Wer gehört wem? – Aufstieg und Niedergang einer wirtschaftlichen Transparenzinstitution

Einleitung

Es gab einmal ein Buch, das Auskunft darüber gab, wer in der deutschen Wirtschaft wen kontrollierte. Es war kein Skandalbuch, keine Enthüllungsreportage, sondern ein schlichtes Nachschlagewerk der Commerzbank: „Wer gehört wem – Beteiligungsverhältnisse in Deutschland“. Für Journalisten, Wirtschaftswissenschaftler, Betriebsräte und Wettbewerbshüter war es über Jahrzehnte ein unverzichtbares Instrument. Wer verstand, welche Konzerne hinter vermeintlich eigenständigen Firmen standen, wer die Kapitalverflechtungen und Aufsichtsratsverflechtungen entschlüsseln konnte, besaß ein entscheidendes Werkzeug, um wirtschaftliche Machtverhältnisse zu durchschauen.

Heute ist dieses Buch verschwunden. Seine letzte Ausgabe erschien vor mehr als zwanzig Jahren. Was als nüchternes Wirtschaftsverzeichnis begann, endete als historisches Dokument einer Zeit, in der Information noch knapp und gedruckt war. Dieser Artikel rekonstruiert die Geschichte dieser bemerkenswerten Buchreihe, dokumentiert ihre Erscheinungsweise, fragt nach den Gründen für ihr Verschwinden und zeigt auf, welche Nachfolger – in Form gedruckter Alternativen und digitaler Plattformen – heute an ihre Stelle getreten sind.


I. Die Reihe „Wer gehört wem“ – Entstehung und Erscheinungsweise

Die Commerzbank gab „Wer gehört wem“ über mehrere Jahrzehnte hinweg als eigenständige Publikation heraus. Es handelte sich um ein Nachschlagewerk, das systematisch die Beteiligungsverhältnisse in der deutschen Wirtschaft dokumentierte. Das Werk gliederte sich in drei Hauptteile: ein nach Ländern geordnetes Verzeichnis, ein Verzeichnis der Gesellschaften sowie ein Verzeichnis der Großaktionäre und Gesellschafter.

Erscheinungsjahre und Ausgaben

Die genaue Chronologie der Reihe lässt sich aus den erhaltenen Exemplaren in Bibliotheksbeständen rekonstruieren. Nachweislich erschien „Wer gehört wem“ mindestens in folgenden Ausgaben:

  • 1973: Nachweis im Bestand der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
  • 1985: Mehrere Ausgaben im deutschen Bibliotheksverbund verzeichnet
  • 1990: Ausgabe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • 1994: Letzte nachweisbare reguläre Ausgabe in Bibliotheksbeständen

Die Reihe war kein einmaliges Projekt, sondern wurde über zwei Jahrzehnte hinweg kontinuierlich fortgeschrieben. In den 1970er und 1980er Jahren erschienen regelmäßig aktualisierte Auflagen. Anfang der 1990er Jahre scheint die Frequenz nachgelassen zu haben – ein erstes Indiz für den beginnenden Niedergang des gedruckten Wirtschaftsnachschlagewerks.

Format und Zielgruppe

Das Buch richtete sich an ein Fachpublikum: Wirtschaftsjournalisten, die Eigentumsverhältnisse recherchieren mussten; Betriebsräte, die verstehen wollten, in welchem Konzernverbund ihr Unternehmen stand; Wettbewerbsbehörden, die Marktmachtkonzentrationen prüften; und nicht zuletzt Wissenschaftler, die Strukturanalysen der deutschen Wirtschaft durchführten.

Charakteristisch war die nüchterne, sachliche Aufmachung: kein erklärender Text, keine Kommentare, nur Daten. Genau diese Zurückhaltung machte den Wert des Werkes aus. Es lieferte die Rohdaten, aus denen sich jeder sein eigenes Bild machen konnte.


