Der Haka im Parlament – Wenn das nationale Kulturgut zur politischen Waffe wird
Autor: DerSchneider
Einleitung
Am 14. November 2024 geschah im neuseeländischen Parlament etwas, das um die Welt ging. Die damals 22-jährige Abgeordnete Hana-Rawhiti Maipi-Clarke von der Māori-Partei (Te Pāti Māori) riss ein Exemplar des umstrittenen „Treaty Principles Bill“ in zwei Hälften und begann, den traditionellen Haka „Ka Mate“ aufzuführen. Ihr schlossen sich ihre Fraktionskollegen, Oppositionsabgeordnete und schließlich Zuschauer auf der Tribüne an. Parlamentspräsident Gerry Brownlee brach die Sitzung ab, bezeichnete den Vorgang als „grob ordnungswidrig“ und suspendierte die junge Abgeordnete. Was folgte, war nicht nur eine landesweite Debatte über die Rechte der indigenen Bevölkerung, sondern eine grundsätzliche Auseinandersetzung darüber, was die wohl bekannteste kulturelle Tradition Neuseelands eigentlich bedeutet – und warum sie im Rugbystadion gefeiert, im Parlament jedoch bestraft wird.
Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe, den historischen Kontext und die anhaltenden Kontroversen um den Haka-Protest im neuseeländischen Parlament. Er zeigt auf, warum ein 200 Jahre alter Tanz zum Symbol eines modernen Verfassungskonflikts werden konnte und welche Lehren sich daraus für das Verhältnis zwischen indigener Kultur und staatlicher Autorität ziehen lassen.
Hintergrund: Was ist der „Treaty Principles Bill“?
Um den Protest zu verstehen, muss man das Gesetzesvorhaben kennen, gegen das er sich richtete. Der „Treaty Principles Bill“ wurde von der libertären ACT-Partei unter der Führung von David Seymour eingebracht. Er war Teil des Koalitionsvertrags zwischen der ACT, der National Party und New Zealand First, wobei die National Party das Projekt nur widerwillig mittrug und sich nach der ersten Lesung davon distanzierte.
Der Gesetzentwurf zielte darauf ab, die Prinzipien des Vertrags von Waitangi – des Gründungsdokuments Neuseelands – gesetzlich neu zu definieren. Konkret schlug er drei Prinzipien vor:
| Prinzip | Inhalt |
|---|---|
| 1. Zivilregierung | Die Regierung Neuseelands hat die volle Macht zu regieren, das Parlament die volle Macht, Gesetze zu erlassen. |
| 2. Rechte von Hapū und Iwi | Die Krone erkennt die Rechte an, die die Māori-Stämme bei Unterzeichnung des Vertrags hatten, und wird sie respektieren und schützen. |
| 3. Gleichheit vor dem Gesetz | Jeder Mensch ist vor dem Gesetz gleich und hat Anspruch auf gleichen Schutz und gleiche Vorteile ohne Diskriminierung. |
Der springende Punkt war, dass diese Kodifizierung die bisher durch Gerichte und den Waitangi-Tribunal entwickelten Prinzipien – insbesondere das Prinzip der Partnerschaft zwischen Krone und Māori, der aktiven Schutzpflicht der Krone und der Beteiligung der Māori an Entscheidungen – faktisch außer Kraft gesetzt hätte.
Die ACT-Partei argumentierte, dass die bisherigen Prinzipien überinterpretiert worden seien und zu einer „Bevorzugung“ von Māori geführt hätten. Kritiker warfen Seymour hingegen vor, mit dem Gesetzentwurf eine „Grievance Culture“ unter den Pākehā (neuseeländischen Europäern) fördern zu wollen, basierend auf der „großen Lüge“, dass Māori mehr Rechte hätten als andere Neuseeländer. Mehr als 40 der führenden Rechtsanwälte Neuseelands schrieben einen offenen Brief an Premierminister Christopher Luxon, in dem sie ihn aufforderten, den Gesetzentwurf fallen zu lassen.
Der Gesetzentwurf löste landesweit Proteste aus, darunter einen neuntägigen Hīkoi (Protestmarsch), der auf seinem Höhepunkt auf dem Parliament-Gelände in Wellington auf 10.000 bis 15.000 Teilnehmer anwuchs – der größte Hīkoi in der Geschichte Neuseelands.
