{"id":6058,"date":"2026-10-23T08:34:43","date_gmt":"2026-10-23T08:34:43","guid":{"rendered":"https:\/\/technodidact.de\/?p=6058"},"modified":"2026-07-03T08:35:25","modified_gmt":"2026-07-03T08:35:25","slug":"als-die-maus-noch-ein-klotz-war-prototypen-der-mensch-computer-interaktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/als-die-maus-noch-ein-klotz-war-prototypen-der-mensch-computer-interaktion\/","title":{"rendered":"Als die Maus noch ein Klotz war: Prototypen der Mensch\u2011Computer\u2011Interaktion"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autor: DerSchneider<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer heute vor einem Computer sitzt, bewegt eine Maus \u00fcber den Tisch, tippt auf einer Tastatur oder wischt \u00fcber einen Touchscreen. Diese Selbstverst\u00e4ndlichkeiten sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen, oft m\u00fchsamen Weges, auf dem vision\u00e4re K\u00f6pfe, findige Ingenieure und manchmal auch pure Zuf\u00e4lle zusammenwirkten. Eine Reise in die 1960er und 1970er Jahre offenbart ein wahres Panoptikum an skurrilen, klobigen und heute fast vergessenen Prototypen der Mensch-Computer-Interaktion (HCI).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese \u00c4ra war eine Zeit des Experimentierens, in der die damals noch tonnenschweren und extrem teuren Gro\u00dfrechner von einer Elite aus Wissenschaftlern und Milit\u00e4rs bedient wurden \u2013 meist mit Lochkarten. Die Idee, dass ein normaler Mensch direkt und intuitiv mit einem Computer interagieren k\u00f6nnte, war eine Revolution. Pioniere wie&nbsp;<strong>Douglas Engelbart<\/strong>&nbsp;tr\u00e4umten von einem System, das den \u201ekollektiven IQ\u201c der Menschen steigern sollte<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>, und entwickelten dazu neue, direkte Wege der Eingabe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Artikel unternimmt eine arch\u00e4ologische Grabung durch diese pr\u00e4gende Epoche und beleuchtet die seltenen, oft vergessenen Prototypen, die den Grundstein f\u00fcr die heutige digitale Welt legten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">1. Die Zeit vor der Maus: Der Griffel, der Kn\u00fcppel und die Kugel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor die Maus ihren Siegeszug antrat, gab es eine Vielzahl anderer Eingabeger\u00e4te, die den Umgang mit den ersten grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen erm\u00f6glichen sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Lichtgriffel (Light Pen)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eines der fr\u00fchesten Zeigeger\u00e4te war der&nbsp;<strong>Lichtgriffel<\/strong>. Bereits&nbsp;<strong>1952<\/strong>&nbsp;wurde er f\u00fcr den legend\u00e4ren&nbsp;<strong>Whirlwind-Computer<\/strong>&nbsp;am MIT entwickelt. Der Lichtgriffel funktionierte, indem er das Licht der Bildr\u00f6hre detektierte, w\u00e4hrend der Bildschirm zeilenweise aufgebaut wurde. So konnte die Position des Stiftes auf dem Bildschirm bestimmt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den 1960er Jahren erlebte der Lichtgriffel seine kommerzielle Bl\u00fctezeit und wurde in Minicomputer und Grafikterminals integriert. Er war das Werkzeug der Wahl f\u00fcr Konstrukteure, die damit direkt auf dem Bildschirm zeichneten. Sein gr\u00f6\u00dfter Nachteil: Der Nutzer musste den Stift st\u00e4ndig in der Hand halten und direkt vor dem Bildschirm agieren \u2013 eine erm\u00fcdende Angelegenheit. Zudem funktionierte er nicht mit den sp\u00e4teren, flimmerfreien LCD-Bildschirmen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Joystick<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der&nbsp;<strong>Joystick<\/strong>&nbsp;kam ebenfalls aus dem milit\u00e4rischen Umfeld und war urspr\u00fcnglich ein Steuerkn\u00fcppel f\u00fcr Flugzeuge. In den 1960ern fand er seinen Weg zu den Computern als alternatives Zeigeger\u00e4t. Er war intuitiv, aber f\u00fcr pr\u00e4zise Arbeiten am Bildschirm weniger geeignet als ein Stift.