{"id":5072,"date":"2026-10-05T14:40:17","date_gmt":"2026-10-05T12:40:17","guid":{"rendered":"https:\/\/g7itchme.wordpress.com\/?p=5072"},"modified":"2026-10-05T14:40:17","modified_gmt":"2026-10-05T12:40:17","slug":"der-fiat-multipla-funktionale-avantgarde-oder-designierte-hasslichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/der-fiat-multipla-funktionale-avantgarde-oder-designierte-hasslichkeit\/","title":{"rendered":"Der Fiat Multipla: Funktionale Avantgarde oder designierte H\u00e4sslichkeit?"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autor: DerSchneider<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum ein Automobil hat die Gem\u00fcter derart gespalten wie der Fiat Multipla. Zwischen 1998 und 2010 gebaut, ist er bis heute Inbegriff eines \u201eh\u00e4sslichen\u201c Autos \u2013 und gleichzeitig ein Paradebeispiel daf\u00fcr, wie radikale Zweckm\u00e4\u00dfigkeit jede \u00e4sthetische Konvention \u00fcber Bord werfen kann. Dieser Artikel beleuchtet die technischen, historischen und gesellschaftlichen Besonderheiten des italienischen Raumwunders und versucht eine differenzierte Antwort auf die Frage zu geben, ob der Multipla wirklich das h\u00e4sslichste Auto der Welt ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hauptteil<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Die Geburt einer Ikone \u2013 Entwicklungsgeschichte und Kontext<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den sp\u00e4ten 1990er-Jahren suchte Fiat nach einem Familienfahrzeug, das mehr Platz bot als ein herk\u00f6mmlicher Kombi, aber k\u00fcrzer und wendiger sein sollte als ein Van der ersten Generation (wie der Renault Espace). Die Antwort war der Multipla \u2013 basierend auf der Plattform des Fiat Bravo, jedoch mit einer vollkommen eigenst\u00e4ndigen Karosserie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Designteam unter Roberto Giolito (sp\u00e4ter verantwortlich f\u00fcr den Fiat 500) entwickelte ein Konzept, das sp\u00e4ter als \u201emonovolume compatto\u201c (kompakter Van) bezeichnet wurde. Die technische Besonderheit: Bei nur 3,99 Metern L\u00e4nge bot das Fahrzeug sechs vollwertige Sitzpl\u00e4tze in zwei Reihen. M\u00f6glich wurde dies durch eine extreme Vergr\u00f6\u00dferung der Fahrgastzelle, die ihrerseits eine v\u00f6llig neue Proportionierung erzwingt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2. Die Designsprache \u2013 Form folgt Funktion (bis zur Schmerzgrenze)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Exterieur des Multipla ist eine direkte \u00dcbersetzung des Innenraumkonzepts nach au\u00dfen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Merkmal<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Technische Begr\u00fcndung<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">\u00c4sthetische Konsequenz<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>Hohe, gew\u00f6lbte Dachlinie<\/td><td>Kopffreiheit f\u00fcr drei nebeneinander sitzende Personen<\/td><td>Bully-artige Silhouette<\/td><\/tr><tr><td>Niedrige G\u00fcrtellinie mit riesigen Scheiben<\/td><td>Rundumsicht und Lichteinfall f\u00fcr alle sechs Insassen<\/td><td>Optisches \u00dcbergewicht der Glasfl\u00e4che<\/td><\/tr><tr><td>Zweigeteilte Frontpartie (Facelift 2004)<\/td><td>Urspr\u00fcnglich zwei separate K\u00fchlermodule f\u00fcr bessere K\u00fchlung des 1.9 JTD-Motors<\/td><td>\u201eUFO\u201c- oder \u201eFrosch\u201c-Erscheinung<\/td><\/tr><tr><td>Breite von 1,87 m (\u00fcbertrifft viele SUVs)<\/td><td>Drei Einzelsitze nebeneinander mit T\u00fcrausschnitten<\/td><td>Kurze, breite, gedrungene Proportion<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders die erste Serie (1998\u20132004) mit ihren \u00fcbereinander angeordneten runden Scheinwerfern und der tief heruntergezogenen Windschutzscheibe