Der Vertrag von Waitangi – Ein kurzer historischer Abriss
Der Vertrag von Waitangi (Te Tiriti o Waitangi) wurde am 6. Februar 1840 zwischen der britischen Krone und mehr als 540 Māori-Häuptlingen geschlossen. Er gilt als das Gründungsdokument Neuseelands. Es existieren zwei Versionen – eine englische und eine in te reo Māori – die in zentralen Punkten voneinander abweichen. Während die englische Version die Abtretung der Souveränität an die Krone vorsieht, spricht die Māori-Version von der Übertragung von „Kawanatanga“ (Gouverneursgewalt) unter Beibehaltung von „Rangatiratanga“ (Häuptlingsautonomie).
Die Prinzipien des Vertrags wurden erst 1975 mit dem Treaty of Waitangi Act gesetzlich verankert, aber nicht definiert. Stattdessen entwickelten Gerichte und der Waitangi-Tribunal sie über die Jahrzehnte auf Einzelfallbasis. Dabei haben sich einige Grundprinzipien herauskristallisiert:
- Partnerschaft – Der Vertrag begründet eine Partnerschaft zwischen Krone und Māori, in der beide Partner verpflichtet sind, vernünftig und nach Treu und Glauben zu handeln.
- Aktiver Schutz – Die Krone hat die Pflicht, die Interessen der Māori aktiv zu schützen.
- Partizipation – Die Māori haben das Recht auf Beteiligung an Entscheidungen, die sie betreffen.
- Wiedergutmachung – Die Krone ist verpflichtet, vergangene Vertragsverletzungen zu beheben.
Diese Prinzipien sind kein statischer Kanon, sondern ein lebendiges, sich entwickelndes Verständnis des Vertragsgeistes. Genau diese Eigenschaft war dem ACT-Gesetzentwurf ein Dorn im Auge.
Die historische Bedeutung des Haka „Ka Mate“
Der Haka „Ka Mate“ wurde um 1820 vom Häuptling Te Rauparaha des Stammes Ngāti Toa komponiert. Anders als viele meinen, ist es kein reiner „Kriegstanz“, sondern ein Triumphlied des Lebens über den Tod. Die Geschichte dahinter: Te Rauparaha wurde von feindlichen Stämmen verfolgt und versteckte sich in einer Süßkartoffel-Lagergrube (kūmara pit) auf einer Insel im Lake Rotoaira. Eine Frau namens Rangikoaea setzte sich über die Öffnung der Grube, um ihn zu schützen. Als die Feinde weitergingen und ein befreundeter Häuptling – Te Whareangi, der „haarige Mann“ – ihn aus der Grube holte, rief Te Rauparaha diesen Haka aus:
| Māori-Original | Übersetzung |
|---|---|
| Ka mate, ka mate! Ka ora, ka ora! | Ich sterbe, ich sterbe! Ich lebe, ich lebe! |
| Ka mate, ka mate! Ka ora, ka ora! | Ich sterbe, ich sterbe! Ich lebe, ich lebe! |
| Tēnei te tangata pūhuruhuru | Dies hier ist der haarige Mann |
| Nāna nei i tiki mai whakawhiti te rā | Der die Sonne zurückbrachte, damit sie auf mich scheint |
| Ā, upane! Ka upane! | Ein Schritt nach oben! Ein Schritt nach oben! |
| Ā, upane, ka upane, whiti te rā! | Ein Schritt nach oben, noch einer, die Sonne scheint! |
Die Botschaft ist klar: Aus tiefster Not und Todesangst (ka mate) erhebt sich das Leben (ka ora). Der Haka ist ein Akt der Transformation – er verwandelt Verletzlichkeit in Stärke, Dunkelheit in Licht, Unterwerfung in Triumph.
Seit 1905 wird „Ka Mate“ von den neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaften, den All Blacks, vor ihren Spielen aufgeführt. Dadurch ist er zur bekanntesten kulturellen Tradition Neuseelands geworden – einem nationalen Symbol, das Touristen anlockt und Bürger stolz macht. Im Jahr 2009 erkannte die neuseeländische Regierung den Stamm Ngāti Toa offiziell als Kaitiaki (Hüter) des Haka an – ein Novum im geistigen Eigentumsrecht, das die kulturelle Kontrolle über „Ka Mate“ an die Māori zurückgab.
