{"id":7817,"date":"2026-10-30T06:41:10","date_gmt":"2026-10-30T06:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/technodidact.de\/?p=7817"},"modified":"2026-10-30T06:41:11","modified_gmt":"2026-10-30T06:41:11","slug":"einfuehrung-in-die-spieltheorie-teil-4-gemischte-strategien-die-rationalitaet-des-zufalls","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technodidact.de\/en\/einfuehrung-in-die-spieltheorie-teil-4-gemischte-strategien-die-rationalitaet-des-zufalls\/","title":{"rendered":"Einf\u00fchrung in die Spieltheorie (Teil 4): Gemischte Strategien \u2013 Die Rationalit\u00e4t des Zufalls"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von DerSchneider<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einstieg: Warum ein Elfmetersch\u00fctze nicht immer in dieselbe Ecke schie\u00dfen sollte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellen Sie sich einen Elfmetersch\u00fctzen vor. Er kann nach links oder rechts schie\u00dfen. Der Torwart kann nach links oder rechts springen. Wenn der Sch\u00fctze immer nach links schie\u00dft, wird der Torwart das irgendwann wissen und immer nach links springen \u2013 der Sch\u00fctze verliert. Wenn der Sch\u00fctze immer nach rechts schie\u00dft, gilt dasselbe. Was also tun?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antwort ist ebenso einfach wie zun\u00e4chst befremdlich: Der Sch\u00fctze sollte <strong>randomisieren<\/strong>. Er sollte mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit nach links und mit der komplement\u00e4ren Wahrscheinlichkeit nach rechts schie\u00dfen \u2013 und zwar so, dass der Torwart <strong>indifferent<\/strong> zwischen seinen beiden Optionen wird. Denn nur dann kann der Torwart die Strategie des Sch\u00fctzen nicht ausbeuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies ist die Grundidee der <strong>gemischten Strategie<\/strong>. Teil 3 hat gezeigt, dass nicht jedes Spiel ein Nash-Gleichgewicht in reinen Strategien besitzt. Schere-Stein-Papier, das Elfmeterschie\u00dfen und das M\u00fcnzwurfspiel (Matching Pennies) sind Beispiele daf\u00fcr. Die L\u00f6sung liegt in der Randomisierung. John Nash bewies, dass <strong>jedes endliche Spiel<\/strong> mindestens ein Gleichgewicht besitzt, wenn man gemischte Strategien zul\u00e4sst . Teil 4 erkl\u00e4rt, was gemischte Strategien sind, warum sie rational sein k\u00f6nnen, wie man sie berechnet und wo ihre Grenzen liegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was eine gemischte Strategie ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine <strong>reine Strategie<\/strong> legt fest, welche Aktion ein Spieler in jeder m\u00f6glichen Situation w\u00e4hlt \u2013 ohne Zufall, ohne Abweichung. \u201eImmer links schie\u00dfen&#8220; ist eine reine Strategie. \u201eImmer Schere spielen&#8220; ist eine reine Strategie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine <strong>gemischte Strategie<\/strong> ist eine Wahrscheinlichkeitsverteilung \u00fcber den reinen Strategien . Der Spieler w\u00e4hlt nicht direkt eine Aktion, sondern einen Zufallsmechanismus, der eine reine Strategie ausw\u00e4hlt. Mathematisch: Wenn ein Spieler <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>m<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>m<\/em> reine Strategien hat, ist eine gemischte Strategie ein Vektor <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><msub><mi>p<\/mi><mn>1<\/mn><\/msub><mo separator=\"true\">,<\/mo><mo>\u2026<\/mo><mo separator=\"true\">,<\/mo><msub><mi>p<\/mi><mi>m<\/mi><\/msub><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><\/mrow><\/semantics><\/math>(<em>p<\/em>1\u200b,\u2026,<em>p<\/em><em>m<\/em>\u200b) mit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msub><mi>p<\/mi><mi>i<\/mi><\/msub><mo>\u2265<\/mo><mn>0<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em><em>i<\/em>\u200b\u22650 und <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mo>\u2211<\/mo><msub><mi>p<\/mi><mi>i<\/mi><\/msub><mo>=<\/mo><mn>1<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>\u2211<em>p<\/em><em>i<\/em>\u200b=1.