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Trackball (Rollkugel)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere fr\u00fche Entwicklung war der&nbsp;<strong>Trackball<\/strong>. Die Idee, eine Kugel zur Positionsbestimmung zu nutzen, ist alt:&nbsp;<strong>1952<\/strong>&nbsp;wurde der erste Trackball erfunden. Eine besondere Bedeutung erlangte die&nbsp;<strong>\u201eRollkugel\u201c<\/strong>&nbsp;der deutschen Firma&nbsp;<strong>Telefunken<\/strong>. Im&nbsp;<strong>Oktober 1968<\/strong>, nur wenige Wochen vor Engelbarts ber\u00fchmter Demo, stellte Telefunken dieses Eingabeger\u00e4t f\u00fcr seinen Gro\u00dfrechner&nbsp;<strong>TR-440<\/strong>&nbsp;vor<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Rollkugel war fest am Monitor montiert und funktionierte im Prinzip wie die sp\u00e4tere Kugelmaus. Sie war ihrer Zeit weit voraus, blieb aber ein Nischenprodukt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Grafacon und andere Exoten<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das&nbsp;<strong>Stanford Research Institute (SRI)<\/strong>&nbsp;testete 1964\/65 eine ganze Reihe von Kandidaten f\u00fcr die Bildschirminteraktion. Neben Maus, Joystick und Light Pen geh\u00f6rte dazu auch der&nbsp;<strong>Grafacon<\/strong>&nbsp;\u2013 ein Ger\u00e4t, das heutzutage v\u00f6llig vergessen ist. In Engelbarts Labor experimentierte man sogar mit&nbsp;<strong>Fu\u00df- und Knieschaltern<\/strong>, bei denen eine unter dem Schreibtisch montierte Apparatur mit dem Knie bedient werden konnte. Diese exotischen L\u00f6sungen zeigen, wie offen und unvoreingenommen die Pioniere der HCI an das Problem der Mensch-Maschine-Kommunikation herangingen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">2. Die Geburtsstunde der Maus: Ein Klotz aus Holz<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte der Computermaus beginnt im Kopf eines Vision\u00e4rs.&nbsp;<strong>1961<\/strong>&nbsp;skizzierte&nbsp;<strong>Douglas C. Engelbart<\/strong>&nbsp;in einem Notizbuch den Entwurf eines Ger\u00e4ts, das die physische Interaktion zwischen Mensch und Bildschirm erm\u00f6glichen sollte<a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er suchte ein Werkzeug f\u00fcr sein neuartiges&nbsp;<strong>oN-Line-System (NLS)<\/strong>&nbsp;, ein fr\u00fches Hypertext-System<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die g\u00e4ngigen Zeigeger\u00e4te der Zeit waren ihm nicht schnell und komfortabel genug<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1964<\/strong>&nbsp;kam der entscheidende Schritt:&nbsp;<strong>Bill English<\/strong>, ein begnadeter Ingenieur, schloss sich Engelbarts&nbsp;<strong>Augmentation Research Center (ARC)<\/strong>&nbsp;an<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Er war der Mann, der Engelbarts Ideen in die Realit\u00e4t umsetzen konnte. English baute den&nbsp;<strong>ersten funktionsf\u00e4higen Prototypen der Maus<\/strong><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Urahn aller M\u00e4use war ein&nbsp;<strong>handgro\u00dfes, klobiges Holzk\u00e4stchen<\/strong><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Es hatte eine&nbsp;<strong>einzige rote Taste<\/strong>&nbsp;zum Klicken&nbsp;und ein&nbsp;<strong>Kabel<\/strong>, das an der R\u00fcckseite heraushing \u2013 eine Eigenschaft, die dem Ger\u00e4t sp\u00e4ter seinen Namen geben sollte<a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Unter dem Geh\u00e4use befanden sich&nbsp;<strong>zwei rechtwinklig zueinander stehende Metallr\u00e4der<\/strong><a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/mouse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Durch das Drehen der R\u00e4der wurden die X- und Y-Bewegungen des Ger\u00e4ts auf dem Tisch in elektrische Signale umgewandelt, die den Cursor auf dem Bildschirm steuerten. Die Elektronik war im Inneren des Holzklotzes auf einer Platine untergebracht<a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/mouse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Erw\u00e4hnung dieser Erfindung findet sich im&nbsp;<strong>Juli 1965<\/strong>&nbsp;in einem Bericht, dessen Hauptautor Bill English selbst war<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Noch heute ist eine originalgetreue Reproduktion dieses ersten Prototyps im&nbsp;<strong>Smithsonian Museum<\/strong>&nbsp;in Washington zu sehen \u2013 samt Kratzern und Dellen, die