{"id":537,"date":"2026-03-04T10:09:40","date_gmt":"2026-03-04T09:09:40","guid":{"rendered":"https:\/\/iobseu-xejul.wordpress.com\/?p=537"},"modified":"2026-03-04T10:09:40","modified_gmt":"2026-03-04T09:09:40","slug":"stiebel-eltron-die-ganze-geschichte-eines-pionierunternehmens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/stiebel-eltron-die-ganze-geschichte-eines-pionierunternehmens\/","title":{"rendered":"Stiebel Eltron \u2013 Die ganze Geschichte eines Pionierunternehmens"},"content":{"rendered":"<h2 class=\"wp-block-heading\">Inhaltsverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<ol start=\"1\" class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Vision eines Erfinders: Die Gr\u00fcndungsjahre (1924\u20131949)<\/li>\n\n\n\n<li>Wirtschaftswunder und Expansion (1950\u20131970)<\/li>\n\n\n\n<li>\u00d6lkrise und Weitsicht: Der Weg in die erneuerbaren Energien (1970\u20132000)<\/li>\n\n\n\n<li>Das 21. Jahrhundert: Globalisierung und gr\u00fcne Technologief\u00fchrerschaft (2001\u2013heute)<\/li>\n\n\n\n<li>Die Menschen hinter dem Erfolg: Eine Chronik der Mitarbeiterzahlen<\/li>\n\n\n\n<li>Die Chefetage: Die Lenker des Familienunternehmens<\/li>\n\n\n\n<li>Meilensteine der Innovation: Von Ringtauchsieder bis zur W\u00e4rmepumpen-Evolution<\/li>\n\n\n\n<li>Stiebel Eltron heute: Ein Weltkonzern mit famili\u00e4ren Wurzeln<\/li>\n\n\n\n<li>Quellen und weiterf\u00fchrende Informationen<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Die Vision eines Erfinders: Die Gr\u00fcndungsjahre (1924\u20131949)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte von Stiebel Eltron beginnt nicht in einem gro\u00dfen Industriekomplex, sondern im Berliner Hinterhof. Es war der Herbst 1923, als der Berliner Unternehmer Sch\u00f6ning ein Problem hatte: Die von ihm vertriebenen elektrischen Tauchsieder waren brandgef\u00e4hrlich. Wenn Hausfrauen die gl\u00fchend hei\u00dfen Ger\u00e4te aus dem Topf nahmen und ablegten, kam es immer wieder zu Br\u00e4nden, die sogar die Feuerwehr auf den Plan riefen. Sch\u00f6ning suchte h\u00e4nderingend nach einer L\u00f6sung&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er fand sie in der Person des jungen Technikstudenten Theodor Stiebel aus Braunschweig. Mit finanzieller Unterst\u00fctzung seines Onkels Carl Reese, der in Holzminden eine Dosenfabrik besa\u00df, und eines weiteren Onkels, der in Hamburg ein Hotel f\u00fchrte, machte sich Stiebel an die Arbeit. Das geliehene Startkapital betrug 20.000 Reichsmark&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Stiebel, der gerade an seiner Promotion arbeitete, konstruierte w\u00e4hrenddessen den ersten funktionst\u00fcchtigen und vor allem sicheren&nbsp;<strong>Ringtauchsieder<\/strong>. Seine Innovation: Er verwendete d\u00fcnnwandige Zylinder, isolierte den Gl\u00fchdraht durch Keramik und verdoppelte die Oberfl\u00e4che, wodurch das Ger\u00e4t bei geringerer Aufheizung alltagstauglich wurde&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am&nbsp;<strong>5. Mai 1924<\/strong>&nbsp;war es so weit: In einer Hinterhofwerkstatt in der Reichenberger Stra\u00dfe 143 in Berlin-Kreuzberg gr\u00fcndete Theodor Stiebel offiziell die Firma&nbsp;<strong>&#8222;ELTRON Dr. Theodor Stiebel&#8220;<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das Unternehmen startete mit gerade einmal&nbsp;<strong>10 Mitarbeitern<\/strong>&nbsp;in zwei angemieteten R\u00e4umen. Der erste gro\u00dfe Erfolg lie\u00df nicht lange auf sich warten. Bereits auf der Leipziger Fr\u00fchjahrsmesse 1924 wurde der Ringtauchsieder