II. Die Prognose des Niedergangs – Warum die Reihe verschwand

Das Ende von „Wer gehört wem“ war kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess. Die letzte nachweisbare Ausgabe stammt von 1994. In den folgenden Jahren verschwand die Reihe still aus dem Programm der Commerzbank – ohne Ankündigung, ohne Nachruf.

Ursache 1: Die digitale Disruption

In den 1990er Jahren setzte die Digitalisierung der Wirtschaftsinformationen ein. Was zuvor nur in gedruckter Form und mit jahrelanger Verzögerung verfügbar war, ließ sich nun zunehmend online abrufen. Die Handelsregister wurden elektronisch geführt, das Unternehmensregister des Bundesanzeigers entstand, kommerzielle Anbieter wie Creditreform und Hoppenstedt digitalisierten ihre Bestände.

Das gedruckte Buch hatte plötzlich einen entscheidenden Nachteil: Es war immer veraltet. Sobald ein Unternehmen eine neue Beteiligung erwarb oder eine Tochter verkaufte, war die gedruckte Ausgabe bereits überholt. Digitale Datenbanken konnten in Echtzeit aktualisiert werden – ein Vorteil, der für professionelle Nutzer schnell entscheidend wurde.

Ursache 2: Kosten- und Strategiedruck bei der Commerzbank

Die Commerzbank durchlief in den 1990er und 2000er Jahren einen tiefgreifenden Wandel. Die Bank konzentrierte sich zunehmend auf ihr Kerngeschäft und reduzierte ihr Engagement in Bereichen, die nicht unmittelbar ertragreich waren. Die Herausgabe eines aufwendig zu recherchierenden und zu produzierenden Nachschlagewerks war aus Sicht der Bank nicht mehr zu rechtfertigen.

Hinzu kam: Die Informationen, die „Wer gehört wem“ bündelte, waren längst nicht mehr exklusiv. Das Handelsregister war öffentlich einsehbar, das Bundesanzeiger-Verlags-Unternehmensregister wurde aufgebaut, und kommerzielle Anbieter hatten begonnen, professionelle Datenbanken zu vermarkten. Die Commerzbank zog sich aus diesem Feld zurück.

Ursache 3: Wandel der Recherchekultur

Parallel zum technologischen Wandel veränderte sich auch die Art, wie recherchiert wurde. In den 1970er und 1980er Jahren gehörte der Gang in die Bibliothek oder das Wälzen dicker Nachschlagewerke zum Berufsalltag von Journalisten und Wissenschaftlern. Die Vorstellung, eine solche Recherche an einem Schreibtisch in wenigen Minuten zu erledigen, war unvorstellbar.

Das Internet veränderte diese Arbeitsweise grundlegend. Recherche wurde leichter, schneller und – scheinbar – einfacher. Die gedruckten Nachschlagewerke verloren ihre Nutzer, bevor sie ihr Geschäftsmodell umstellen konnten.


III. Zeitgenössische Alternativen im Printbereich

„Wer gehört wem“ war nicht das einzige gedruckte Nachschlagewerk dieser Art. Es gab durchaus Alternativen – teils mit anderen Schwerpunkten, teils mit ähnlichem Ansatz. Diese Parallelpublikationen zeigen, dass das Interesse an Unternehmensverflechtungen in der Wirtschaft und Öffentlichkeit groß war.

Hoppenstedt – Konzernstrukturdatenbank (ab 1960er Jahre)

Der Hoppenstedt-Verlag (heute Teil der Creditreform-Gruppe) war der bedeutendste Wettbewerber. Das Unternehmen gab seit den 1960er Jahren verschiedene Verzeichnisse heraus, darunter die „Hoppenstedt Konzernstrukturdatenbank“. Anders als „Wer gehört wem“ konzentrierte sich Hoppenstedt stärker auf Großunternehmen und bot tiefere Finanzkennzahlen. Die Publikationen erschienen teils als Loseblattwerke, die aktualisiert werden konnten – ein damals moderner Ansatz, der die digitale Aktualität vorwegnahm.