seine handwerkliche Herkunft bezeugen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">3. Der gro\u00dfe Auftritt: Die \u201eMutter aller Demos\u201c<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geburtsstunde der Maus als \u00f6ffentliches Ph\u00e4nomen war der&nbsp;<strong>9. Dezember 1968<\/strong>. An diesem Tag pr\u00e4sentierte Engelbart auf der&nbsp;<strong>Herbsttagung der American Federation of Information Processing Societies (AFIPS)<\/strong>&nbsp;in San Francisco seine Erfindung der Welt\u00f6ffentlichkeit<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Vorf\u00fchrung, die als&nbsp;<strong>\u201eThe Mother of All Demos\u201c<\/strong>&nbsp;in die Geschichte einging, war eine&nbsp;<strong>90-min\u00fctige Live-Pr\u00e4sentation<\/strong><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Engelbart und sein Team zeigten nicht nur die Maus, sondern auch eine F\u00fclle von Technologien, die ihrer Zeit weit voraus waren:&nbsp;<strong>Hypertext, Objektadressierung, dynamische Datenverkn\u00fcpfungen und die Zusammenarbeit von zwei Menschen am selben Bildschirm<\/strong><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Maus war nur ein Teil eines umfassenden Systems zur \u201eAugmentierung des menschlichen Intellekts\u201c<a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Reaktionen waren jedoch verhalten. Au\u00dferhalb des Fachpublikums stie\u00df die Erfindung auf wenig Begeisterung<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Der Grund:&nbsp;<strong>Es gab noch keine grafischen Benutzeroberfl\u00e4chen (GUI)<\/strong>&nbsp;. Die Menschen, die mit Computern arbeiteten, waren es gewohnt, \u00fcber die Tastatur kurze Befehle einzugeben<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Wozu sollte man einen klobigen Holzkasten brauchen? Es gab schlicht keine praktischen Anwendungen f\u00fcr das Ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">4. Die Perfektionierung: Von der Kugel zur Massentauglichkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der verhaltenen Aufnahme gab Engelbart nicht auf. Am&nbsp;<strong>21. Juni 1967<\/strong>&nbsp;reichte er ein Patent f\u00fcr einen&nbsp;<strong>\u201eX-Y-Positionsindikator f\u00fcr ein Bildschirmsystem\u201c<\/strong>&nbsp;ein<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dieses wurde ihm am&nbsp;<strong>17. November 1970<\/strong>&nbsp;unter der Nummer&nbsp;<strong>US3541541<\/strong>&nbsp;erteilt<a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch der wahre Siegeszug der Maus begann erst, als andere die Idee aufgriffen und weiterentwickelten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>1971<\/strong>\u00a0verlie\u00df Bill English das SRI und wechselte zu\u00a0<strong>Xerox PARC<\/strong>, dem legend\u00e4ren Forschungszentrum<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Dort entwickelte er eine\u00a0<strong>Maus mit einer Kugel<\/strong>, die die umst\u00e4ndlichen R\u00e4der ersetzte. Diese Kugel funktionierte \u00e4hnlich wie die \u201eRollkugel\u201c von Telefunken\u00a0und wurde zur Grundlage f\u00fcr die M\u00e4use der n\u00e4chsten zwei Jahrzehnte. Die Kugelmaus war robuster und pr\u00e4ziser als ihr h\u00f6lzerner Vorfahre<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>1974<\/strong>\u00a0entwickelte der Schweizer\u00a0<strong>Jean-Daniel Nicoud<\/strong>\u00a0an der \u00c9cole Polytechnique F\u00e9d\u00e9rale de Lausanne eine moderne\u00a0<strong>Zwei-Tasten-Maus mit einer Kugel<\/strong><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Engelbart hatte ihm Konzeptzeichnungen geschickt, und Nicoud ersetzte die mechanischen Regelwiderst\u00e4nde durch optische Messgeber<a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.