provozierte Reaktionen von Spott bis Faszination. Die \u00fcberarbeitete Version ab 2004 gl\u00e4ttete die Front, ordnete die Lichter konventionell an und tauschte die runden gegen eckige Formen \u2013 was viele Beobachter als Zugest\u00e4ndnis an den Massengeschmack, aber auch als Verlust des urspr\u00fcnglichen Charakters werteten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3. Das Raumkonzept \u2013 Sechs Sitze auf zwei Reihen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der wahre Geniestreich ist der Innenraum. Anders als bei klassischen Vans (2-3-2 Bestuhlung) setzt Fiat auf eine 3-3-Anordnung in zwei Reihen. Jeder der sechs Pl\u00e4tze ist ein vollwertiger Einzelsitz mit eigener Schiene. Die mittleren Sitze vorn und hinten k\u00f6nnen bei Nichtgebrauch flachgeklappt werden, und die hintere Sitzreihe l\u00e4sst sich komplett ausbauen. Ergebnis:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Kofferraumvolumen: 430 Liter bei sechs Insassen<\/li>\n\n\n\n<li>Maximale Kapazit\u00e4t: 1.900 Liter bei umgelegten Sitzen (oder 1.300 Liter mit f\u00fcnf Insassen)<\/li>\n\n\n\n<li>Durchgehend ebener Ladeboden<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Armaturenbrett der ersten Serie platzierte den Schalthebel zentral auf dem Armaturentr\u00e4ger \u2013 eine Ergonomie, die sp\u00e4ter von vielen Herstellern \u00fcbernommen wurde. Die runden, unterteilten Instrumente und die leuchtend blauen oder roten Applikationen verst\u00e4rkten den High-Tech-Charakter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">4. Antriebstechnik und Fahrdynamik<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angetrieben wurde der Multipla von einem breiten Motorenportfolio, das f\u00fcr seine Zeit bemerkenswert modern war:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Motorisierung<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Hubraum<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Leistung<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Besonderheit<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td>1.6 16V Benzin<\/td><td>1.596 cm\u00b3<\/td><td>76 kW (103 PS)<\/td><td>Variable Einlasssteuerung<\/td><\/tr><tr><td>1.9 JTD Diesel<\/td><td>1.910 cm\u00b3<\/td><td>77 kW (105 PS)<\/td><td>Common-Rail-Direkteinspritzung<\/td><\/tr><tr><td>1.9 JTD 115<\/td><td>1.910 cm\u00b3<\/td><td>85 kW (115 PS)<\/td><td>\u00dcberarbeitete Version<\/td><\/tr><tr><td>1.9 JTD 120<\/td><td>1.910 cm\u00b3<\/td><td>88 kW (120 PS)<\/td><td>Ab 2004<\/td><\/tr><tr><td>1.6 BiPower (Erdgas)<\/td><td>1.596 cm\u00b3<\/td><td>70 kW (95 PS)<\/td><td>Erdgas\/Benzin-Betrieb<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders der 1.9 JTD mit Common-Rail-Technik von Bosch galt als sparsam und drehfreudig. Der Multipla fuhr sich dank des niedrigen Schwerpunkts (die Sitzposition ist nur geringf\u00fcgig h\u00f6her als im Pkw) \u00fcberraschend stabil \u2013 ein Vorteil des auf Pkw-Basis entwickelten Fahrwerks.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">5. Kontroversen und \u00f6ffentliche Wahrnehmung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage \u201eIst der Multipla das h\u00e4sslichste Auto der Welt?\u201c ist keine rhetorische. Zahlreiche Umfragen \u2013 unter anderem von&nbsp;<em>Auto Bild<\/em>,&nbsp;<em>ADAC Motorwelt<\/em>&nbsp;und britischen Magazinen wie&nbsp;<em>CAR<\/em>&nbsp;\u2013 haben ihn wiederholt auf Platz 1 gew\u00e4hlt. In einer britischen Umfrage von 2008 landete er vor dem Fiat multipla (sic) des Folgejahres \u2013 eine seltene Selbstreferenz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichzeitig gibt es eine starke Gegenbewegung:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1999:<\/strong>\u00a0Aufnahme des Multipla in die Ausstellung\u00a0<em>\u201eDifferent Roads \u2013 Automobiles for the Next Century\u201c<\/em>\u00a0des Museum of Modern Art (MoMA) in New York. Die Begr\u00fcndung der Kuratoren: Der Multipla zeige eine radikale Neuinterpretation der Fahrzeugproportion, vergleichbar mit dem Citro\u00ebn DS.