TLn vorgestellt und von den Besuchern bestaunt. Stiebel kehrte mit stolzen&nbsp;<strong>600 Auftr\u00e4gen<\/strong>&nbsp;nach Berlin zur\u00fcck&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produktion lief schnell an. Schon 1925 produzierte das Unternehmen in der Reichenberger Stra\u00dfe 160 j\u00e4hrlich bis zu&nbsp;<strong>60.000 Tauchsieder<\/strong>. Der Verkaufspreis lag bei etwa 3 Reichsmark. Zwei Jahre sp\u00e4ter, 1927, besch\u00e4ftigte Stiebel Eltron bereits&nbsp;<strong>26 Mitarbeiter<\/strong>&nbsp;und erzielte einen Jahresumsatz von 184.745 Reichsmark. Noch im selben Jahr wurden die ersten Tauchsieder nach Australien, Indien, China und S\u00fcdamerika exportiert \u2013 der Grundstein f\u00fcr die internationale Ausrichtung war gelegt. Es folgten die ersten Auslandsniederlassungen in London (1927) und Z\u00fcrich (1929)&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Produktportfolio wuchs stetig. 1928 begann die Fertigung der ersten zweistufigen&nbsp;<strong>Kleindurchlauferhitzer<\/strong>&nbsp;mit Porzellangeh\u00e4use, beworben als &#8222;Hei\u00dfwasser-Spender&#8220;. 1931 folgte der&nbsp;<strong>Durchlaufspeicher<\/strong>&nbsp;mit 3 Litern Fassungsverm\u00f6gen. 1934 zog das Unternehmen aus Kapazit\u00e4tsgr\u00fcnden nach Berlin-Tempelhof um und besch\u00e4ftigte dort rund&nbsp;<strong>150 Mitarbeiter<\/strong>, die einen Jahresumsatz von einer Million Reichsmark erwirtschafteten. 1937 kam der&nbsp;<strong>Brausebadspeicher<\/strong>&nbsp;auf den Markt, ein Kleinspeicher mit 8 Litern, der eine Duschzeit von 6\u20137 Minuten erm\u00f6glichte. Bis 1938 wurden dem Unternehmen&nbsp;<strong>35 deutsche und 12 ausl\u00e4ndische Patente<\/strong>&nbsp;erteilt. In diesem Jahr fertigte man rund 208.000 Tauchsieder, 4.050 Badespeicher und 620 Kochendwasserger\u00e4te. Die Belegschaft war auf&nbsp;<strong>350 Mitarbeiter<\/strong>&nbsp;angewachsen, der Umsatz erreichte 3,2 Millionen Reichsmark&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zweite Weltkrieg bedeutete eine tiefe Z\u00e4sur. Die Produktion wurde auf R\u00fcstungsg\u00fcter umgestellt, darunter Enteisungsvorrichtungen, rund&nbsp;<strong>50.000 Spezial\u00f6fen f\u00fcr Luftschutzbunker<\/strong>&nbsp;und beheizbare Pelzstiefel f\u00fcr die Luftwaffe&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. 1943 wurde der Firmensitz und das Werk in Berlin-Tempelhof bei alliierten Luftangriffen&nbsp;<strong>vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Bereits im Sommer 1943 begann der Umzug nach Holzminden, wo Onkel Carl Reese seine Dosenfabrik zur Verf\u00fcgung stellte. Ein Gro\u00dfteil der Maschinen konnte gerettet und mit der Reichsbahn nach Niedersachsen transportiert werden. Ab dem 1. April 1944 wurde die Produktion in Holzminden wieder aufgenommen \u2013 mit Stammpersonal aus Berlin, neuen Mitarbeitern aus Holzminden und Kriegsgefangenen als Zwangsarbeitern, die \u00fcberwiegend aus Italien stammten. Auf dem H\u00f6hepunkt des Krieges besch\u00e4ftigte das Werk in Holzminden kurzzeitig&nbsp;<strong>2.500 Personen<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Kriegsende kam das Werk unter amerikanische, sp\u00e4ter britische Milit\u00e4rverwaltung. Es drohten Produktionsverbot und Demontage. Am 17. Oktober 1947 fiel tats\u00e4chlich die Entscheidung der Alliierten, die Maschinen zu demontieren&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch Dr. Theodor Stiebel lie\u00df sich nicht entmutigen. Abseits des eigentlichen Werksgel\u00e4ndes, das von der Demontage bedroht war, begann