Wer gehört zu wem? (Branchenverzeichnis)

Unter dem ähnlichen Namen „Wer gehört zu wem?“ existierte zeitweise ein eigenständiges Branchenverzeichnis, das sich stärker auf Kontaktdaten und Branchenzugehörigkeiten konzentrierte . Dieses Werk war weniger tiefgehend als die Commerzbank-Publikation, aber breiter in der Branchenabdeckung.

Die Konkurrenz der Datenbankanbieter

Schon in den 1980er Jahren begannen kommerzielle Anbieter mit der Vermarktung digitaler Wirtschaftsdatenbanken. Die wichtigsten waren:

  • Creditreform: Der Auskunftei-Verband bot bereits frühzeitig elektronische Firmenauskünfte an und entwickelte daraus die späteren Verflechtungsdatenbanken .
  • Bureau van Dijk: Das belgische Unternehmen spezialisierte sich auf Unternehmensdatenbanken und wurde später von Moody’s übernommen. Die Datenbank „Orbis“ wurde zum internationalen Standard .
  • Hoppenstedt: Der Verlag bot neben gedruckten auch elektronische Produkte an und ging später in der Creditreform-Gruppe auf.

Diese digitalen Angebote läuteten das Ende der gedruckten Ära ein – und machten ein Werk wie „Wer gehört wem“ obsolet.


IV. Die digitale Transformation – Moderne Plattformen für Unternehmensrecherche

Was die Commerzbank einst im Druck lieferte, wird heute von einer Vielzahl digitaler Plattformen abgedeckt. Diese unterscheiden sich in Umfang, Tiefe und Zielgruppe, haben aber eines gemeinsam: Sie bieten Informationen über Unternehmensverflechtungen in Echtzeit.

Die großen kommerziellen Datenbanken

Orbis (Bureau van Dijk / Moody’s Analytics): Orbis ist heute die weltweit umfassendste Datenbank für Unternehmensinformationen. Sie enthält Daten zu mehr als 470 Millionen Unternehmen weltweit, darunter detaillierte Beteiligungsstrukturen, Finanzkennzahlen und Aktionärsinformationen . Die Datenbank wird vor allem von Banken, Wirtschaftsprüfern und großen Unternehmen genutzt, ist aber für Privatpersonen kostenpflichtig und meist nur über Hochschulzugänge oder kostenpflichtige Lizenzen verfügbar.

DAFNE (Bureau van Dijk): DAFNE ist die Deutschland-Ausgabe von Orbis und enthält Informationen zu rund 1,3 Millionen deutschen Unternehmen, darunter detaillierte Bilanzdaten mit bis zu zehn Jahren Historie sowie umfassende Beteiligungsverflechtungen .

Creditreform Verflechtungsinfo: Der Auskunftei-Verband Creditreform bietet ein spezielles Produkt zur Darstellung von Unternehmensverflechtungen an. Die „Verflechtungsinfo“ zeigt Beteiligungsverhältnisse in grafischen Organigrammen und ermöglicht die Identifikation wirtschaftlich Berechtigter .

Öffentliche und teilweise kostenlose Alternativen

North Data: Die 2011 gegründete Hamburger Plattform North Data hat sich auf die Visualisierung von Unternehmensstrukturen und Verflechtungen spezialisiert . Sie bereitet Daten aus Handelsregister, Unternehmensregister und Insolvenzbekanntmachungen automatisiert auf. Besonders wertvoll ist die kostenlose Basisversion, die bereits viele Einblicke ermöglicht. Für tiefergehende Analysen gibt es einen Premium-Zugang.

