Das Savile-Desaster: Täter, Mittäter, Vertuschung und das Versagen eines Systems
Autor: DerSchneider
Einleitung
Jimmy Savile war zu Lebzeiten eine unantastbare Ikone: Wohltäter, Ritter der Königin, Freund der Mächtigen, Fernsehstar für Millionen Kinder. Kaum ein Jahr nach seinem Tod im Oktober 2011 folgte der beispiellose Absturz seines Nachruhms. Eine ITV-Dokumentation enthüllte, was hinter der schrillen Fassade steckte: jahrzehntelanger sexueller Missbrauch an Hunderten von Minderjährigen und schutzbedürftigen Erwachsenen.
Dieser Artikel geht über die bekannten Fakten hinaus. Er benennt die konkreten Versäumnisse, die Täter im Umfeld Saviles und die systematischen Vertuschungsmechanismen. Im Zentrum steht die Frage: Wie konnte ein einziger Mann über sechs Jahrzehnte hinweg ungestraft Hunderte Opfer missbrauchen – und warum schauten alle weg?
Teil 1: Der Täter – Jimmy Saviles systematisches Vorgehen
Die Chronologie der Taten
Saviles Missbrauchskarriere erstreckte sich über mehr als ein halbes Jahrhundert. Die ersten dokumentierten Übergriffe ereigneten sich 1955 in Manchester, wo er als Manager einer Tanzhalle arbeitete . Seine letzte dokumentierte Straftat datiert auf das Jahr 2009 – zwei Jahre vor seinem Tod .
Die abschließende polizeiliche Untersuchung, Operation Yewtree von Scotland Yard, dokumentierte:
| Kategorie | Anzahl |
|---|---|
| Gesamtstraftaten | 214 |
| Vergewaltigungen | 34 |
| Identifizierte Opfer | 73 |
| Zeugen/Meldeberechtigte | 450+ |
| Gesamtopfer (Schätzung NSPCC) | mindestens 500 |
| Jüngstes Opfer | 2 Jahre |
Das älteste bekannte Opfer war 75 Jahre alt, das jüngste ein Kleinkind .
Die Tatorte: Wo Savile zuschlug
Savile nutzte seine Prominenz systematisch, um Zugang zu schutzbedürftigen Orten zu erhalten:
BBC-Gelände und Studios: Zahlreiche Übergriffe ereigneten sich in Umkleideräumen und Aufzeichnungsstudios, wo Savile uneingeschränkten Zugang zu jugendlichen Fans hatte .
Krankenhäuser und Hospize: Besonders verheerend war Saviles Wirken in NHS-Einrichtungen. Im Leeds General Infirmary, wo er ehrenamtlich als Krankenhausportier arbeitete, missbrauchte er 60 Menschen – darunter Patienten im Alter von fünf bis 75 Jahren sowie Mitarbeiter . In der Broadmoor Psychiatric Hospital, einer Hochsicherheitsklinik, sexuell missbrauchte Savile mindestens fünf Personen, darunter zwei Patienten, die wiederholten Übergriffen ausgesetzt waren .
Besonders makaber: Savile prahlte gegenüber NHS-Mitarbeitern damit, dass er sexuelle Handlungen an Leichen in der Leichenhalle des Leeds General Infirmary vorgenommen habe. Diese Behauptung ließ sich später nicht mehr beweisen .
Kinderheime und Schulen: Die Regierung beauftragte lokale Behörden mit Untersuchungen an 21 Kinderheimen und Schulen, in denen Savile Zugang zu Kindern hatte .
Teil 2: Die Mittäter – Wer Savile deckte, half oder wegschaute
Der Fall Savile ist nicht nur die Geschichte eines Täters. Es ist die Geschichte eines Systems von Wegsehern, Vertuschern und aktiven Komplizen.