man bereits im Juli 1945 mit der zivilen Produktion von Alltagsgegenst\u00e4nden wie Bratpfannen, Kocht\u00f6pfen, W\u00e4schesprengern, Kochplatten und Heizkissen. Erst 1946 konnte die Fertigung von Hei\u00dfwasserger\u00e4ten mit&nbsp;<strong>400 Besch\u00e4ftigten<\/strong>&nbsp;in Holzminden wiederaufgenommen werden&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war ein Neuanfang unter schwierigsten Bedingungen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Wirtschaftswunder und Expansion (1950\u20131970)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 1950er Jahre l\u00e4uteten f\u00fcr Stiebel Eltron, wie f\u00fcr ganz Deutschland, eine Zeit des rasanten Wachstums ein. Das Wirtschaftswunder und der damit verbundene Wunsch der Menschen nach mehr Komfort im Alltag befl\u00fcgelten das Gesch\u00e4ft. Besonders die stetig weiterentwickelten&nbsp;<strong>Durchlauferhitzer<\/strong>&nbsp;des Unternehmens wurden zum Verkaufsschlager und verhalfen der Firma zu neuem Aufschwung. F\u00fcr viele Menschen in Deutschland wurde Stiebel Eltron fortan untrennbar mit dem Begriff &#8222;Durchlauferhitzer&#8220; verbunden&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Mitarbeiterzahlen dieser Dekade sprechen eine deutliche Sprache: 1953 arbeiteten rund&nbsp;<strong>550 Menschen<\/strong>&nbsp;f\u00fcr das Unternehmen, die einen Umsatz von 12,6 Millionen D-Mark erwirtschafteten&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Ein Jahr sp\u00e4ter, 1954, waren es in den drei Werken bereits&nbsp;<strong>750 Arbeitnehmer<\/strong>, von denen 35 Prozent Heimatvertriebene waren \u2013 ein soziales Engagement, das die Nachkriegsgesellschaft widerspiegelte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produktpalette wurde kontinuierlich erweitert. 1952 fertigte Stiebel Eltron erstmals Bordk\u00fcchen f\u00fcr Passagierflugzeuge, ab 1957 auch Kaffeemaschinen f\u00fcr Linienflugzeuge&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Ein gro\u00dfer Erfolg gelang 1958 mit dem ersten 5-Liter-Kochendwasserger\u00e4t vom Typ EBK 5, von dem im selben Jahr bereits&nbsp;<strong>145.000 St\u00fcck<\/strong>&nbsp;produziert wurden&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Jahr 1960 brachte einen tiefen Einschnitt: Am&nbsp;<strong>9. September 1960 verstarb Firmengr\u00fcnder Dr. Theodor Stiebel<\/strong>&nbsp;im Alter von 66 Jahren durch Suizid. Er hinterlie\u00df seinen S\u00f6hnen aus zweiter Ehe, Frank Stiebel und Ulrich Stiebel, das Unternehmen je zur H\u00e4lfte&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Trotz dieses schweren Verlustes setzte sich das Wachstum ungebremst fort. Nur zwei Jahre sp\u00e4ter, 1962, besch\u00e4ftigten die Dr. Stiebel Werke GmbH &amp; Co. bereits mehr als&nbsp;<strong>2.200 Mitarbeiter<\/strong>&nbsp;\u2013 eine Vervierfachung der Belegschaft innerhalb von nur neun Jahren&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 1960er Jahren erweiterte das Unternehmen sein Portfolio um neue Technologien. So entwickelte Stiebel Eltron die ersten&nbsp;<strong>Nachtspeicher\u00f6fen<\/strong>, die in den folgenden Jahrzehnten millionenfach in deutschen Wohnungen installiert wurden. Das Fundament f\u00fcr die kommenden Jahrzehnte war gelegt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. \u00d6lkrise und Weitsicht: Der Weg in die erneuerbaren Energien (1970\u20132000)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00d6lkrisen der 1970er Jahre ersch\u00fctterten die Weltwirtschaft und machten schlagartig die Abh\u00e4ngigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich. W\u00e4hrend viele Unternehmen in dieser Zeit nur reagierten, bewies Stiebel Eltron einmal mehr seine Weitsicht. Das Unternehmen erkannte fr\u00fch, dass die Zukunft der Energieversorgung in erneuerbaren Quellen liegen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Erkenntnis f\u00fchrte zu einem fundamentalen Strategiewechsel.