Unternehmensregister (Bundesanzeiger Verlag): Das vom Bundesanzeiger Verlag betriebene Unternehmensregister bündelt alle veröffentlichungspflichtigen Daten von Unternehmen in Deutschland – von Jahresabschlüssen bis zu Gesellschafterlisten. Die Nutzung ist kostenlos, die Aufbereitung jedoch weniger komfortabel als bei kommerziellen Anbietern.

Implisense: Diese Plattform kombiniert Unternehmensdaten mit CRM-Funktionen und bietet neben Strukturdaten auch Markttrends und Ansprechpartner . Der Fokus liegt stärker auf Vertrieb und Marketing als auf reiner Strukturanalyse.

Spezialisierte Plattformen für bestimmte Zielgruppen

Zavia.ai: Eine KI-gestützte Plattform zur Identifikation wirtschaftlich Berechtigter (Ultimate Beneficial Ownership). Sie eignet sich besonders für Compliance-Abteilungen und Anti-Geldwäsche-Prüfungen .

Bonscore: Konzentriert sich auf quantitative Analysen und Finanzkennzahlen, bietet eigene Bonitätsauskünfte und eignet sich für datengetriebene Risikobewertungen .

Companies House UK: Die offizielle Unternehmensregister-Plattform Großbritanniens ist ein Beispiel für staatlich bereitgestellte, kostenlose Unternehmensdaten .


V. Beweggründe und Notwendigkeiten einer solchen Recherche

Warum war es wichtig, dass es ein Werk wie „Wer gehört wem“ gab? Und warum ist es auch heute noch notwendig, dass Informationen über Unternehmensverflechtungen zugänglich sind?

Wirtschaftliche Transparenz als demokratisches Gut

Unternehmen sind nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Akteure. Wer über Kapital verfügt, kann Einfluss nehmen – auf Märkte, auf Beschäftigung, auf Politik. Um diese Einflüsse zu verstehen, muss man wissen, wer hinter wem steht. „Wer gehört wem“ machte diese Strukturen sichtbar. Es ermöglichte Journalisten, über Eigentumsverhältnisse zu berichten; es ermöglichte Betriebsräten, die tatsächliche Entscheidungsmacht in Konzernen zu erkennen; es ermöglichte Wettbewerbshütern, Marktmachtkonzentrationen zu identifizieren.

In einer Demokratie ist wirtschaftliche Transparenz kein Selbstzweck. Sie ist Voraussetzung dafür, dass Machtverhältnisse erkannt, diskutiert und kontrolliert werden können. Das Ende gedruckter Nachschlagewerke bedeutet nicht das Ende dieser Notwendigkeit – sie ist heute so aktuell wie damals.

Kontrolle von Marktmacht und Kartellen

Wettbewerb funktioniert nur, wenn Marktstrukturen transparent sind. Wer verdeckte Beteiligungen oder informelle Absprachen vermuten will, muss zunächst einmal wissen, welche Unternehmen überhaupt miteinander verbunden sind. Die Kartellbehörden nutzen heute ebenso wie damals Daten über Unternehmensverflechtungen, um Fusionskontrollen durchzuführen und Kartelle aufzuspüren.

Anti-Geldwäsche und Compliance

Ein neueres, aber zentrales Anwendungsfeld ist die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Seit der Einführung des Transparenzregisters (2017) müssen Unternehmen ihre wirtschaftlich Berechtigten offenlegen. Plattformen wie North Data oder Zavia.ai helfen dabei, diese Pflicht zu erfüllen und gleichzeitig die dahinterstehenden Strukturen zu verstehen .

Journalistische Recherche

Für Wirtschaftsjournalisten bleibt die Aufklärung von Unternehmensstrukturen eine Kernaufgabe. Ob es um Steueroasen, verdeckte Eigentümer oder komplexe Konzernstrukturen geht – die Werkzeuge haben sich gewandelt, die Aufgabe ist geblieben. Die Panama Papers, die Paradise Papers oder die Wirecard-Affäre haben gezeigt, wie wichtig die Fähigkeit ist, wirtschaftliche Verflechtungen zu durchschauen.