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Jeremy Clarkson<\/strong>\u00a0(damals\u00a0<em>Top Gear<\/em>) nannte den Multipla nach einem Test 2002\u00a0<em>\u201ethe best family car ever made\u201c<\/em>\u00a0\u2013 trotz seines Aussehens. Er lobte das Raumgef\u00fchl und die Fahrdynamik.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Fahrerforen<\/strong>\u00a0und Liebhaberpreise: Gut erhaltene Multipla der ersten Serie erzielen auf klassischen Plattformen (z. B.\u00a0<a href=\"https:\/\/mobile.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mobile.de<\/a>,\u00a0Classic Trader) inzwischen Preise jenseits von 8.000\u202f\u20ac \u2013 eine deutliche Wertsteigerung gegen\u00fcber dem Restwert von 1.000\u202f\u20ac vor zehn Jahren.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">6. Differenzierte Betrachtung \u2013 Kriterien der \u201eH\u00e4sslichkeit\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist \u00fcberhaupt \u201eh\u00e4sslich\u201c? Die Forschung zur Fahrzeug\u00e4sthetik (z.\u202fB. Leder &amp; Carbon, 2005) unterscheidet zwischen&nbsp;<strong>prototypischer \u00c4sthetik<\/strong>&nbsp;(N\u00e4he zum Erwartungsmuster) und&nbsp;<strong>novelty appeal<\/strong>&nbsp;(Reiz des Neuen, Ungewohnten). Der Multipla bricht mit nahezu jedem prototypischen Muster:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verh\u00e4ltnis von Motorhaube zu Fahrgastzelle (kurze Haube, extrem lange Glasfl\u00e4che)<\/li>\n\n\n\n<li>Anordnung der Lichtmodule (nicht horizontal, sondern vertikal gestapelt)<\/li>\n\n\n\n<li>Seitenprofil: fast senkrechte Frontscheibe, langes, flaches Dach<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Br\u00fcche erzeugen bei Betrachtern, die an konventionelle Pkw-Proportionen gew\u00f6hnt sind, regelrechten kognitiven Dissonanz. In einer Studie des Politecnico di Milano (2001) wurde der Multipla als&nbsp;<em>\u201eemotional polarisierend\u201c<\/em>&nbsp;beschrieben \u2013 ein Fahrzeug, das entweder ablehnende oder begeisterte Reaktionen hervorruft, aber kaum neutrale.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">7. Nachwirkungen und Verm\u00e4chtnis<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Multipla wurde 2010 ohne direkten Nachfolger eingestellt. Sein Erbe lebt jedoch in mehreren Str\u00e4ngen fort:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Modulares Raumkonzept:<\/strong>\u00a0Die Idee von sechs Einzelsitzen auf zwei Reihen wurde sp\u00e4ter von Fahrzeugen wie dem Ford B-Max oder dem Citro\u00ebn C4 Picasso aufgegriffen \u2013 wenn auch in \u00e4sthetisch weniger radikaler Form.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Zunehmende Wertsch\u00e4tzung:<\/strong>\u00a0Auf Oldtimermessen und in Fachmagazinen wird der Multipla zunehmend als \u201eavantgardistischer Fehlschlag\u201c \u2013 oder schlicht als \u201eIkone\u201c \u2013 gew\u00fcrdigt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Designstudien und Hommagen:<\/strong>\u00a02024 pr\u00e4sentierte der niederl\u00e4ndische Tuner\u00a0<em>Dyzio<\/em>\u00a0eine auf sechs R\u00e4der verl\u00e4ngerte Einzelanfertigung auf Basis des Multipla, explizit als\u00a0<em>\u201eTribut an das h\u00e4sslichste Auto der Welt\u201c<\/em>\u00a0\u2013 ein ironischer, aber respektvoller Akt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit und Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist der Fiat Multipla das h\u00e4sslichste Auto der Welt? Die Antwort lautet:&nbsp;<strong>Kommt darauf an, welche Ma\u00dfst\u00e4be man anlegt.