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist die Unterscheidung: Eine gemischte Strategie ist <strong>nicht<\/strong> dasselbe wie die Unsicherheit eines Spielers \u00fcber das Verhalten des anderen. Sie ist eine bewusste Randomisierung durch den Spieler selbst. Der Elfmetersch\u00fctze, der randomisiert, tut dies nicht, weil er nicht wei\u00df, was er tun soll, sondern weil er wei\u00df, dass der Torwart ihn sonst ausrechnen k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee ist nicht neu. \u00c9mile Borel verwendete gemischte Strategien bereits 1921, John von Neumann 1928 . Aber erst Nash zeigte, dass sie f\u00fcr die Existenz von Gleichgewichten in allen endlichen Spielen sorgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Fundamental-Lemma: Wann eine gemischte Strategie optimal ist<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir zur Berechnung kommen, ist ein Satz n\u00f6tig, der die Logik gemischter Gleichgewichte erkl\u00e4rt. Er wird in der Literatur als <strong>Fundamental-Lemma<\/strong> oder <strong>Antwortkriterium<\/strong> bezeichnet:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gemischte Strategie <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msubsup><mi>q<\/mi><mi>i<\/mi><mo>\u2217<\/mo><\/msubsup><\/mrow><\/semantics><\/math><em>q<\/em><em>i<\/em>\u2217\u200b ist genau dann eine beste Antwort auf die Strategien <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msub><mi>q<\/mi><mrow><mo>\u2212<\/mo><mi>i<\/mi><\/mrow><\/msub><\/mrow><\/semantics><\/math><em>q<\/em>\u2212<em>i<\/em>\u200b der anderen Spieler, wenn <strong>alle<\/strong> reinen Strategien <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msub><mi>s<\/mi><mi>i<\/mi><\/msub><\/mrow><\/semantics><\/math><em>s<\/em><em>i<\/em>\u200b, die mit positiver Wahrscheinlichkeit gespielt werden (<math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msubsup><mi>q<\/mi><mi>i<\/mi><mo>\u2217<\/mo><\/msubsup><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><msub><mi>s<\/mi><mi>i<\/mi><\/msub><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>&gt;<\/mo><mn>0<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>q<\/em><em>i<\/em>\u2217\u200b(<em>s<\/em><em>i<\/em>\u200b)&gt;0), beste Antworten auf <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><msub><mi>q<\/mi><mrow><mo>\u2212<\/mo><mi>i<\/mi><\/mrow><\/msub><\/mrow><\/semantics><\/math><em>q<\/em>\u2212<em>i<\/em>\u200b sind .<a href=\"https:\/\/itp.uni-frankfurt.de\/~hanauske\/new\/HSK_2011\/Projekte\/html\/spiele1_ws07_08_skript_Leininger.pdf#5#19#5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anders formuliert: Wenn ein Spieler randomisiert, m\u00fcssen die reinen Strategien, zwischen denen er randomisiert, <strong>denselben Erwartungsnutzen<\/strong> haben. W\u00fcrde eine davon einen h\u00f6heren Nutzen liefern, w\u00e4re es irrational, sie nicht mit Sicherheit zu spielen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus folgt die zentrale Rechenregel f\u00fcr gemischte Gleichgewichte: Man sucht die Wahrscheinlichkeiten, mit denen der <strong>andere<\/strong> Spieler randomisieren muss, damit der <strong>erste<\/strong> Spieler zwischen seinen reinen Strategien indifferent wird. Im Gleichgewicht muss jeder Spieler den anderen indifferent machen \u2013 nicht sich selbst.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Berechnung am Beispiel: Das M\u00fcnzwurfspiel (Matching Pennies)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das einfachste Beispiel ist das <strong>M\u00fcnzwurfspiel<\/strong>. Zwei Spieler w\u00e4hlen gleichzeitig \u201eKopf&#8220; oder \u201eZahl&#8220;. Spieler A gewinnt, wenn beide dieselbe Seite w\u00e4hlen. Spieler B gewinnt, wenn sie unterschiedliche Seiten w\u00e4hlen. Die Auszahlungsmatrix (A, B):<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">B: Kopf<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">B: Zahl<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>A: Kopf<\/strong><\/td><td>(1, \u22121)<\/td><td>(\u22121, 1)<\/td><\/tr><tr><td><strong>A: Zahl<\/strong><\/td><td>(\u22121, 1)<\/td><td>(1, \u22121)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt kein Gleichgewicht in reinen Strategien: Wenn A immer Kopf w\u00e4hlt, w\u00e4hlt B immer Zahl und gewinnt. Wenn A immer Zahl w\u00e4hlt, w\u00e4hlt B immer Kopf. Jede feste Wahl ist ausbeutbar .<a href=\"https:\/\/www.mathematik.uni-muenchen.de\/~spielth\/lektionen\/lektion04.pdf#1#2#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun zur gemischten Strategie. Sei <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em> die Wahrscheinlichkeit, mit der A \u201eKopf&#8220; spielt. B ist indifferent zwischen Kopf und Zahl, wenn der Erwartungsnutzen beider Optionen gleich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn B \u201eKopf&#8220; spielt: Mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em> w\u00e4hlt A Kopf, B verliert (\u22121). Mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math>1\u2212<em>p<\/em> w\u00e4hlt A Zahl, B gewinnt (+1). Erwartungsnutzen: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><mo>\u22c5<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mo>\u2212<\/mo><mn>1<\/mn><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>+<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>p<\/mi><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>\u22c5<\/mo><mn>1<\/mn><mo>=<\/mo><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mn>2<\/mn><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em>\u22c5(\u22121)+(1\u2212<em>p<\/em>)\u22c51=1\u22122<em>p<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn B \u201eZahl&#8220; spielt: Mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em> w\u00e4hlt A Kopf, B gewinnt (+1). Mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math>1\u2212<em>p<\/em> w\u00e4hlt A Zahl, B verliert (\u22121). Erwartungsnutzen: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><mo>\u22c5<\/mo><mn>1<\/mn><mo>+<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>p<\/mi><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>\u22c5<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mo>\u2212<\/mo><mn>1<\/mn><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi>p<\/mi><mo>\u2212<\/mo><mn>1<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em>\u22c51+(1\u2212<em>p<\/em>)\u22c5(\u22121)=2<em>p<\/em>\u22121.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichsetzen: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mn>2<\/mn><mi>p<\/mi><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi>p<\/mi><mo>\u2212<\/mo><mn>1<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>1\u22122<em>p<\/em>=2<em>p<\/em>\u22121 \u2192 <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>2<\/mn><mo>=<\/mo><mn>4<\/mn><mi>p<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math>2=4<em>p<\/em> \u2192 <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>p<\/mi><mo>=<\/mo><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>p<\/em>=1\/2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">A muss also mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>1\/2 Kopf und <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>1\/2 Zahl spielen. Aus Symmetrie gilt dasselbe f\u00fcr B. Das gemischte Nash-Gleichgewicht ist <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>2<\/mn><mo separator=\"true\">,<\/mo><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>2<\/mn><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><\/mrow><\/semantics><\/math>(1\/2,1\/2) f\u00fcr beide Spieler .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Interpretation: Wenn A mit gleicher Wahrscheinlichkeit Kopf und Zahl w\u00e4hlt, ist es f\u00fcr B egal, was er tut \u2013 der Erwartungsnutzen ist null in beiden F\u00e4llen. B kann nicht ausbeuten, und A kann nicht ausgebeutet werden. Die Randomisierung schafft <strong>Stabilit\u00e4t durch Unvorhersehbarkeit<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Hirschjagd-Spiel: Ein gemischtes Gleichgewicht, das niemand will<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Hirschjagd-Spiel aus Teil 3 hat zwei Gleichgewichte in reinen Strategien: (Hirsch, Hirsch) und (Hase, Hase). Es besitzt aber auch ein <strong>gemischtes Gleichgewicht<\/strong>, das oft \u00fcbersehen wird \u2013 und dessen Interpretation lehrreich ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auszahlungsmatrix sei:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\"><\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">B: Hirsch<\/th><th class=\"has-text-align-left\" data-align=\"left\">B: Hase<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>A: Hirsch<\/strong><\/td><td>(5, 5)<\/td><td>(0, 4)<\/td><\/tr><tr><td><strong>A: Hase<\/strong><\/td><td>(4, 0)<\/td><td>(2, 2)<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sei <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>y<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>y<\/em> die Wahrscheinlichkeit, mit der B Hirsch jagt. A ist indifferent, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>A jagt Hirsch: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>y<\/mi><mo>\u22c5<\/mo><mn>5<\/mn><mo>+<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>y<\/mi><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>\u22c5<\/mo><mn>0<\/mn><mo>=<\/mo><mn>5<\/mn><mi>y<\/mi><\/mrow><\/semantics><\/math><em>y<\/em>\u22c55+(1\u2212<em>y<\/em>)\u22c50=5<em>y<\/em><\/li>\n\n\n\n<li>A jagt Hase: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>y<\/mi><mo>\u22c5<\/mo><mn>4<\/mn><mo>+<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>1<\/mn><mo>\u2212<\/mo><mi>y<\/mi><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>\u22c5<\/mo><mn>2<\/mn><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi>y<\/mi><mo>+<\/mo><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>y<\/em>\u22c54+(1\u2212<em>y<\/em>)\u22c52=2<em>y<\/em>+2<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gleichsetzen: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>5<\/mn><mi>y<\/mi><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi>y<\/mi><mo>+<\/mo><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>5<em>y<\/em>=2<em>y<\/em>+2 \u2192 <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>3<\/mn><mi>y<\/mi><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>3<em>y<\/em>=2 \u2192 <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>y<\/mi><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>y<\/em>=2\/3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Symmetrie: <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mi>x<\/mi><mo>=<\/mo><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math><em>x<\/em>=2\/3 f\u00fcr A. Das gemischte Gleichgewicht ist <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><mo separator=\"true\">,<\/mo><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><\/mrow><\/semantics><\/math>(2\/3,2\/3) .<a href=\"https:\/\/itp.uni-frankfurt.de\/~hanauske\/VPSOC\/Folien\/Vorlesung2-VPSOC2025.pdf#4#4#4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was bedeutet das? Jeder Spieler jagt mit Wahrscheinlichkeit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>2\/3 Hirsch und mit <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>1\/3 Hase. Die erwartete Auszahlung im gemischten Gleichgewicht ist <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>5<\/mn><mo>\u22c5<\/mo><mo stretchy=\"false\">(<\/mo><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><mo stretchy=\"false\">)<\/mo><mo>=<\/mo><mn>10<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><mo>\u2248<\/mo><mn>3<\/mn><mo separator=\"true\">,<\/mo><mn>33<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>5\u22c5(2\/3)=10\/3\u22483,33 \u2013 <strong>niedriger<\/strong> als im reinen Gleichgewicht (Hirsch, Hirsch) mit 5, aber <strong>h\u00f6her<\/strong> als im reinen Gleichgewicht (Hase, Hase) mit 2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gemischte Gleichgewicht ist also <strong>pareto-inferior<\/strong> gegen\u00fcber (Hirsch, Hirsch). Es ist stabil, aber nicht effizient. In der Realit\u00e4t wird es selten beobachtet, weil Spieler, die kooperieren k\u00f6nnen, das bessere reine Gleichgewicht w\u00e4hlen. Das gemischte Gleichgewicht ist dennoch theoretisch wichtig: Es zeigt, dass die Existenz eines Gleichgewichts nicht bedeutet, dass es w\u00fcnschenswert ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Interpretation gemischter Gleichgewichte: Drei Lesarten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage, was ein gemischtes Gleichgewicht <strong>bedeutet<\/strong>, ist umstritten. Drei Interpretationen werden diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstens: Bewusste Randomisierung.<\/strong> Der Spieler wirft tats\u00e4chlich eine M\u00fcnze (oder verwendet einen Zufallsgenerator), um seine Aktion zu w\u00e4hlen. Der Elfmetersch\u00fctze randomisiert bewusst. Diese Lesart ist intuitiv f\u00fcr Spiele wie Elfmeterschie\u00dfen oder Poker, wo Unvorhersehbarkeit einen direkten Wert hat .<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/mathematics\/mixed-strategy#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zweitens: Populationen.<\/strong> In einer gro\u00dfen Population von Spielern, die jeweils eine reine Strategie spielen, beschreibt die gemischte Strategie die <strong>Verteilung<\/strong> der reinen Strategien in der Population. Wenn <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>2<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>2\/3 der Hirschj\u00e4ger Hirsch jagen und <math xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/1998\/Math\/MathML\"><semantics><mrow><mn>1<\/mn><mi mathvariant=\"normal\">\/<\/mi><mn>3<\/mn><\/mrow><\/semantics><\/math>1\/3 Hase, dann entspricht das dem gemischten Gleichgewicht \u2013 ohne dass irgendein Individuum randomisiert. Diese Interpretation stammt aus der evolution\u00e4ren Spieltheorie und wird in Teil 8 vertieft .<a href=\"https:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/de\/l2go\/-\/get\/v\/61203\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittens: Unvollst\u00e4ndige Information.<\/strong> Die anderen Spieler kennen die Auszahlungen eines Spielers nicht genau. Aus ihrer Perspektive sieht es so aus, als w\u00fcrde er randomisieren, obwohl er in Wahrheit eine reine Strategie spielt, die von seinem privaten Typ abh\u00e4ngt. Harsanyi zeigte, dass gemischte Gleichgewichte als Grenzfall von Spielen mit unvollst\u00e4ndiger Information interpretiert werden k\u00f6nnen .