&nbsp;<strong>1976 stieg Stiebel Eltron als einer der ersten Hersteller \u00fcberhaupt in die Entwicklung und Produktion von W\u00e4rmepumpen ein<\/strong>&nbsp;\u2013 ein Schritt, der das Unternehmen nachhaltig pr\u00e4gen und zu einem seiner zentralen Gesch\u00e4ftsfelder werden sollte&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/presse\/wpnext.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Zeitgleich begann das Unternehmen auch mit der Fertigung von&nbsp;<strong>Solaranlagen<\/strong>&nbsp;und etablierte sich damit als Pionier der gr\u00fcnen Technologien&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dennoch blieb man den Wurzeln treu. In den 1980er Jahren gelang eine weitere Revolution in der Warmwassertechnik:&nbsp;<strong>1987 brachte Stiebel Eltron den ersten voll elektronisch gesteuerten Durchlauferhitzer auf den Markt<\/strong>. Dieses Ger\u00e4t war in der Lage, die Wassertemperatur pr\u00e4zise und konstant zu halten, unabh\u00e4ngig vom Wasserdruck \u2013 ein Meilenstein f\u00fcr den Komfort in tausenden Haushalten&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1990 wurde das Produktspektrum um eine weitere zukunftstr\u00e4chtige Sparte erg\u00e4nzt: die&nbsp;<strong>L\u00fcftungstechnik<\/strong>. Das Unternehmen begann mit der Entwicklung von Raumklimager\u00e4ten, die Wohnrauml\u00fcftung mit W\u00e4rmer\u00fcckgewinnung kombinieren. Damit hielt ein weiteres Element der energieeffizienten Haustechnik Einzug ins Portfolio&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein herausragendes Projekt markierte den \u00dcbergang ins neue Jahrtausend. Im Jahr&nbsp;<strong>1999 pr\u00e4sentierte Stiebel Eltron mit dem LWZ Integral das weltweit erste Ger\u00e4t, das die Funktionen Heizen, K\u00fchlen, L\u00fcften und Warmwasserbereitung in einer einzigen Einheit vereinte<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es war der Vorbote einer hochintegrierten, intelligenten Haustechnik, die in den folgenden Jahrzehnten immer wichtiger werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im selben Jahr, p\u00fcnktlich zum 75. Firmenjubil\u00e4um, zog die WELT Bilanz: 1998 erzielte das Unternehmen mit&nbsp;<strong>2.000 Mitarbeitern<\/strong>&nbsp;in den Werken Holzminden, Berlin und Eschwege einen Umsatz von&nbsp;<strong>600 Millionen D-Mark<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Weichen f\u00fcr die Zukunft waren gestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Das 21. Jahrhundert: Globalisierung und gr\u00fcne Technologief\u00fchrerschaft (2001\u2013heute)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Jahrtausendwende begann f\u00fcr Stiebel Eltron eine \u00c4ra der intensiven Internationalisierung und der konsequenten Fokussierung auf erneuerbare Energien. Das Unternehmen wuchs \u00fcber die deutschen Grenzen hinaus und baute seine globale Pr\u00e4senz systematisch aus. Es entstanden Produktionsst\u00e4tten in Asien und Osteuropa, und das Stammwerk in Holzminden wurde Schritt f\u00fcr Schritt zum&nbsp;<strong>modernsten und gr\u00f6\u00dften W\u00e4rmepumpenwerk Europas<\/strong>&nbsp;ausgebaut&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/presse\/wpnext.