2.1 Die BBC: Vertuschung durch Chaos?
Die BBC steht im Zentrum des Skandals. Drei zentrale Vorwürfe wiegen schwer:
Der „Newsnight“-Skandal (2011)
Im Dezember 2011, nur zwei Monate nach Saviles Tod, lag der BBC-Redaktion von Newsnight eine sechswöchige Untersuchung vor, die „klare und überzeugende Beweise“ dafür gefunden hatte, dass Jimmy Savile ein pädophiler Serientäter war . Die Journalisten hatten den Fall recherchiert – und wurden dann von der Chefredaktion zurückgepfiffen.
Die Entscheidung, den Beitrag nicht auszustrahlen, wurde von Peter Rippon, dem Chefredakteur von Newsnight, getroffen. Der spätere Pollard-Report, eine interne Untersuchung unter Leitung des früheren Sky-News-Chefs Nick Pollard, kam zu einem vernichtenden, aber differenzierten Urteil: Es habe kein aktives Vertuschungskomplott gegeben, sondern vielmehr „Chaos und Verwirrung“ im Management . Die Entscheidung sei „eindeutig fehlerhaft“ gewesen, aber in gutem Glauben getroffen worden .
Dennoch bleibt ein unerträglicher Widerspruch: Im selben Monat, in dem die Savile-Enthüllung abgesetzt wurde, strahlte die BBC eine Reihe von Tributsendungen aus, die Savile als Volkshelden feierten . Der langjährige Newsnight-Moderator Jeremy Paxman bezeichnete das Verhalten der BBC gegenüber dem Newsnight-Bericht später als „verachtenswert“ .
Die Verantwortlichen im Einzelnen
Der Pollard-Report führte keine namentlichen „Schuldigen“ an, sondern attestierte ein systemisches Versagen. Dennoch gab es personelle Konsequenzen:
- George Entwistle, der frisch ernannte BBC-Generalintendant, trat nach nur 54 Tagen im Amt zurück – der kürzesten Amtszeit in der BBC-Geschichte .
- Steve Mitchell, der stellvertretende Nachrichtenchef der BBC, trat nach der Veröffentlichung des Pollard-Reports zurück .
- Weitere Mitarbeiter wurden disziplinarisch belangt oder versetzt .
Die Smith Review (2016)
Die umfassendere Untersuchung unter der ehemaligen Berufungsrichterin Dame Janet Smith untersuchte die BBC-Kultur während Saviles gesamter Schaffenszeit. Ihr Bericht, der 2016 veröffentlicht wurde, bescheinigte der BBC ein „kollektives Versagen“ – eine Kultur, in der Gerüchte über Savile zwar kursierten, aber niemals ernsthaft verfolgt wurden .
Jeremy Paxman kritisierte später nicht nur die BBC-Führung, sondern auch die Art der Untersuchung selbst, die er als „lächerlich“ bezeichnete .
2.2 Die Polizei: Verpasste Chancen über sechs Jahrzehnte
Der schwerwiegendste Vorwurf trifft die britischen Polizeibehörden. Ein unabhängiger Bericht der HM Inspectorate of Constabulary aus dem März 2013 dokumentierte ein erschütterndes Versagen .
Die früheste Chance: 1964
Bereits 1964 – Savile war damals 38 Jahre alt – existierte ein Polizeibericht, der Savile als „bekannten Discjockey“ mit sexuellem Missbrauch in Verbindung brachte. Die Akte, die von der pädophilen Einheit von Scotland Yard geführt wurde, bezog sich auf Übergriffe auf Schüler eines Kinderheims. Es wurde keine Untersuchung eingeleitet .
Der Bericht stellt nüchtern fest: „Ihre Existenz deutet darauf hin, dass Savile den mit Sexualdelikten an Kindern befassten Polizeibeamten bereits 1964 bekannt war. Nach heutigem Kenntnisstand gab es zumindest die Möglichkeit, sein Verhalten damals zu untersuchen“ .