\u00a0<strong>1977<\/strong>\u00a0designte der Ingenieur und gelernte Uhrmacher\u00a0<strong>Andr\u00e9 Guignard<\/strong>\u00a0in Kooperation mit Nicoud die erste moderne Computermaus mit einer kombinierten optisch-mechanischen Abtasttechnologie<a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/mouse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Die Firma\u00a0<strong>Logitech<\/strong>\u00a0vertrieb dieses Design ab\u00a0<strong>1982<\/strong>\u00a0unter der Bezeichnung\u00a0<strong>\u201eP4\u201c<\/strong>\u00a0und l\u00e4utete damit die \u00c4ra der Massenproduktion ein<a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/mouse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste kommerzielle Erfolg stellte sich&nbsp;<strong>1983<\/strong>&nbsp;ein, als&nbsp;<strong>Apple<\/strong>&nbsp;die Maus zusammen mit dem&nbsp;<strong>Lisa-Computer<\/strong>&nbsp;auf den Markt brachte<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das Patent von Engelbart war zu diesem Zeitpunkt an das SRI lizenziert worden, und Apple hatte daf\u00fcr&nbsp;<strong>40.000 Dollar<\/strong>&nbsp;bezahlt<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Das Patent lief jedoch&nbsp;<strong>1987<\/strong>&nbsp;aus, noch bevor die Maus wirklich popul\u00e4r wurde<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. So sahen Engelbart und English von ihrer bahnbrechenden Erfindung kaum einen finanziellen Gewinn<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Die Vermessung des Menschen: Die Geburt der HCI als Wissenschaft<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die 1970er Jahre waren nicht nur die Zeit der technischen Perfektionierung, sondern auch die Geburtsstunde der&nbsp;<strong>Mensch-Computer-Interaktion (HCI)<\/strong>&nbsp;als eigenst\u00e4ndiger wissenschaftlicher Disziplin. Pioniere wie&nbsp;<strong>Stuart Card<\/strong>, der&nbsp;<strong>1974<\/strong>&nbsp;zu Xerox PARC kam, begannen, die Interaktion zwischen Mensch und Maschine systematisch zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie fragten nicht mehr nur&nbsp;<em>\u201eWie bauen wir ein Ger\u00e4t?\u201c<\/em>&nbsp;, sondern&nbsp;<em>\u201eWie kann der Mensch es am effektivsten nutzen?\u201c<\/em>&nbsp;. Damit legten sie den Grundstein f\u00fcr die benutzerzentrierte Gestaltung, die heute in jedem Software- und Hardware-Produkt steckt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Ein Vergleich der fr\u00fchen Eingabeger\u00e4te<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Ger\u00e4t<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Entwicklungszeitraum<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Funktionsprinzip<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Vorteile<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">Nachteile<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Lichtgriffel<\/strong><\/td><td>Ab 1952<\/td><td>Detektiert Licht der Bildr\u00f6hre<\/td><td>Direktes Zeigen auf den Bildschirm<\/td><td>Erm\u00fcdend, nur bei R\u00f6hrenbildschirmen nutzbar<\/td><\/tr><tr><td><strong>Joystick<\/strong><\/td><td>1960er<\/td><td>Mechanische Neigung eines Sticks<\/td><td>Intuitiv, aus dem Milit\u00e4r bekannt<\/td><td>Unpr\u00e4zise f\u00fcr feine Arbeiten<\/td><\/tr><tr><td><strong>Trackball<\/strong><\/td><td>Ab 1952<\/td><td>Rollende Kugel im Geh\u00e4use<\/td><td>Platzsparend, pr\u00e4zise<\/td><td>Umst\u00e4ndlich, da die Kugel bewegt werden muss<\/td><\/tr><tr><td><strong>Grafacon<\/strong><\/td><td>1964\/65<\/td><td>(Unbekannt)<\/td><td>Teil der fr\u00fchen Experimente<\/td><td>V\u00f6llig in Vergessenheit geraten<\/td><\/tr><tr><td><strong>Engelbart-Maus<\/strong><\/td><td>1964<\/td><td>Zwei rechtwinklige R\u00e4der<\/td><td>Schnell und bequem<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><td>Klobig, unhandlich, keine GUI verf\u00fcgbar<\/td><\/tr><tr><td><strong>Kugelmaus<\/strong><\/td><td>Ab 1971<\/td><td>Rollende Kugel im Geh\u00e4use<\/td><td>Robust, pr\u00e4zise, wurde zum Standard<\/td><td>Musste regelm\u00e4\u00dfig gereinigt werden<a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit &amp; Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Maus noch ein Klotz war, war sie der Prototyp einer Revolution. Die wilden 1960er und 1970er Jahre waren eine Zeit des ungebremsten Experimentierens, in der Vision\u00e4re wie Douglas Engelbart und begnadete Ingenieure wie Bill English die Grundlagen f\u00fcr die digitale Welt von heute schufen. Ihre klobigen Holzk\u00e4sten, ihre Kniebedienungen und Lichtgriffel waren nicht perfekt \u2013 aber sie waren der erste Schritt auf dem Weg zu einer intuitiven, direkten Interaktion zwischen Mensch und