<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/mathematics\/mixed-strategy#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keine dieser Interpretationen ist universell g\u00fcltig. Die Wahl h\u00e4ngt vom Kontext ab. F\u00fcr das Elfmeterschie\u00dfen ist die erste Lesart plausibel; f\u00fcr die evolution\u00e4re Stabilit\u00e4t die zweite; f\u00fcr Auktionen mit privaten Wertsch\u00e4tzungen die dritte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein asymmetrisches Beispiel: Illegales Parken und Inspektion<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht alle gemischten Gleichgewichte sind symmetrisch. Ein Beispiel aus der Wikipedia zeigt, wie Randomisierung in asymmetrischen Situationen funktioniert :<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Autofahrerin kann illegal (bequem, Gewinn 10, Strafe \u221290 bei Erwischung) oder legal (weit entfernt, Gewinn 0) parken. Die Stadt kann inspizieren (Kosten \u22121) oder nicht. Wenn die Stadt nicht inspiziert, entgeht der Autofahrerin die Strafe. Die Auszahlungsmatrix sei so, dass kein Gleichgewicht in reinen Strategien existiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gemischte L\u00f6sung: Die Autofahrerin w\u00e4hlt illegales Parken mit einer Wahrscheinlichkeit, die die Stadt indifferent zwischen Inspizieren und Nicht-Inspizieren macht. Die Stadt w\u00e4hlt Inspizieren mit einer Wahrscheinlichkeit, die die Autofahrerin indifferent zwischen illegal und legal macht. Beide randomisieren \u2013 und keiner kann den anderen ausbeuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Muster findet sich in vielen \u00dcberwachungssituationen: Steuerpr\u00fcfungen, Dopingkontrollen, Ladendiebstahl. Die Randomisierung ist keine Schw\u00e4che, sondern die einzige stabile L\u00f6sung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Grenzen gemischter Gleichgewichte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drei Einschr\u00e4nkungen verdienen Beachtung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erstens: Die Indifferenz ist fragil.<\/strong> Im gemischten Gleichgewicht ist der Spieler zwischen seinen reinen Strategien <strong>indifferent<\/strong>. Schon eine kleine \u00c4nderung der Auszahlungen kann die Indifferenz zerst\u00f6ren und das Gleichgewicht verschieben. Gemischte Gleichgewichte sind daher oft weniger robust als reine.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zweitens: Die empirische Evidenz ist gemischt.<\/strong> Menschen randomisieren in Experimenten oft nicht so, wie die Theorie es vorhersagt. Sie w\u00e4hlen Muster, die sie f\u00fcr \u201ezuf\u00e4llig&#8220; halten, die aber tats\u00e4chlich vorhersehbar sind. Die Theorie sagt, <strong>wie<\/strong> man randomisieren sollte; ob Menschen es tun, ist eine empirische Frage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drittens: Die ethische Dimension.<\/strong> Randomisierung kann bedeuten, dass man bewusst eine schlechte Option mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit w\u00e4hlt \u2013 etwa eine Regelverletzung in Kauf nimmt, um unvorhersehbar zu bleiben. Das ist nicht per se unmoralisch (im Elfmeterschie\u00dfen ist es Teil des Spiels), aber es zeigt, dass spieltheoretische Rationalit\u00e4t und moralische Bewertung auseinanderfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zusammenfassung und Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 4 hat die gemischte Strategie als Wahrscheinlichkeitsverteilung \u00fcber reinen Strategien eingef\u00fchrt. Das <strong>Fundamental-Lemma<\/strong> besagt, dass eine gemischte Strategie genau dann optimal ist, wenn alle reinen Strategien mit positiver Wahrscheinlichkeit denselben Erwartungsnutzen haben. Die Berechnung erfolgt, indem man die Wahrscheinlichkeiten findet, die den <strong>anderen<\/strong> Spieler indifferent machen. Beispiele waren das M\u00fcnzwurfspiel, das Hirschjagd-Spiel und die Parkraum\u00fcberwachung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemischte Gleichgewichte garantieren die Existenz von L\u00f6sungen in allen endlichen Spielen, sind aber nicht immer effizient (Hirschjagd) und nicht immer intuitiv interpretierbar. Drei Lesarten wurden unterschieden: bewusste Randomisierung, Populationsverteilung und unvollst\u00e4ndige Information.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teil 5 wird sich den <strong>dynamischen Spielen<\/strong> zuwenden: Was passiert, wenn Entscheidungen sequenziell erfolgen? Wie analysiert man Spiele, in denen ein Spieler auf die Z\u00fcge des anderen reagieren kann? Die <strong>R\u00fcckw\u00e4rtsinduktion<\/strong> wird als zentrales L\u00f6sungsverfahren eingef\u00fchrt \u2013 und das Ultimatumspiel als Beispiel daf\u00fcr, wie die Theorie und die empirische Realit\u00e4t auseinanderfallen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Rieck, Christian: <em>Spieltheorie: Eine Einf\u00fchrung<\/em>. 