Der Protest im Parlament: Was geschah genau?
Am 14. November 2024 stand die erste Lesung des Treaty Principles Bill auf der Tagesordnung. Als der Parlamentspräsident die Abstimmung ansetzte, erhob sich Maipi-Clarke, riss ein Exemplar des Gesetzentwurfs entzwei und begann mit der Aufführung von „Ka Mate“. Ihre Fraktionskollegen Rawiri Waititi und Debbie Ngarewa-Packer traten zu ihr, gefolgt von anderen Oppositionsabgeordneten und schließlich Zuschauern auf der Tribüne, die in den Gesang einstimmten.
Parlamentspräsident Gerry Brownlee versuchte vergeblich, die Ruhe wiederherzustellen, brach die Sitzung ab und ließ die Tribüne räumen. Maipi-Clarke wurde „named“ (eine Formalität im Commonwealth-Parlamentarismus, die die Suspendierung eines Abgeordneten auslöst) und für den Rest der Sitzung suspendiert.
| Ereignis | Detail |
|---|---|
| Datum | 14. November 2024 |
| Ort | Neuseeländisches Parlament, Wellington |
| Auslöser | Erste Lesung des Treaty Principles Bill |
| Hauptakteure | Hana-Rawhiti Maipi-Clarke (Te Pāti Māori), Rawiri Waititi, Debbie Ngarewa-Packer |
| Handlung | Zerreißen des Gesetzentwurfs, Aufführung des Haka „Ka Mate“ |
| Reaktion | Parlamentspräsident suspendiert Sitzung, Maipi-Clarke suspendiert |
Die Abstimmung über den Gesetzentwurf fand trotz des Protests statt. Er passierte die erste Lesung – unterstützt von den Stimmen der Regierungsparteien – wurde aber in der zweiten Lesung im April 2025 abgelehnt, nachdem die National Party ihre Unterstützung zurückgezogen hatte.
Die Konsequenzen: Rekordstrafen für die Abgeordneten
Im Juni 2025 verhängte das neuseeländische Parlament Rekordsuspendierungen gegen die drei beteiligten Abgeordneten:
| Abgeordneter | Suspendierungsdauer |
|---|---|
| Rawiri Waititi | 21 Tage |
| Debbie Ngarewa-Packer | 21 Tage |
| Hana-Rawhiti Maipi-Clarke | 7 Tage |
Es waren die längsten Suspendierungen in der Geschichte des neuseeländischen Parlaments. Waititi hielt bei der Verkündung eine Schlinge in die Höhe und verwies darauf, dass sein Vorfahre zu Unrecht gehängt worden war – „Nun habt ihr den Strick durch Gesetze ersetzt. Aber wir werden uns nicht zum Schweigen bringen lassen.“
Der „Haka-Doppelstandard“: Eine Analyse
Die unterschiedliche Behandlung des Haka in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten ist das eigentliche Herzstück dieser Debatte. Die folgende Gegenüberstellung verdeutlicht das Paradox:
| Kontext | Haka akzeptiert? | Begründung |
|---|---|---|
| Rugby-Stadion (All Blacks) | Ja | Nationalstolz, Tradition, Unterhaltung |
| Parlament (Protest) | Nein | Störung der Ordnung, Respektlosigkeit |
| Schule (als Lerninhalt) | Ja | Kulturelle Bildung |
| Straßenprotest (Hīkoi) | Eingeschränkt | Wird meist toleriert, aber nicht in Institutionen |
| Internationale Sportveranstaltung | Ja | Soft Power, Tourismusmarketing |
Führende Stimmen in Neuseeland kritisierten diesen Doppelstandard scharf. Der Labour-Führer Chris Hipkins hinterfragte, warum nur die Māori-Abgeordneten bestraft wurden, während andere Abgeordnete, die ihre Plätze verließen, keine Sanktionen erhielten. Maipi-Clarke selbst brachte es auf den Punkt: „Ein Abgeordneter kann fluchen, die Stufen des Parlaments hochfahren oder sogar Hand an jemanden legen und keine Suspendierung bekommen. Aber wenn wir uns für das Gründungsdokument des Landes einsetzen, werden wir mit den härtesten Konsequenzen bestraft.“
Dr. Elana Curtis fasste den Vorfall als symptomatisch zusammen: „Das Parlament hat, als es durch den Haka herausgefordert wurde, einige der tell-tale signs seines eigenen grundlegenden kulturellen Systems offenbart.“
Internationale Reaktionen
Die internationalen Medien berichteten ausführlich über den Vorfall. Die BBC stellte fest, dass die Vertragswerte in neuseeländische Gesetze „eingewoben“ worden seien, um das den Māori zugefügte Unrecht zu beheben, und dass Gegner des Gesetzentwurfs diese Errungenschaften gefährdet sähen. Der Guardian sprach von einem „eruptiven Parlament“, das durch eine „feurige Debatte, persönliche Angriffe und einen Haka“ erschüttert worden sei. Reuters berichtete, dass das Parlament „kurzzeitig suspendiert“ worden sei, als die Menschen auf der Tribüne in den Gesang einstimmten.