Der anonyme Brief von 1998
1998 – vierzehn Jahre vor der öffentlichen Enthüllung – erhielt Scotland Yard einen anonymen Brief. Der Absender schrieb:
„Was nicht mehr akzeptiert werden kann und gestoppt werden muss, ist Jimmy Saviles Pädophilie. Er denkt, er sei unberührbar wegen der Menschen, mit denen er zusammen ist. Bitte, lassen sie ihn nicht unbestraft davonkommen. (…) Wenn Sie denken, das hier ist ein Scherz, überdenken Sie es. Nicht ich leide, wenn Sie nichts tun, sondern die Kinder.“
Scotland Yard stufte den Brief als „sensibel“ ein – wegen Saviles Prominentenstatus. Er wurde nie untersucht und nie an andere Polizeidienststellen weitergeleitet .
Die verpassten Anzeigen (2003–2008)
Zwischen 2003 und 2008 gingen bei verschiedenen Polizeidienststellen fünf formelle Beschwerden von Opfern ein, die angaben, von Savile missbraucht worden zu sein . Keine dieser Anzeigen führte zu einer Untersuchung.
2007 befragte die Surrey Police Savile zu Vorwürfen des Kindesmissbrauchs aus den 1970er Jahren. Die Staatsanwaltschaft (CPS) entschied, dass es „unzureichende Beweise“ für eine Anklage gebe .
2008 erhielt die Sussex Police eine Beschwerde über eine sexuelle Nötigung aus dem Jahr 1970. Das Opfer war „nicht bereit zu kooperieren“ .
Der Fall von 1963: „Vergiss es einfach“
Noch früher, bereits 1963, hatte sich ein Mann bei der Polizei in Cheshire gemeldet und ausgesagt, Savile habe ihn vergewaltigt. Die Beamten rieten dem Opfer, „das Ganze zu vergessen“ . Ein anderer Mann, der berichtete, Savile habe seine Freundin bei Aufnahmen von „Top of the Pops“ überfallen, wurde gewarnt, er könne für solche Vorwürfe selbst ins Gefängnis kommen .
Die Polizei als aktive Komplizin?
Besonders schwer wiegt der Vorwurf, dass Polizeibeamte in Saviles Heimatbezirk West Yorkshire sogar ermutigt wurden, engen und freundschaftlichen Kontakt zu dem Entertainer zu halten . Die Londoner Metropolitan Police verweigerte zwischen 2007 und 2009 Anfragen anderer Dienststellen, die Zugang zu ihren Akten über Savile haben wollten .
Die North Yorkshire Police gab später zu, dass sie historisch gesehen „Chancen verpasst“ habe, die Vorwürfe gegen Savile zu untersuchen .
Der Abschlussbericht der Aufsichtsbehörde kommt zu einem vernichtenden Urteil:
„Es ist jetzt klar, dass die Leute wegen Saviles Bekanntheit immer nach einem weiteren Beweis suchten, sich besonders vorsichtig verhielten wegen der Macht, die er ausübte.“ – Drusilla Sharpling, Inspektorin der Aufsichtsbehörde
2.3 Das Gesundheitssystem (NHS)
Die Untersuchungen an 28 Krankenhäusern, die im Juni 2014 veröffentlicht wurden, dokumentierten systematische Versäumnisse :
- Beschwerden von Patienten und Mitarbeitern wurden nicht weitergeleitet
- Der Zugang zu Stationen wurde nicht ausreichend kontrolliert
- Savile wurde wegen seiner wohltätigen Arbeit uneingeschränkter Zugang gewährt
Die zuständige Untersuchungsleiterin Kate Lampard QC stellte fest, dass Savile „seinen guten Ruf nutzte, um Missbrauch zu vertuschen“ .
2.4 Die Staatsanwaltschaft (CPS)
Eine interne Überprüfung der Crown Prosecution Service (CPS) aus dem Januar 2013 kam zu dem Schluss, dass Savile bereits zu Lebzeiten hätte angeklagt werden können – wenn Polizei und Staatsanwaltschaft einen „anderen Ansatz“ gewählt hätten . Konkret hätten drei Anzeigen zu einer Anklage führen können.