17. Auflage. Eschborn: Christian Rieck Verlag, 2021. (Kapitel 5 zur gemischten Erweiterung.)<\/li>\n\n\n\n<li>Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt: \u201eVorlesung 2 \u2013 Gemischte Strategien&#8220;. Online: <a href=\"https:\/\/itp.uni-frankfurt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">itp.uni-frankfurt.de<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Formale Definition, Hirschjagd-Beispiel, Fundamental-Lemma .<a href=\"https:\/\/itp.uni-frankfurt.de\/~hanauske\/VPSOC\/Folien\/Vorlesung2-VPSOC2025.pdf#4#4#4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><a href=\"https:\/\/itp.uni-frankfurt.de\/~hanauske\/new\/HSK_2011\/Projekte\/html\/spiele1_ws07_08_skript_Leininger.pdf#5#19#5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Wikipedia: \u201eGemischte Strategie&#8220;. Online: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemischte_Strategie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">de.wikipedia.org\/wiki\/Gemischte_Strategie<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Definition, Matching Pennies, Parkraum-Beispiel, Existenzsatz .<\/li>\n\n\n\n<li>Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen: \u201eSpieltheorie \u2013 Vorlesung Winter 2009\/10&#8243;. Online: <a href=\"https:\/\/et.econ.uni-muenchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">et.econ.uni-muenchen.de<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Existenzs\u00e4tze, Brouwer-Fixpunktsatz, beste Antwort-Korrespondenz .<a href=\"https:\/\/www.et.econ.uni-muenchen.de\/studium_lehre\/lehrveranst\/lehre_files\/spieltheorie\/vorlesung\/spiel2_ws09.pdf#4#4#4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Universit\u00e4t Hamburg: \u201eSpieltheorie VL2&#8243; (Vorlesungsvideo). Online: <a href=\"https:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lecture2go.uni-hamburg.de<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Interpretation gemischter Gleichgewichte, Populationen, Common Knowledge .<a href=\"https:\/\/lecture2go.uni-hamburg.de\/de\/l2go\/-\/get\/v\/61203\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>ScienceDirect: \u201eMixed Strategy \u2013 an overview&#8220;. Online: <a href=\"https:\/\/sciencedirect.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sciencedirect.com<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Kritik der Randomisierungslesart, alternative Interpretationen .<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/topics\/mathematics\/mixed-strategy#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Universit\u00e4t M\u00fcnchen: \u201eSpieltheorie \u2013 Lektion 4: Gemischte Strategien&#8220;. Online: <a href=\"https:\/\/mathematik.uni-muenchen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mathematik.uni-muenchen.de<\/a> (abgerufen am 30.10.2026). Matching Pennies, Berechnungsbeispiel .<a href=\"https:\/\/www.mathematik.uni-muenchen.de\/~spielth\/lektionen\/lektion04.pdf#1#2#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von DerSchneider Einstieg: Warum ein Elfmetersch\u00fctze nicht immer in dieselbe Ecke schie\u00dfen sollte Stellen Sie sich einen Elfmetersch\u00fctzen vor. Er kann nach links oder rechts schie\u00dfen. Der Torwart kann nach links oder rechts springen. Wenn der Sch\u00fctze immer nach links schie\u00dft, wird der Torwart das irgendwann wissen und immer nach links springen \u2013 der Sch\u00fctze [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,18],"tags":[11599,11601,11604,11605,11193,11606,6548],"class_list":["post-7817","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denkwerkzeuge","category-im-kopf-methoden-werkzeuge","tag-gemischte-strategie","tag-hirschjagd","tag-indifferenz","tag-matching-pennies","tag-nash-gleichgewicht","tag-randomisierung","tag-spieltheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7817","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7817"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7817\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7818,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7817\/revisions\/7818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7817"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7817"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/technodidact.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7817"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}