Maschine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte dieser Prototypen lehrt uns, dass Innovation nicht linear verl\u00e4uft. Sie ist ein Prozess des Ausprobierens, des Scheiterns und des Weiterdenkens. Die Maus setzte sich nicht durch, weil sie die beste Technologie war, sondern weil sie sich als die&nbsp;<strong>schnellste und bequemste<\/strong>&nbsp;L\u00f6sung erwies<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Und sie wurde erst zum Erfolg, als die&nbsp;<strong>grafische Benutzeroberfl\u00e4che<\/strong>&nbsp;erfunden war, die sie \u00fcberhaupt erst sinnvoll machte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute, in Zeiten von Touchscreens, Sprachsteuerung und Gestensteuerung, scheint die Maus manchmal wie ein Relikt aus einer anderen \u00c4ra<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a>. Doch ihr Erbe lebt weiter: in jedem Klick, in jedem Wisch, in jedem intuitiven Interface. Die Maus war der erste domestizierte \u201eNager\u201c der digitalen Welt \u2013 und sie hat den Weg f\u00fcr alle geebnet, die nach ihr kamen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><em>Universit\u00e4t Stuttgart: &#8222;DiP-2017-18&#8220;<\/em>\u00a0(Dokumentation zur Geschichte der Maus)<a href=\"https:\/\/www2.informatik.uni-stuttgart.de\/bibliothek\/ftp\/medoc_restrict.ustuttgart_fi\/DIP-2017-18\/DIP-2017-18.pdf#4#2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em>ZKM | Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien Karlsruhe: &#8222;Douglas C. Engelbart \u2013 Mouse&#8220;<\/em><a href=\"https:\/\/zkm.de\/de\/mouse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em><a href=\"https:\/\/connect-professional.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">connect-professional.de<\/a>:\u00a0&#8222;Die Geschichte der Computermaus: 40 Jahre \u2013 und kein Ende in Sicht&#8220;<\/em><a href=\"https:\/\/www.connect-professional.de\/markt\/die-geschichte-der-computermaus-40-jahre-und-kein-ende-in-sicht-224174.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em>NZZ: &#8222;Aus die Maus&#8220;<\/em><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/digital\/aus-die-maus-ld.1319001\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em>TheFreeDictionary: &#8222;William English (computer engineer)&#8220;<\/em><a href=\"https:\/\/wwwencyclopedia.thefreedictionary.com\/William+English+(computer+engineer)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em>Silicon UK: &#8222;Co-Creator Of Computer Mouse, Bill English, Dies&#8220;<\/em><a href=\"https:\/\/www.silicon.co.uk\/e-innovation\/research\/co-creator-mouse-bill-english-dies-346804\/amp\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li><em>WDR Zeitzeichen: &#8222;17.11.1970: Das Patent f\u00fcr die Computermaus wird erteilt&#8220;<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Wikipedia: &#8222;Light pen&#8220;<\/em>\u00a0\/ &#8222;Lichtgriffel&#8220;<\/li>\n\n\n\n<li><em>Wikipedia: &#8222;Joystick&#8220;<\/em><\/li>\n\n\n\n<li><em>Wikipedia: &#8222;Trackball&#8220;<\/em><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: DerSchneider Einleitung Wer heute vor einem Computer sitzt, bewegt eine Maus \u00fcber den Tisch, tippt auf einer Tastatur oder wischt \u00fcber einen Touchscreen. Diese Selbstverst\u00e4ndlichkeiten sind das Ergebnis eines jahrzehntelangen, oft m\u00fchsamen Weges, auf dem vision\u00e4re K\u00f6pfe, findige Ingenieure und manchmal auch pure Zuf\u00e4lle zusammenwirkten. Eine Reise in die 1960er und 1970er Jahre offenbart [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43,19,32,1],"tags":[8562,1269,1779,8565,8563,8564,8566,7855],"class_list":["post-6058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erfinder-personlichkeiten","category-im-ruckspiegel","category-techarchaologie","category-uncategorized","tag-bill-english","tag-computermaus","tag-douglas-engelbart","tag-lichtgriffel","tag-mensch-computer-interaktion","tag-prototyp","tag-trackball","tag-xerox-parc"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6058"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6059,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6058\/revisions\/6059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}