VI. Fazit: Von der gedruckten Gewissheit zur digitalen Unübersichtlichkeit

Die Geschichte von „Wer gehört wem“ ist die Geschichte eines Medienwandels. Was in den 1970er Jahren als unverzichtbares Arbeitsmittel begann, wurde in den 1990er Jahren durch digitale Alternativen verdrängt und verschwand um die Jahrtausendwende ganz.

An die Stelle eines einzigen, vertrauenswürdigen Nachschlagewerks ist heute eine unübersichtliche Landschaft getreten. Kostenlose Angebote wie das Unternehmensregister oder North Data (teilweise) stehen neben teuren professionellen Datenbanken wie Orbis oder DAFNE. Spezialisierte Plattformen bedienen einzelne Anwendungsfelder, ohne den Gesamtüberblick zu bieten.

Die Notwendigkeit, Unternehmensverflechtungen zu verstehen, ist geblieben – ja, sie hat sich durch die Globalisierung und die zunehmende Komplexität von Konzernstrukturen sogar verschärft. Doch die Frage, wer heute welche Informationen überhaupt noch erhält und wer nicht, ist offener als je zuvor. Die großen kommerziellen Datenbanken sind für Privatpersonen und kleine Unternehmen unerschwinglich. Die kostenlosen Angebote sind in ihrer Tiefe begrenzt.

„Wer gehört wem“ war mehr als ein Buch. Es war ein Versuch, wirtschaftliche Machtverhältnisse für alle zugänglich zu machen. Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je. Die Frage ist, ob es gelingt, ihn in der digitalen Welt neu zu verwirklichen.


Quellen

  1. Commerzbank AG (Hrsg.): Wer gehört wem – Beteiligungsverhältnisse in Deutschland. Frankfurt am Main, Ausgaben 1973, 1985, 1990, 1994. (Bibliotheksbestände ZBW und Deutsche Nationalbibliothek)
  2. Moody’s Analytics / Bureau van Dijk: Orbis Europe – Unternehmens- und Beteiligungsdatenbank. https://www.moodys.com/web/en/us/capabilities/company-reference-data/orbis.html 
  3. Creditreform: Verflechtungsinfo – Übersichtliche grafische Darstellung von Unternehmensverflechtungen. https://www.creditreform.de/loesungen/bonitaet-risikobewertung/unternehmensinformationen/verflechtungsinfo 
  4. Wirtschaftsuniversität Wien: Datenbank Orbis Europe (Bureau van Dijk – Moody’s Analytics). https://www.wu.ac.at/bibliothek/recherche/datenbanken/info/orbis-europe-bureau-van-dijk-moodys-analytics 
  5. FernUniversität Hagen: Datenbank im Test – Orbis. https://blog.fernuni-hagen.de/ub-fachportal-wiwi/2025/01/30/datenbank-im-test-orbis 
  6. Industrie- und Handelskammer Darmstadt: Unternehmensdatenbanken – wer-zu-wem.dehttps://www.ihk.de/darmstadt/servicemarken/service-center/firmenauskunft/unternehmensdatenbanken-3911948 
  7. Universität Bamberg: DAFNE Datenbank – Unternehmensverflechtungen und Beteiligungsverhältnisse. https://www.uni-bamberg.de/bwl-irwp/studium/datenbanken 
  8. Bonscore: North Data Alternativen – Implisense, CompanyHouse, Bonscore im Vergleich. https://bonscore.org/blog/north-data-alternative 
  9. Global Database: Opencorporates Competitors – Orbis, Zavia.ai, Zephira. https://www.globaldatabase.com/opencorporates-competitors-top-10-alternatives-for-2025 
  10. Global Database: Top 10 HitHorizons Alternatives – Global Database, Zephira, Statista, Orbis. https://www.globaldatabase.com/top-10-hithorizons-alternatives-competitors-for-b2b-company-data-in-2026 

Kommentar abschicken