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Jahr 2000 nutzte das Unternehmen, um im Rahmen der Weltausstellung Expo in Hannover mit dem Projekt&nbsp;<strong>&#8222;Brombeerweg&#8220;<\/strong>&nbsp;in Holzminden seine Vision des energieeffizienten Wohnens der \u00d6ffentlichkeit zu pr\u00e4sentieren. In einer realen Siedlung wurden 20 unterschiedliche Haustechniksysteme verbaut, um wertvolle Erfahrungen f\u00fcr die zuk\u00fcnftige Produktentwicklung zu sammeln&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">2005 folgte mit dem Umbau eines leerstehenden Mehrfamilienhauses in der hannoverschen Schaufelder Stra\u00dfe zum Passivhaus ein weiteres Leuchtturmprojekt. Der Heizw\u00e4rmebedarf konnte so von 230 kWh\/m\u00b2 auf beeindruckende&nbsp;<strong>15 kWh\/m\u00b2 pro Jahr<\/strong>&nbsp;gesenkt werden&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Zwei Jahre sp\u00e4ter, 2007, war die Haustechnik von Stiebel Eltron das Herzst\u00fcck des&nbsp;<strong>PlusEnergieHauses<\/strong>&nbsp;der TU Darmstadt, das den renommierten Wettbewerb Solar Decathlon in Washington D.C. gewann&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2015 er\u00f6ffnete das Unternehmen den Energy Campus in Holzminden<\/strong>&nbsp;\u2013 ein hochmodernes Schulungs- und Kommunikationszentrum, das als Plus-Energie-Geb\u00e4ude selbst Ma\u00dfst\u00e4be setzt und Raum f\u00fcr praxisnahe Seminare und Kundenveranstaltungen bietet&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. 2018 folgte die strategische \u00dcbernahme des schwedischen W\u00e4rmepumpenherstellers&nbsp;<strong>Thermia<\/strong>, um die Marktposition in Skandinavien weiter zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst die Herausforderungen der Corona-Pandemie konnten das Wachstum nicht bremsen. Im Jahr&nbsp;<strong>2022 erzielte Stiebel Eltron mit \u00fcber einer Milliarde Euro (1,12 Mrd. \u20ac) den h\u00f6chsten Umsatz der Firmengeschichte<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Belegschaft war zu diesem Zeitpunkt auf&nbsp;<strong>6.000 Mitarbeiter<\/strong>&nbsp;weltweit angewachsen&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Jahr&nbsp;<strong>2024 stand ganz im Zeichen des 100-j\u00e4hrigen Firmenjubil\u00e4ums<\/strong>. Unter dem Motto &#8222;100 Jahre Zukunft&#8220; blickte das Unternehmen nicht nur auf ein bewegtes Jahrhundert zur\u00fcck, sondern setzte auch neue Ma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr die kommenden Jahre. Es erschien eine exklusive Chronik auf genau 100 Seiten, und ein eigens produzierter Film machte die Historie am Energy Campus erlebbar&nbsp;<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Fachmesse ISH 2025 in Frankfurt l\u00e4utete Stiebel Eltron schlie\u00dflich die n\u00e4chste Stufe der Heizungsevolution ein:&nbsp;<strong>&#8222;wpnext&#8220;<\/strong>. Unter diesem Titel pr\u00e4sentierte das Unternehmen eine v\u00f6llig neue Generation von W\u00e4rmepumpen, die in allen Kategorien neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt: bei Installation, Effizienz, Design, Lautst\u00e4rke und Umweltfreundlichkeit. Herzst\u00fcck der neuen Ger\u00e4tefamilie ist das&nbsp;<strong>nat\u00fcrliche K\u00e4ltemittel R290 (Propan)<\/strong>&nbsp;, das besonders klimaschonend ist. Mehrere Produkte dieser Reihe wurden prompt mit renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter der&nbsp;<strong>German Design Award 2025 in Gold<\/strong>&nbsp;f\u00fcr die Warmwasser-W\u00e4rmepumpe WWK-I Plus und der&nbsp;<strong>iF Design Award 2025<\/strong>&nbsp;f\u00fcr WWK-I Plus und das L\u00fcftungsintegralger\u00e4t LWZ Premium&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.si-shk.de\/gold-fuer-stiebel-eltron-drei-waermepumpen-ausgezeichnet-237016\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/home\/unternehmen\/presse\/news\/if-Design-award-2025.