Der weitere Verlauf des Treaty Principles Bill
Im April 2025 wurde der Gesetzentwurf in der zweiten Lesung abgelehnt – mit den Stimmen der National Party, die ihn als „zu simplistisch“ bezeichnete. Der Justice Committee hatte zuvor empfohlen, das Gesetz nicht weiterzuverfolgen, nachdem 90 Prozent der eingereichten Stellungnahmen dagegen waren (8 Prozent dafür, 2 Prozent unentschlossen). Premierminister Christopher Luxon schloss ausdrücklich aus, eine weitere Version des Gesetzentwurfs in eine zukünftige Koalition aufzunehmen.
David Seymour, der ACT-Führer und Architekt des Gesetzentwurfs, gab sich jedoch nicht geschlagen. Im Dezember 2025 kündigte er an, die Debatte im Wahljahr 2026 wieder aufleben zu lassen: „Ich werde nie aufhören, für die Idee zu kämpfen, dass wir alle gleich sind. Unsere universelle Menschlichkeit übertrumpft jede oberflächliche Unterscheidung in Bezug auf Rasse oder Kultur.“ Die Aussichten dafür sind jedoch gering, da sowohl National als auch NZ First eine erneute Befassung ausgeschlossen haben.
Der Haka als politisches Instrument – Historische Parallelen
Der Einsatz von Haka als politisches Ausdrucksmittel hat Tradition. Bereits 2021 wurde Rawiri Waititi aus dem Parlament geworfen, nachdem er einen Haka aufführte, um gegen einen Gesetzentwurf zu protestieren, der seiner Ansicht nach Māori diskriminierte. Auch bei Landkonflikten, bei Protesten gegen die Foreshore and Seabed Act 2004 und bei der Besetzung von Ihumātao wurde der Haka eingesetzt, um kollektiven Widerstand zu artikulieren.
Die Wirksamkeit des Haka als Protestmittel liegt in seiner Mehrdeutigkeit begründet: Er kann Ausdruck von Trauer, Wut, Herausforderung oder Triumph sein. Er ist eine vollständige non-verbale Kommunikation, die keinen Übersetzer braucht. Genau das macht ihn im parlamentarischen Kontext so gefährlich für die etablierte Ordnung.
Schlussbetrachtung und Ausblick
Der Haka im neuseeländischen Parlament war mehr als ein spektakulärer Eklat. Er hat das Paradox einer postkolonialen Gesellschaft freigelegt, die indigene Kultur gerne konsumiert (als Rugby-Spektakel, als Tourismus-Attraktion), sich aber weigert, sie als ernsthafte politische Stimme anzuerkennen.
Die Rekordsuspendierungen der drei Abgeordneten zeigen, wie groß die Angst der Institutionen vor einer unkontrollierten, authentischen kulturellen Äußerung ist, die sich nicht in die ritualisierten Bahnen des parlamentarischen Geschäfts einfügt. Solange der Haka im Stadion willkommen ist, im Parlament aber bestraft wird, bleibt Neuseeland in einem entscheidenden Punkt gespalten: Die kulturelle Dekoration ist akzeptiert – der kulturelle Inhalt nicht.
