong>\u00a0f\u00fcr mehr RAM<\/li>\n\n\n\n<li><strong>SD-Karten-Adapter<\/strong>\u00a0als moderner Massenspeicher<\/li>\n\n\n\n<li><strong>FPGA-Nachbauten<\/strong>\u00a0der Originalchips<\/li>\n\n\n\n<li><strong>VGA-Adapter<\/strong>\u00a0f\u00fcr den Betrieb an modernen Monitoren<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.4 Software und Demoszene<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch neue Spiele und Anwendungen entstehen noch f\u00fcr den TI-99\/4A. Die Demoszene produziert beeindruckende Werke, die zeigen, was aus der alten Hardware noch herauszuholen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders wertvoll f\u00fcr heutige Nutzer ist das Buch&nbsp;<strong>&#8222;Compute!&#8217;s Guide to TI-99\/4A Sound and Graphics&#8220;<\/strong>&nbsp;von Raymond J. Herold, das als PDF und mit Disketten-Images im Internet Archive verf\u00fcgbar ist&nbsp;<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/ti994a-sound-and-graphics\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es enth\u00e4lt eine vollst\u00e4ndige Anleitung zu Sound, Grafik und Sprachausgabe auf dem TI-99\/4A sowie viele Programme zum Abtippen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.5 Emulation<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr alle g\u00e4ngigen Plattformen gibt es Emulatoren, die den TI-99\/4A originalgetreu nachbilden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>MAME<\/strong>\u00a0(Multi System Emulator)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Win994a<\/strong>\u00a0(Windows)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ti99Emu<\/strong>\u00a0(Windows, Linux)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>JS99er<\/strong>\u00a0(browserbasiert)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">8.6 Online-Ressourcen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtige Anlaufstellen f\u00fcr TI-99\/4A-Enthusiasten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Mainbyte&#8217;s TI-99\/4A Home Page<\/strong>\u00a0\u2013 Umfangreiche Informationsseite<\/li>\n\n\n\n<li><strong>AtariAge-Foren<\/strong>\u00a0\u2013 Auch TI-Sektion vorhanden\u00a0<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Internet Archive<\/strong>\u00a0Gescannte Handb\u00fccher und Software\u00a0<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/ti994a-sound-and-graphics\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong><a href=\"https:\/\/oldcomputers.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">oldcomputers.net<\/a><\/strong>\u00a0\u2013 Detaillierte TI-99\/4A-Seite\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">9. Zeittafel der wichtigsten Ereignisse<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Jahr<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Ereignis<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>1958<\/strong><\/td><td>Jack Kilby erfindet bei Texas Instruments den integrierten Schaltkreis&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1976<\/strong><\/td><td>Beginn der Entwicklung des TMS9900 16-Bit-Prozessors<\/td><\/tr><tr><td><strong>1979, Juni<\/strong><\/td><td>Vorstellung des TI-99\/4 (erster 16-Bit-Heimcomputer)&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1981, Juni<\/strong><\/td><td>Markteinf\u00fchrung des TI-99\/4A zum Preis von 525 US-Dollar&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1982, Ende<\/strong><\/td><td>TI erreicht 35% Marktanteil, produziert 150.000 Einheiten monatlich&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1983, Januar<\/strong><\/td><td>Preissenkung auf 199 Dollar&nbsp;<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1983, Februar<\/strong><\/td><td>Verkaufszahlen erreichen 200.000 Einheiten monatlich&nbsp;<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1983, Juni<\/strong><\/td><td>Preis unter 100 Dollar (Plastikversion)&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1983, Oktober<\/strong><\/td><td>TI k\u00fcndigt R\u00fcckzug aus dem Heimcomputermarkt an&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><tr><td><strong>1984<\/strong><\/td><td>Produktion des TI-99\/4A wird eingestellt<\/td><\/tr><tr><td><strong>1992, 1. Januar<\/strong><\/td><td>Offizielle Einstellung des Supports<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">10. Fazit: Ein tragischer Held der Computergeschichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TI-99\/4A war ein Computer der Widerspr\u00fcche. Technisch seiner Zeit voraus \u2013 der erste Heimcomputer mit einer echten 16-Bit-CPU \u2013 wurde er durch eine bizarre Systemarchitektur ausgebremst, die selbst einfachste BASIC-Programme qu\u00e4lend langsam machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Geschichte ist die eines atemberaubenden Aufstiegs und eines ebenso schnellen Falls. Kurzzeitig, Ende 1982, war der TI-99\/4A der meistverkaufte Heimcomputer Amerikas, mit 35 Prozent Marktanteil und 150.000 verkauften Ger\u00e4ten pro Monat&nbsp;<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch der ruin\u00f6se Preiskrieg mit Commodore, die geschlossene Softwarepolitik und die architekturbedingten Geschwindigkeitsnachteile f\u00fchrten zum Niedergang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende siegte der C64 \u2013 technisch in mancher Hinsicht unterlegen, aber