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die LWZ gilt als&nbsp;<strong>erste echte innenaufgestellte Luft-Wasser-Heizungsw\u00e4rmepumpe mit R290 \u2013 eine Weltneuheit<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/home\/unternehmen\/presse\/news\/if-Design-award-2025.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis 2040 hat sich das Familienunternehmen ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die vollst\u00e4ndige&nbsp;<strong>Klimaneutralit\u00e4t<\/strong>&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/presse\/wpnext.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Die Menschen hinter dem Erfolg: Eine Chronik der Mitarbeiterzahlen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Aufstieg von Stiebel Eltron von der Hinterhofwerkstatt zum Weltkonzern ist untrennbar mit den Menschen verbunden, die das Unternehmen mit ihrer Arbeit vorangebracht haben. Die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen zeichnet ein eindrucksvolles Bild dieses Wachstums:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1924:<\/strong>\u00a0Bei der Gr\u00fcndung startet das Unternehmen mit\u00a0<strong>10 Mitarbeitern<\/strong>\u00a0in einer Berliner Hinterhofwerkstatt\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1927:<\/strong>\u00a0Bereits drei Jahre sp\u00e4ter sind es\u00a0<strong>26 Mitarbeiter<\/strong>, die einen Jahresumsatz von 184.745 Reichsmark erwirtschaften\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1934:<\/strong>\u00a0Der Umzug nach Berlin-Tempelhof geht einher mit einem sprunghaften Anstieg auf\u00a0<strong>150 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1939:<\/strong>\u00a0Kurz vor Kriegsausbruch besch\u00e4ftigt das Unternehmen\u00a0<strong>350 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1944:<\/strong>\u00a0Auf dem H\u00f6hepunkt des Zweiten Weltkriegs arbeiten kriegsbedingt kurzzeitig bis zu\u00a0<strong>2.500 Personen<\/strong>\u00a0im Werk Holzminden\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1946:<\/strong>\u00a0Nach Kriegsende und unter schwierigsten Bedingungen erfolgt der Wiederanlauf der Hei\u00dfwasserger\u00e4te-Fertigung mit\u00a0<strong>400 Besch\u00e4ftigten<\/strong>\u00a0in Holzminden\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1953:<\/strong>\u00a0Mit dem Wirtschaftswunder w\u00e4chst die Belegschaft auf\u00a0<strong>548 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1954:<\/strong>\u00a0Ein Jahr sp\u00e4ter sind es bereits\u00a0<strong>750 Mitarbeiter<\/strong>, davon 35 Prozent Heimatvertriebene\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1962:<\/strong>\u00a0Das Unternehmen durchbricht erstmals die 2.000er-Marke und besch\u00e4ftigt mehr als\u00a0<strong>2.200 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/report.niedersachsenmetall.de\/01-24\/stiebel-eltron-wird-100-jahre\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1998:<\/strong>\u00a0Zum 75-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um ist die Zahl mit\u00a0<strong>2.000 Mitarbeitern<\/strong>\u00a0auf hohem Niveau stabil\u00a0<a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2022:<\/strong>\u00a0Das Unternehmen erreicht einen Umsatzrekord von 1,12 Mrd. \u20ac und besch\u00e4ftigt weltweit\u00a0<strong>6.000 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>2024:<\/strong>\u00a0Zum 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um gibt das Unternehmen die Mitarbeiterzahl mit\u00a0<strong>rund 5.000<\/strong>\u00a0an\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/home\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/presse\/wpnext.