Die Frage, ob der Treaty Principles Bill in irgendeiner Form wieder aufleben wird, ist derzeit offen. Seymour hat angekündigt, 2026 erneut damit zu kommen, doch die politischen Realitäten sprechen dagegen. Bedeutsamer als der kurzfristige politische Ausgang ist jedoch der langfristige kulturelle Wandel: Immer mehr junge Māori, angeführt von Menschen wie Hana-Rawhiti Maipi-Clarke, weigern sich, zwischen „akzeptablem“ und „inakzeptablem“ kulturellen Ausdruck zu unterscheiden. Für sie ist der Haka in seiner ganzen politischen Sprengkraft eine existenzielle Notwendigkeit – ein Aufschrei eines Volkes, das das Gefühl hat, seine Rechte würden Stück für Stück ausgehöhlt.
Ob Neuseeland diesen Konflikt durch echten Dialog oder durch weitere Suspendierungen und Spaltungen lösen wird, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der Haka im Parlament war nicht das Ende, sondern erst der Anfang einer Debatte, die das Selbstverständnis der Nation als postkoloniale Gesellschaft grundlegend infrage stellt.
Quellen
- AFP (2024, 16. November). Stirring ‚haka‘ dance disrupts New Zealand’s parliament. The Peninsula. [Online]
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- BBC News (2024, 15. November). How the world reacted to the Treaty Principles Bill debate. RNZ.
- CBC News (2024, 14. November). News • World. [Online]
- Curtis, E. (2024, 17. November). „Parliament, when haka-provoked, exposed some of the tell-tale signs of its own foundational cultural system.“ LinkedIn.
- Deutche Welle (2024, 14. November). New Zealand: Maori MPs disrupt parliament with haka.
- Hayward, J. (2012). Principles of the Treaty of Waitangi – ngā mātāpono o te Tiriti o Waitangi. Te Ara – The Encyclopedia of New Zealand.
- Indian Express (2024, 15. November). WATCH: New Zealand’s youngest MP performs ‘haka’ in parliament; tears treaty bill in bold protest.
- Ministry of Justice, New Zealand (2024). Principles of the Treaty of Waitangi Bill: Departmental Disclosure Statement.
- New York Times (2024, 15. November). Why New Zealand’s Maori Lawmakers Protested With a Traditional Dance.
- New Zealand Herald (2024, 25. November). Letters: Leave political views out of All Blacks haka.
- New Zealand Parliament (2024). Principles of the Treaty of Waitangi Bill – Bill History.
- RNZ (2024, 24. September). Treaty Principles Bill: What you need to know.
- RNZ (2024, 15. November). How the world reacted to the Treaty Principles Bill debate.
- RNZ (2025, 5. April). What next for the Treaty Principles Bill? Saturday Morning.
- RNZ (2025, 16. Dezember). David Seymour promises to reignite Treaty principles debate in 2026.
- Scoop (2025, 22. April). New Zealand Parliament Votes Down Contentious „Treaty Principles“ Bill.
- Te Ao Māori News (2024, 11. Dezember). Chris Hipkins questions why only Māori MPs rebuked over haka.
- Te Ao Māori News (2024, 19. Dezember). Ngā Hiranga o te tau 2024 – Haka erupts in Parliament before Treaty Principles Bill passes first reading.
- The Express Tribune (2024, 15. November). New Zealand MP performs Māori haka, tears controversial bill during heated Parliament session.
- The Express Tribune (2025, 5. Juni). Three Maori MPs suspended over haka protest in New Zealand parliament.
- The Guardian (2024, 15. November). Haka interrupts NZ parliament, MPs kicked out, as treaty bill arrives.
- The Spectator (2024, 14. November). Watch: Haka protest disrupts New Zealand’s parliament.
- Times of India (2024, 15. November). New Zealand’s youngest MP Maori Haka stirs Parliament with ‚haka‘ call, tears up controversial bill.
- Wikipedia (o.D.). Ka Mate. [Online]
- Wikipedia (o.D.). Principles of the Treaty of Waitangi. [Online]
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