Teil 3: Prominente Mittäter im Savile-Umfeld
Die Operation Yewtree weitete ihre Ermittlungen auf das Umfeld Saviles aus. Im Rahmen der Untersuchungen wurden mehrere prominente Persönlichkeiten verhaftet und befragt :
| Name | Bekannt als | Verhaftung | Status |
|---|---|---|---|
| Gary Glitter (Paul Gadd) | Popstar der 1970er | Oktober 2012 | Zuvor bereits wegen Kindesmissbrauchs verurteilt |
| Freddie Starr | Komiker | November 2012 | Bestritt die Vorwürfe |
| Max Clifford | PR-Berater | Dezember 2012 | Bestritt die Vorwürfe |
| Dave Lee Travis | Radio-DJ | – | Später wegen sexueller Nötigung verurteilt |
Die Ermittlungen umfassten drei Stränge:
Teil 4: Die Vertuschungsmechanismen im System
4.1 Prominenz als Schutzschild
Das zentrale Muster aller Vertuschungen war Saviles Star-Status. Der Polizeibericht von 2013 identifizierte dies als Hauptfaktor: Die Behörden trauten sich nicht, gegen eine so prominente Person vorzugehen. Jeder Hinweis wurde als „sensibel“ eingestuft, jede Anzeige mit besonderer Vorsicht behandelt .
Savile nutzte seine Beziehungen zu Politikern (einschließlich Margaret Thatcher), zur Polizei und zum Königshaus systematisch als Schutzschild.
4.2 Wohltätigkeit als Tarnung
Saviles wohltätige Aktivitäten – das Fundraising für Krankenhäuser, seine Arbeit in psychiatrischen Einrichtungen – waren nicht nur Ausdruck von Altruismus. Sie verschafften ihm Zugang zu den verletzlichsten Orten der Gesellschaft und machten ihn moralisch unangreifbar. Wer konnte schon einen Mann beschuldigen, der sich angeblich so selbstlos um kranke Kinder kümmerte?
4.3 Systemisches Wegsehen
Die verschiedenen Untersuchungen kamen übereinstimmend zu dem Schluss, dass es keine einzelne Verschwörung gab, sondern ein systemisches Versagen:
- Innerhalb der BBC: Gerüchte kursierten, wurden aber nicht ernst genommen. Die Unternehmenskultur war nicht darauf ausgerichtet, Beschwerden über einen Top-Star zu verfolgen.
- Bei der Polizei: Informationen wurden nicht abgeglichen. Fünf verschiedene Dienststellen hatten Hinweise, aber keiner gelang es, „die Punkte zu verbinden“ .
- Im NHS: Beschwerden wurden nicht dokumentiert oder nicht an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
4.4 Warum es keine „große Vertuschung“ gab
Der Pollard-Report stellte klar, dass es keine aktive Vertuschungsverschwörung auf BBC-Führungsebene gab. Die Entscheidung, den Newsnight-Beitrag zu kippen, sei aus „Chaos und Verwirrung“ entstanden, nicht aus böser Absicht .
Diese Feststellung ist umstritten. Kritiker verweisen darauf, dass das Ergebnis – die Unterdrückung der Wahrheit über Savile – dasselbe war wie bei einer aktiven Vertuschung. Und die BBC strahlte zeitgleich Tribute an Savile aus. Ob Chaos oder Vorsatz – das Versagen bleibt unbestreitbar.
Teil 5: Die Folgen – Aufarbeitung und Gerechtigkeit
5.1 Savile entzog sich der Strafe
Jimmy Savile starb am 29. Oktober 2011 im Alter von 84 Jahren – ein Jahr bevor die Enthüllungen öffentlich wurden. Er erlebte seinen Absturz nicht mehr. Er entzog sich jeder strafrechtlichen Verantwortung .
Die Frage, warum er nie zur Rechenschaft gezogen wurde, beantwortete die CPS-Überprüfung eindeutig: Polizei und Staatsanwaltschaft versagten .