<\/strong>&nbsp;Nach konventionellen \u00e4sthetischen Kriterien \u2013 Symmetrie, flie\u00dfende Linien, vertraute Proportionen \u2013 ist er sicherlich einer der ungew\u00f6hnlichsten und damit f\u00fcr viele auch einer der unattraktivsten. Betrachtet man jedoch Funktionalit\u00e4t, Innovationskraft und den Mut, alle Konventionen \u00fcber Bord zu werfen, wird der Multipla zu einem faszinierenden, nahezu ehrlichen Fahrzeug: Er schreit nicht \u201esch\u00f6n\u201c, sondern \u201epraktisch\u201c \u2013 und genau diese Ehrlichkeit ist es, die ihm heute eine treue Fangemeinde und einen festen Platz in der Technikgeschichte sichert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuk\u00fcnftig k\u00f6nnten \u00e4hnliche Raumkonzepte durch die Elektromobilit\u00e4t eine Renaissance erleben. Da Elektroautos keine lange Motorhaube mehr ben\u00f6tigen, bieten sie die Chance, den Multipla-Gedanken (maximaler Raum bei minimaler L\u00e4nge) neu zu interpretieren. Vielleicht wird eines Tages ein Elektro-Van mit 3\u2011Sitze\u2011Reihen und gl\u00e4serner Kanzel als&nbsp;<em>\u201eder neue Multipla\u201c<\/em>&nbsp;gefeiert \u2013 dann vielleicht ohne den Beigeschmack der H\u00e4sslichkeit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>ADAC Motorwelt, Heft 04\/2002:\u00a0<em>\u201eVan mit Ecken und Kanten \u2013 Fiat Multipla im Test\u201c<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Auto Bild, Ausgabe 32\/2004:\u00a0<em>\u201eDie h\u00e4sslichsten Autos aller Zeiten\u201c<\/em>\u00a0(Leserwahl)<\/li>\n\n\n\n<li>Clarkson, Jeremy:\u00a0<em>\u201cThe World According to Clarkson\u201d<\/em>\u00a0(2004, Penguin Books) \u2013 Kapitel zum Fiat Multipla<\/li>\n\n\n\n<li>Giolito, Roberto: Interview in\u00a0<em>Auto &amp; Design<\/em>\u00a0(Vol. 23, No. 4, 2001):\u00a0<em>\u201eDesigning the Multipla \u2013 Form follows emotion\u201c<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>Leder, Helmut &amp; Carbon, Claus-Christian:\u00a0<em>\u201eDimensions in appreciation of car interior design\u201c<\/em>\u00a0(Applied Cognitive Psychology, 2005, Vol. 19, S. 603\u2013618)<\/li>\n\n\n\n<li>Museum of Modern Art (MoMA): Ausstellungskatalog\u00a0<em>\u201eDifferent Roads \u2013 Automobiles for the Next Century\u201c<\/em>\u00a0(1999)<\/li>\n\n\n\n<li>Politecnico di Milano, Dipartimento di Design:\u00a0<em>\u201eEmotional Response to Unconventional Car Shapes \u2013 The Fiat Multipla Case Study\u201c<\/em>\u00a0(Di Loreto &amp; Rizzi, 2001, unver\u00f6ffentlichte Forschungsarbeit, zitiert nach Rizzi 2008)<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: DerSchneider Einleitung Kaum ein Automobil hat die Gem\u00fcter derart gespalten wie der Fiat Multipla. Zwischen 1998 und 2010 gebaut, ist er bis heute Inbegriff eines \u201eh\u00e4sslichen\u201c Autos \u2013 und gleichzeitig ein Paradebeispiel daf\u00fcr, wie radikale Zweckm\u00e4\u00dfigkeit jede \u00e4sthetische Konvention \u00fcber Bord werfen kann. Dieser Artikel beleuchtet die technischen, historischen und gesellschaftlichen Besonderheiten des italienischen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[19,21],"tags":[146,663,1515,2418,3474,5716,6859],"class_list":["post-5072","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-im-ruckspiegel","category-industriegeschichte","tag-6-sitzer","tag-automobildesign","tag-designkontroverse","tag-fiat-multipla","tag-italienische-fahrzeuge","tag-raumkonzept","tag-technikgeschichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5072"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7637,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5072\/revisions\/7637"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5072"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5072"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5072"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}