mit besserer Architektur, offenerem System und aggressiverer Preispolitik. Texas Instruments verlor innerhalb weniger Monate Hunderte Millionen Dollar und zog sich 1983 aus dem Heimcomputermarkt zur\u00fcck&nbsp;<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch vergessen ist der TI-99\/4A nicht. In Museen steht er als Zeuge einer \u00c4ra, in der ein Halbleiterriese das Wohnzimmer erobern wollte. In Sammlungen wird er gehegt und gepflegt. Und in der Retro-Community lebt er weiter \u2013 mit neuen Spielen, neuer Hardware und ungebrochener Leidenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der TI-99\/4A bleibt ein faszinierendes Kapitel der Computergeschichte: ein Pionier, der zu fr\u00fch kam, zu viel wollte und am Ende an seinen eigenen Widerspr\u00fcchen scheiterte. Aber er zeigte, wohin die Reise gehen w\u00fcrde \u2013 hin zu immer leistungsf\u00e4higeren Prozessoren, immer besserer Grafik und immer mehr Speicher. Und daf\u00fcr geb\u00fchrt ihm ein Platz in den Annalen der Technikgeschichte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">11. Quellenverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>National Museum of American History<\/strong>\u00a0(o.D.):\u00a0*Texas Instruments Model 99\/4A Microcomputer*. Smithsonian Institution. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/object\/nmah_1064832\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Usenet Archive<\/strong>\u00a0(1983):\u00a0*[net.micro] TI 99\/4a remarks and questions*. Beitrag von Frank Levinson, Bell Labs, Februar 1983. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/usenet.trashworldnews.com\/?thread=72982\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>PDP-11 Mirror Site<\/strong>\u00a0(2012):\u00a0*Texas Instruments TI99\/4A*. Technische \u00dcbersicht. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html<\/a>\u00a0<a href=\"http:\/\/mirrors.pdp-11.ru\/_misc\/electrickery.hosting.philpem.me.uk\/comp\/dai\/ti\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Elektronikpraxis<\/strong>\u00a0(2016):\u00a0*TI-99\/4A: Der erste 16-Bit-Heimcomputer \u2013 Vor 35 Jahren*. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elektronikpraxis.de\/ti-994a-der-erste-16-bit-heimcomputer-a-d1b3b4831a9d94da563eff241bd292f1\/?p=2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>AtariAge Forums<\/strong>\u00a0(2004):\u00a0<em>Texas Instruments Computer Question<\/em>. Diskussionsbeitr\u00e4ge zur Preisgeschichte. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/forums.atariage.com\/topic\/45462-texas-instruments-computer-question\/#comment-549516\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Creative Computing Magazine<\/strong>\u00a0(1983):\u00a0*Fun and games with the TI 99-4A*. Ausgabe September 1983, Seite 135. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.atarimagazines.com\/creative\/v9n9\/135_Fun_and_games_with_the_TI.php\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wikipedia<\/strong>\u00a0(2010):\u00a0*Texas Instruments TI-99\/4A*\u00a0(Versionsunterschied). Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/?diff=82090701\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Museum-Digital \/ Computerspielemuseum Berlin<\/strong>\u00a0(2025):\u00a0*Texas Instruments TI-99\/4A*. Objekteintrag. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/global.museum-digital.org\/objects?s=persinst:11786&amp;style=browse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>Internet Archive<\/strong>\u00a0(2022):\u00a0*Compute!&#8217;s Guide to TI-99\/4A Sound and Graphics*\u00a0von Raymond J. Herold. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/ti994a-sound-and-graphics\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/archive.org\/details\/ti994a-sound-and-graphics<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/ti994a-sound-and-graphics\/mode\/2up\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><strong>National Museum of American History<\/strong>\u00a0(o.D.):\u00a0<em>Search Collections \u2013 Texas Instruments 1980s<\/em>. Smithsonian Institution. Online verf\u00fcgbar unter:\u00a0<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/search\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/search<\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/americanhistory.si.edu\/collections\/search?edan_fq%5b0%5d=date%3a%221980s%22&amp;edan_local=0&amp;edan_q=technology&amp;page=9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hinweis:<\/strong>&nbsp;Dieser Artikel wurde im Februar 2026 verfasst. Alle Preisangaben in US-Dollar beziehen sich, soweit nicht anders vermerkt, auf die damalige Kaufkraft. Die heutige Rechtslage bez\u00fcglich Markenrechten kann sich aufgrund von nicht \u00f6ffentlich dokumentierten Transaktionen ge\u00e4ndert haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung: Als ein Halbleiterriese das Wohnzimmer erobern wollte Als Texas Instruments (TI) im Juni 1981 den TI-99\/4A auf den Markt brachte, geschah etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches: Ein Unternehmen, das 1958 den integrierten Schaltkreis auf Siliziumbasis erfunden und sp\u00e4ter den ersten Taschenrechner entwickelt hatte, wagte sich in das junge Gesch\u00e4ft mit Heimcomputern&nbsp;. 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