5.2 Die posthume „Bestrafung“
Obwohl Savile nicht mehr belangt werden konnte, wurde sein Erbe systematisch ausgelöscht:
- Gedenktafeln in Scarborough und Leeds wurden entfernt
- Der dreiteilige Grabstein auf seinem Grab in Scarborough wurde auf Wunsch der Familie zerstört
- Die Jimmy Savile Charitable Trust und die Jimmy Savile Stoke Mandeville Hospital Trust wurden geschlossen
- Sein Nachlass im Wert von 3,3 Millionen Pfund wurde zur Entschädigung der Opfer verwendet
5.3 Die Opfer
Die NSPCC, die britische Kinderschutzorganisation, erklärte, Savile sei einer der produktivsten Sexualstraftäter in ihrer 129-jährigen Geschichte gewesen .
Hunderte von Opfern kamen erst nach Saviles Tod an die Öffentlichkeit. Viele von ihnen hatten jahrzehntelang geschwiegen – aus Scham, aus Angst vor einem mächtigen Mann, aus Verzweiflung über eine Justiz, die sie nicht ernst nahm.
Fazit: Was wir aus dem Savile-Desaster lernen müssen
Der Fall Jimmy Savile ist mehr als eine Kriminalgeschichte. Er ist ein Menetekel für das Versagen von Institutionen, die ihre eigenen Schutzmechanismen über den Schutz der Schwachen stellen.
Die Lehren sind unmissverständlich:
- Prominenz darf kein Schutzschild sein. Saviles Star-Status führte dazu, dass alle Beteiligten – Polizei, BBC, Krankenhäuser – vor ihm kapitulierten. Eine Gesellschaft, die ihre Prominenten nicht zur Rechenschaft zieht, ist krank.
- Systemisches Wegsehen ist Mitschuld. Niemand hat Savile aktiv gedeckt im Sinne einer Verschwörung. Aber Dutzende, vielleicht Hunderte von Menschen wussten etwas, hörten Gerüchte, sahen verdächtiges Verhalten – und taten nichts. Dieses kollektive Wegsehen ist die eigentliche Schande.
- Wohltätigkeit ist keine Entschuldigung. Savile nutzte sein soziales Engagement als Trojanisches Pferd. Die Lektion: Gute Taten immunisieren nicht gegen die Pflicht, schlechte Taten zu verfolgen.
- Vertuschung braucht keine Verschwörung. Die BBC handelte nicht nach einem Masterplan, um Savile zu schützen. Aber das Ergebnis – die Unterdrückung der Wahrheit – war dasselbe. Chaos und Inkompetenz sind keine Entschuldigung.
- Die Toten müssen zur Rechenschaft gezogen werden können. Savile entzog sich der Strafe durch seinen Tod. Das ist ein systemisches Problem: Die Wahrheit über mächtige Tote wird oft erst posthum enthüllt – dann ist es zu spät für Gerechtigkeit.
Der Fall Savile ist abgeschlossen – der Täter ist tot, die BBC wurde reformiert, die Polizei hat ihre Verfahren geändert. Aber die Mechanismen des Wegsehens sind nicht verschwunden. Sie lauern überall dort, wo Macht auf Schwäche trifft und wo Prominenz als Freibrief gilt. Das Vermächtnis von Jimmy Savile ist die Mahnung: Hinsehen, nicht wegsehen.
Quellen
- BBC News (2012): „Jimmy Savile abuse: Key questions on the NHS scandal“
- BBC News (2013): „Operation Yewtree: Man, 65, arrested in London“
- The Associated Press / Abendblatt.de (2013): „Star-Status schützte Jimmy Savile vor Ermittlungen“
- New York Daily News (2012): „Report slams BBC for Jimmy Savile scandal, but says chaos, not cover-up, is to blame“
- The i Paper (2022): „Why Jimmy Savile died before he could be sent to jail for his crimes“
- CNN (2012): „Second suspect questioned again in Savile probe“
- BBC News (2012): „Jimmy Savile abuse: Dame Janet Smith to lead BBC inquiry“
- HM Inspectorate of Constabulary (2013): „Mistakes were made: HMIC’s review into allegations of sexual abuse by Jimmy Savile“
- NSPCC / Metropolitan Police (2013): „Giving victims a voice: Joint report into allegations of sexual abuse by Jimmy Savile“
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