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. (Die Schweizer Webseite nennt f\u00fcr dasselbe Jahr abweichend ca.\u00a0<strong>5.500 Mitarbeiter<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.ch\/de\/home\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Entwicklung von 10 auf mehrere Tausend Mitarbeiter zeigt eindrucksvoll, wie aus einer kleinen Erfindung ein global agierendes Unternehmen mit einer gro\u00dfen &#8222;Familie&#8220; von Mitarbeitern entstanden ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Die Chefetage: Die Lenker des Familienunternehmens<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 1924 ist Stiebel Eltron ein Familienunternehmen geblieben \u2013 ein seltener Fall von Kontinuit\u00e4t in der deutschen Wirtschaftslandschaft.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Dr. Theodor Stiebel (1924\u20131960):<\/strong>\u00a0Der Firmengr\u00fcnder lenkte das Unternehmen von der Berliner Hinterhofwerkstatt bis zum Aufbau in Holzminden nach dem Krieg. Seine Vision von Produkten mit geringem Energieverbrauch, mehr Sicherheit und mehr Komfort ist bis heute der Leitfaden des Unternehmens geblieben\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stiebel-eltron.de\/de\/unternehmen\/ueber-stiebel-eltron\/stiebel-eltron-gruppe.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er starb am 9. September 1960 im Alter von 66 Jahren\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Frank Stiebel und Ulrich Stiebel (ab 1960):<\/strong>\u00a0Nach dem Tod des Vaters \u00fcbernahmen seine beiden S\u00f6hne aus zweiter Ehe die F\u00fchrung und das Eigentum am Unternehmen je zur H\u00e4lfte\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stiebel_Eltron\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article571289\/Von-der-Hinterhofwerkstatt-zum-Marktfuehrer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Sie f\u00fchrten das Unternehmen durch die Jahrzehnte der Expansion und des Einstiegs in die erneuerbaren Energien. Frank Stiebel ist inzwischen verstorben.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhaltsverzeichnis 1. Die Vision eines Erfinders: Die Gr\u00fcndungsjahre (1924\u20131949) Die Geschichte von Stiebel Eltron beginnt nicht in einem gro\u00dfen Industriekomplex, sondern im Berliner Hinterhof. Es war der Herbst 1923, als der Berliner Unternehmer Sch\u00f6ning ein Problem hatte: Die von ihm vertriebenen elektrischen Tauchsieder waren brandgef\u00e4hrlich. Wenn Hausfrauen die gl\u00fchend hei\u00dfen Ger\u00e4te aus dem Topf nahmen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,14,35,36],"tags":[],"class_list":["post-537","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aus-dem-bauch-heraus","category-firmen-portraits-international","category-technisch","category-technologiegeschichte"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=537"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/537\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=537"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=537"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=537"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}